Sachertorte

Sachertorte
Tortenboden: 140 g Butter, 220 g Staubzucker, 1 Vanilleschote, 6 Eier, 130 g Kochschokolade, 140 g Mehl, 1 Prise Salz
Glasur: 400 g Marillenmarmelade mit Rum, 6 Blatt Gelatine (optional, bei gekaufter Marillenmarmelade mit dicker Konsistenz ggf. weglassen), 400 g Zartbitterschokolade (ca. 50% Kakaoanteil, z.B. Ritter Sport Halbbitter), 50 g Palmin (Kokosfett)
Zubereitung
Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Hälfte des Zuckers und dem ausgekratzten Vanillemark schaumig schlagen. Eier trennen und die Dotter nach und nach zur Buttermischung geben. Schokolade über Wasserdampf schmelzen und untermischen. Mehl über die Masse sieben und vorsichtig unterrühren. In einer separaten Schüssel Eiweiss mit einer Prise Salz kurz aufschlagen, dann den verbleibenden Staubzucker beifügen und die Masse zu steifem Eischnee schlagen, der zuletzt vorsichtig mit der Teigspachtel unter den Teig gehoben wird.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter ausstreichen und mit Mehl stauben. Den Teig einfüllen, glattstreichend und im mit 170 Grad vorgeheizten Ofen 1h backen. In den ersten 10 Minuten einen Kochlöffel in die Türe klemmen, dann erst die Türe ganz schließen.
Den fertigen Tortenboden gut auskühlen lassen, dann erst aus der Form nehmen. Auf der Oberseite hat sich beim Backen eine hellere Teigschicht gebildet, die man vor der Weiterverarbeitung vorsichtig mit dem Messer abnehmen sollte. Später wird diese Seite die Unterseite der Torte werden. Nun die Torte einmal in der Mitte auseinanderschneiden.
Die Marillenmarmelade einmal kurz aufkochen lassen. Inzwischen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und in der erhitzten Marmelade unter Rühren vollständig auflösen. Die beiden Tortenböden mit jeweils 3 EL Marmelade einstreichen. Die Böden zusammensetzen und die restliche Marmelade rundum auftragen. Die eingestrichene Torte einige Stunden (am besten aber einen ganzen Tag) antrocknen lassen. Nun die Schokolade klein hacken und gemeinsam mit dem Kokosfett über Wasserdampf zu einer Glasur schmelzen. Die Glasur in einem Schwung über die Torte gießen und mit einer Palette rundum glatt streichen. Nochmals einige Stunden rasten lassen, damit die Glasur fest werden kann.
Notizen
Diese Sachertorte ist eigentlich die Spezialität von Markus, der für meinen Geburtstag regelmäßig den Ofen anwirft um sie zu zaubern. Inzwischen back ich sie auch, kenne kein besseres Sachertortenrezept.
Was ich beim Glasieren von Schokotorten sehr hilfreich finde, ist die Verwendung von Karton-Tortenplatten (kann man selber anfertigen oder im Tortenfachgeschäft als Cake Boards kaufen). Die Torte zum Glasieren dann erst mal auf eine Tortenplatte stellt, die den exakten Umfang der Torte hat, diese dann auf einen umgedrehten Topf mit kleinerem Durchmesser stellen. Den Boden der Arbeitsplatte mit Alufolie auslegen. So kann die Schokoladeglasur gut abtropfen und die Reste können am Ende wieder eingesammelt werden.
Mit der verbleibenden Glasur kann man dann noch eine Verzierung anfertigen. Wer freihand nicht so geschickt ist, sollte auf Backpapier einen Kreis ausschneiden, der den exakten Durchmesser der Springform hat. Darauf dann das Muster vorzeichnen. Das Backpapier auf die Torte mit der bereits festen Glasur legen. Mit einem Holzspieß das Muster nachziehen, sodass es sich leicht auf der Schokoglasur abzeichnet. Nun die aufgefangenen Schokoglasur wieder über Wasserdampf erwärmen und in einen Einwegspritzbeutel mit kleiner glatter Spritztülle füllen. Die Schokolade entlang der Vorzeichnung auftragen.
