Torten
Schokomousse-Himmbeertorte

Schokomousse-Himmbeertorte
Tortenboden: 2 Eier (L), 70 g Zucker, 1 Pk Vanillezucker, 45 g Butter, 45 g zartbitter Kuvertüre, 35 g Mehl, abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange, 1 Prise Salz, Butter für die Form
Schokomousse: 3 Blatt Gelatine, 150 g zartbitter Kuvertüre (oder 75 g Nougat, z.B. Choco Nougat Mandel von Zotter und 75 g Kuvertüre), 100 ml Milch, 1/4 l Obers
Himbeergelee: 1 Pk Tortenguss (rot), 250 g TK Himbeeren, 3 EL Wasser, 3 EL Zucker, 2 EL Himbeergeist
Dekoration: 1 Pk Sahnesteif, 1/4l Obers, Schokoröllchen nach Belieben
Zubereitung
Für den Tortenboden Eier trennen und die Eiweiss mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz zu steifem Eischnee schlagen. Inzwischen die zerkleinerte Schokolade über Wasserdampf schmelzen. Butter in einem kleinen Topf aufkochen lassen. In einer separaten Schüssel die noch heisse Butter zu den Eidottern geben und gemeinsam mit der Schokolade und der geriebenen Orangenschale zu einer Creme verrühren. Nun das Eiweiss und das Mehl mit einem Schneebesen unter die Masse heben.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder gut mit Butter ausstreichen. Den Teig einfüllen, glattstreichend und im mit 170 Grad vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen. Den fertigen Teigboden beiseite stellen und abkühlen lassen.
Nun das Schokomousse bereiten. Dafür die Schokolade kleinhacken und in eine Schüssel füllen. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Die Milch aufkochen und zur zerkleinerten Schokolade geben. Die gut ausgedrückte Gelatine hinzugeben und alles mit einem Schneebesen glatt rühren. Die Schokomasse etwas überkühlen lassen. Den Obers cremig aufschlagen und unter die Schokomasse ziehen.
Nun den Tortenboden aus der Springform und vom Backpapier lösen. Die Springform reinigen und eine runde Tortenspitze aus Papier (alternativ ein Backpapier) in den Springform-Boden einspannen. Den Tortenboden mittig in die Form einlegen, das Schokomousse einfüllen und glattstreichen. Die Tortenform mit Alufolie abdecken und im Kühlschrank für 2h kaltstellen.
Nach der ersten Kühlzeit das Himbeergelee bereiten. Dafür die Himbeeren mit 3 EL Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und unter Rühren ein paar Minuten köcheln lassen. Die heißen Himbeeren durch ein Haarsieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Himbeermasse in einem Messbecher abmessen und ggf. mit Wasser auf 1/4l aufgießen.
Diese Masse zurück in den Topf füllen und mit 3 EL Zucker, 2 EL Himbeergeist und der Packung Tortengelee aufkochen. 1 Minute köcheln lassen, dann 2 Minuten abkühlen lassen (Achtung, die Masse soll noch nicht beginnen zu gelieren) und heiss über die gekühlte Schokomasse gießen. 15 Minuten stocken lassen, dann die Springform wieder mit Alufolie abdecken und im Kühlschrank nochmals mindestens 2h ziehen lassen.
Die fertige Torte mit einem Messer vorsichtig an den Rändern von der Springform lösen, bevor der Springform-Ring gelöst wird. Torte auf eine Tortenplatte setzen und dekorieren. Dafür den Obers nach Packungsanleitung mit dem Sahnesteif aufschlagen. Pro Tortenstück 1 großen und 1 kleinen Gupf Obers aufspritzen und mit 2 Schokoröllchen belegen.
Die Schokomousse-Himbeertorte bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.
Notizen
Bei dieser Torte nimmt jeder ein 2. Stück, denn die Kombination aus säuerlicher Frucht und herber Schokolade ist einfach ein Gedicht. Genau richtig für Anlässe, bei denen es etwas zu Feiern gibt.
Schwarzwälder Kirschtorte

Schwarzwälder Kirschtorte
Biskuitteig: 6 Eigelb, 6 EL Wasser, 150 g Zucker, Mark von 1/2 Vanilleschote, 6 Eiweiss, 1 kl. Prise Salz, 100 g Mehl, 50 g Speisestärke, 15 g Kakao
Fülle: 2 Gläser Sauerkirschen (davon 12 Kirschen zur Dekoration), 250 ml Kirschsaft (von den Sauerkirschen aufgefangen), 8 Blatt Gelatine, 6 PK Vanillezucker, (bis zu) 1/8 l Kirschwasser, 150 g Zartbitterkuvertüre (50-70%), 5 Becher Obers (je 1/4 l), 2 PK Sahnesteif, 1/2 Glas Kirschmarmelade, geröstete Mandeln (siehe Notizen), Schokoladespäne (siehe Notizen)
Zubereitung
Den Boden einer Springform mit 26 cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Eigelb mit Wasser, Zucker und Vanillemark dickschaumig aufschlagen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat. Eiweiss mit Salz zu festem Schnee schlagen und auf die Eigelbmasse geben. Mehl, Speisestärke und Kakao vermischen und auf den Schnee sieben. Alles locker aber gründlich mischen. Teig in die Springform gießen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 50 Minuten backen.
Inzwischen die Kuvertüre in kleine Stücke hacken und in eine Schüssel füllen. Einen Becher Obers aufkochen, über die gehackte Kuvertüre gießen und mit dem Schneebesen glattrühren. Die Masse einige Stunden (am besten über Nacht) kaltstellen.
Entsteinte Kirschen über einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft in einem Gefäß auffangen. 12 schöne Kirschen heraussuchen und beiseite legen, sie kommen am Ende zur Deko auf die Torte.
6 Gelatineblätter in kaltes Wasser einlegen. 250 ml vom aufgefangenen Kirschsaft aufkochen und vom Herd nehmen, dann Kirschwasser, 3 PK Vanillezucker, ausgedrückte Gelatine und abgetropfte Kirschen hinzugeben, vermischen und zum Gelieren mindestens 2h kaltstellen.
Den ausgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden.
Auf den untersten Teil ein paar Löffel Kirschmarmelade streichen, die mit etwas Kirschwasser verfeinert wurde. Einen Becher Schlagobers mit 1 PK Vanillezucker und 1 PK Sahnesteif aufschlagen. Mit einem Spritzbeutel mit glatter Tülle einen Ring um den äusseren Rand des Tortenboden spritzen – dieser verhindert, dass später die Kirschenmasse seitlich herausquillt. Nun die gekühlte Kirschmasse auf dem Tortenboden verteilen. Den verbliebenen Obers auf die Kirschschicht streichen.
Nun den 2. Tortenboden auflegen. Die gekühlte Schokocreme mit einem Becher Obers vermischen und mit dem Schneebesen cremig rühren. Den zweiten Tortenboden mit dieser Schokocreme bestreichen. Nun den letzten Tortenboden auflegen. Einen Becher Obers mit 1 PK Sahnesteif und 1 PK Vanillezucker aufschlagen und rund um die Torte verteilen.
Die Oberseite der Torte mit Schokospäne dekorieren (dazu einfach mit einem Spaschäler Schokolade vom verbliebenen Kuvertüreblock hobeln. Die Seiten mit gehackten gerösteten Mandeln eindecken.
Zuletzt 2 EL Kirschwasser erhitzen und 2 in Wasser eingeweichte Gelatineblätter darin auflösen. Mit dem letzten Becher Obers und 1 PK Vanillezucker vermischen und steif schlagen. Mit einem Dressiersack mit Sterntülle 12 Obersgupfe aufdressieren und die beiseite gelegten Kirschen aufsetzen.
Notizen
Schwarzwälder Kirschtorte ist meine Geburtstagstorte aus Kindertagen und immer noch eine Lieblingstorte. Das Rezept meiner Mutter hat dabei von mir über die Jahre nach und nach einige kleine Änderungen und Kniffe ergänzt bekommen. Diese erweiterte Version teile ich hier gerne.
Mit dem Backen der Torte und der Vorbereitung der Füllungen am Vortag beginnen.
Für die gerösteten Mandeln blanchierte gehäutete Mandeln bei 180 Grad 10-15 Minuten goldbraun backen, dann grob hacken.
Für die Schokospäne einfach direkt über der Torte mit einem Spaschäler Schokolade vom verbliebenen Kuvertüreblock hobeln.
Sacherglasur

Sachertortenglasur
200 g Obers, 200 g Kochschokolade,
30 g Butter
Zubereitung
Schokolade hacken und in eine Schüssel geben.
Butter und Oberes aufkochen, über die gehackte Schokolade gießen und mit dem Schneebesen zu einer dickflüssigen Glasur rühren.
Den mit Marmelade überzogenen Tortenboden für 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und erst dann mit der Glasur übergießen. Die Seiten mit einer Palette glatt ziehen.
Notizen
Den Boden meiner Sachertorte bereite ich seit Jahren nach dem gleichen bewährten Rezept zu. Für mich schmeckt er so einfach perfekt.
Bei der Sacherglasur variiere ich aber:
Muss die Torte transportiert werden, geh ich auf Nummer sicher und bereite eine harte Glasur, wie sie im oben verlinkten Rezept beschrieben ist. So kann die Torte auch mal beim Transport gegen den Behälter rutschen, ohne dass etwas passiert.
Wenn die Torte nicht reisen muss, mache ich aber die hier beschriebene weiche Glasur, die ganz hervorragend passt, wunderbar glänzt und meine inzwischen bevorzugte Glasur geworden ist. Noch einen Gupf Obers zur Seite und die Torte ist perfekt.
Wie immer gilt: gute Grundzutaten schmeckt man raus, daher verwende ich oft für die Glasur hochwertigere Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil (bis zu 70%). Aber sogar mit der klassischen Kochschokolade schmeckt die Glasur fein.
Verwendet man Kuvertüre mit höherem Kakaoanteil und süßt nicht mit etwas Honig nach, wird die Glasur herber und ist eher etwas für Erwachsene.
Tiramisutorte (Mein-Blog-ist-7-Jubiläumstorte)

Tiramisutorte
Boden: 100 g Mehl, 20 g Kakao, 5 Eier, 160 g Feinkristallzucker, 40 g Butter, 40 ml Obers, 100 ml Rum (40%), 2 EL Staubzucker, 2 Packungen Biskotten
Füllung: 375 ml Milch, 2 Vanilleschoten, 3 Dotter, 1 gestrichener EL Löskaffee, 70 g Zucker, 1/2 l Obers, 1 EL Staubzucker, 4 Blatt Gelatine
Dekoration: 6 Biskotten, 1/4 l Obers, 1 PK Sahnesteif, gehobelte Mandeln, Schokoglasur, Schokoplättchen
Zubereitung
Anmerkung: Am Vortag beginnen, die Torte sollte eine Nacht im Kühlschrank durchziehen können.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eier trennen. Eiweiss in der Küchenmaschine 2 Minuten schaumig schlagen, dann den Zucker nach und nach hinzugeben und alles zu festem Eischnee schlagen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und beiseite stellen. Dotter mit ein paar Löffeln Eischnee verrühren, dann diese Masse vorsichtig mit einem Teigspatel unter den Eischnee heben. Mehl und Kakao über die Masse sieben und vorsichtig unterziehen, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind. Zuletzt die flüssige Butter unter den Teig rühren.
Den Teig dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auf mittlerer Schiene rund 8 Minuten backen. Biskuitboden noch heiss auf einen frischen Bogen Backpapier stürzen, das Backpapier der Unterseite mit einem nassen Stück Küchenrolle abwischen und das Papier vorsichtig abziehen. Den Teigboden auskühlen lassen.
Inzwischen die beiden Vanilleschoten längs aufschneiden, das Markt mit einem Messerrücken herauskratzen und beides mit der Milch aufkochen lassen. Zur Seite stellen und überkühlen lassen.
Nun zwei Kreise von ca. 21 cm Durchmesser aus dem erkalteten Teigboden schneiden. Am besten geht das, indem man einen Unterteller auflegt und am Rand entlang schneidet. Den verbleibenden Teig in 1 cm breite Streifen schneiden. Einen der beiden Teigböden in eine 26 cm Springform legen und mit Teigstreifen den Spalt bis zum Springformrand auffüllen. Nun Rum, Obers und Zucker mischen und den Tortenboden mit Hilfe eines Pinsels mit dieser Mischung tränken.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die erkaltete Vanillemilch in einen Schneekessel abseihen, diesen auf den Topf mit kochendem Wasser setzen und so die Vanillemilch erhitzen. Die Dotter, den Löskaffee und den Zucker vermischen und in die Vanillemilch rühren. Die Masse über Dampf schaumig schlagen. Dabei darauf achten, dass die Masse heiss genug wird (mind. 70°C – Zuckerthermometer ist hier sehr praktisch), dann beginnt die Creme anzuziehen. Sobald die Creme dicker wird, den Topf von der Hitze nehmen. Die Gelatine gut ausdrücken, in der Masse auflösen und nun solange weiter rühren, bis die Creme Zimmertemperatur hat und angedickt ist. Den kalten Obers mit dem Staubzucker steif schlagen und unter die Creme heben.
Die Biskotten halbieren und 12 Hälften für das spätere Dekorieren beiseite legen. Den Rand der Springform mit Biskottenhälften auslegen (Zuckerseite nach Aussen). Nun etwa 1/3 der Creme auf dem Tortenboden in der Springform verteilen. Eine Schicht Biskotten darüber verteilen und mit der Rummischung bestreichen. Abwechselnd zwei weitere Schichten getränkter Biskotten und Creme darüber verteilen und zuletzt den zweiten Teigboden darauf legen, mit der Rummischung bestreichen und mit einer Schicht Creme abschließen. Die Torte nun zugedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Die 12 Biskottenhäften diagonal in erwärmete Schokoglasur tauchen, mit Schokoplättchen bestreuen und auf Backpapier trocknen lassen.
Am nächsten Tag den Obers mit Sahnesteif aufschlagen, in eine Spritztüte mit breiter Sterntülle füllen und die Torte mit 12 Oberstupfer dekorieren. Auf jeden Tupfer eine halbe in Schokoglasur getauchte Biskotte setzen und die Ränder mit Mandelhobel und Schokoplättchen bestreuen.
Notizen
Zeit vergeht bekanntlich wie im Flug: Vio kocht tatsächlich schon das 7. Jahr online. Ich staune selber oft, wie viel hier in den Jahren schon zusammengekommen ist. Im letzten Jahr hab ich viel aus dem Blog gekocht aber wenig Neues dazugestellt. Überwiegend wurden einfach bestehende Inhalte mit kleinen Kniffen ergänzt. Nach einem also recht ruhigen 7. Jahr mein Vorsatz am Jubeltag: ab jetzt wieder mehr Zeit für Neues.
Würdiger Start ins neue Jahr ist diese Tiramisutorte, wie man sie auch beim Heiner nicht besser serviert bekommen könnte. In ihrer Seele handelt es sich ja um eine Malakofftorte, aber mit einer wunderbaren handgeschlagenen Kaffeecreme und einem selbstgebackenen Schokobiskuitboden. Die Torte ist aber nichts für Ungeduldige: Je länger sie durchzieht, umso geschmackvoller wird sie.
Sachertorte

Sachertorte
Tortenboden: 140 g Butter, 220 g Staubzucker, 1 Vanilleschote, 6 Eier, 130 g Kochschokolade, 140 g Mehl, 1 Prise Salz
Glasur: 400 g Marillenmarmelade mit Rum, 6 Blatt Gelatine (optional, bei gekaufter Marillenmarmelade mit dicker Konsistenz ggf. weglassen), 400 g Zartbitterschokolade (ca. 50% Kakaoanteil, z.B. Ritter Sport Halbbitter), 50 g Palmin (Kokosfett)
Zubereitung
Butter in kleine Stücke schneiden und mit der Hälfte des Zuckers und dem ausgekratzten Vanillemark schaumig schlagen. Eier trennen und die Dotter nach und nach zur Buttermischung geben. Schokolade über Wasserdampf schmelzen und untermischen. Mehl über die Masse sieben und vorsichtig unterrühren. In einer separaten Schüssel Eiweiss mit einer Prise Salz kurz aufschlagen, dann den verbleibenden Staubzucker beifügen und die Masse zu steifem Eischnee schlagen, der zuletzt vorsichtig mit der Teigspachtel unter den Teig gehoben wird.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter ausstreichen und mit Mehl stauben. Den Teig einfüllen, glattstreichend und im mit 170 Grad vorgeheizten Ofen 1h backen. In den ersten 10 Minuten einen Kochlöffel in die Türe klemmen, dann erst die Türe ganz schließen.
Den fertigen Tortenboden gut auskühlen lassen, dann erst aus der Form nehmen. Auf der Oberseite hat sich beim Backen eine hellere Teigschicht gebildet, die man vor der Weiterverarbeitung vorsichtig mit dem Messer abnehmen sollte. Später wird diese Seite die Unterseite der Torte werden. Nun die Torte einmal in der Mitte auseinanderschneiden.
Die Marillenmarmelade einmal kurz aufkochen lassen. Inzwischen die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen, gut ausdrücken und in der erhitzten Marmelade unter Rühren vollständig auflösen. Die beiden Tortenböden mit jeweils 3 EL Marmelade einstreichen. Die Böden zusammensetzen und die restliche Marmelade rundum auftragen. Die eingestrichene Torte einige Stunden (am besten aber einen ganzen Tag) antrocknen lassen. Nun die Schokolade klein hacken und gemeinsam mit dem Kokosfett über Wasserdampf zu einer Glasur schmelzen. Die Glasur in einem Schwung über die Torte gießen und mit einer Palette rundum glatt streichen. Nochmals einige Stunden rasten lassen, damit die Glasur fest werden kann.
Notizen
Diese Sachertorte ist eigentlich die Spezialität von Markus, der für meinen Geburtstag regelmäßig den Ofen anwirft um sie zu zaubern. Inzwischen back ich sie auch, kenne kein besseres Sachertortenrezept.
Was ich beim Glasieren von Schokotorten sehr hilfreich finde, ist die Verwendung von Karton-Tortenplatten (kann man selber anfertigen oder im Tortenfachgeschäft als Cake Boards kaufen). Die Torte zum Glasieren dann erst mal auf eine Tortenplatte stellt, die den exakten Umfang der Torte hat, diese dann auf einen umgedrehten Topf mit kleinerem Durchmesser stellen. Den Boden der Arbeitsplatte mit Alufolie auslegen. So kann die Schokoladeglasur gut abtropfen und die Reste können am Ende wieder eingesammelt werden.
Mit der verbleibenden Glasur kann man dann noch eine Verzierung anfertigen. Wer freihand nicht so geschickt ist, sollte auf Backpapier einen Kreis ausschneiden, der den exakten Durchmesser der Springform hat. Darauf dann das Muster vorzeichnen. Das Backpapier auf die Torte mit der bereits festen Glasur legen. Mit einem Holzspieß das Muster nachziehen, sodass es sich leicht auf der Schokoglasur abzeichnet. Nun die aufgefangenen Schokoglasur wieder über Wasserdampf erwärmen und in einen Einwegspritzbeutel mit kleiner glatter Spritztülle füllen. Die Schokolade entlang der Vorzeichnung auftragen.

