Japanisch
Bento: Pfannengerührtes Hühnchen mit Grünem Spargel

Bento: Pfannengerührtes Hühnchen mit Grünem Spargel
(Zutaten reichen für 2 Bentoboxen) Gekochter Reis: 160 g japanischer Reis (Klebreis), 200 ml Wasser
Pfannengerührtes Hühnchen: 2 Hühnerbrüste, 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 cm frische Ingwerwurzel, 1 EL Öl, 1 EL Butter, 3 EL Sojasauce, 2 EL Mirin, 1 EL Sake
Grüner Spargel mit Sesamsauce: 8 Stangen grüner Spargel, 1 EL Tahina (Sesampaste), 1/2 TL Zucker, 2 TL Sojasauce, Sesamsamen zum Bestreuen
Zubereitung
Mit dem gekochten Reis beginnen. Dafür den Reis in einem Sieb gut unter fließendem Wasser abspühlen, bis das Wasser klar wird, anschließend 15 Minuten trocknen lassen. 200 ml Wasser zum Kochen bringen, Reis hinzufügen und einmal aufkochen lassen. Nun den Herd auf kleine Stufe zurückdrehen, Deckel oder Teller auflegen und den Reis 15 Minuten ziehen lassen. Topf von der Herdplatte nehmen und Reis weitere 10 Minuten quellen lassen. Wichtig ist, den Deckel während der Zubereitung immer aufgelegt zu lassen. Kein Salz hinzufügen, die Saucen sind ausreichend salzhaltig.
Sobald der Reis von der Herdplatte genommen wurde, einen neuen Topf mit Salzwasser aufstellen, in dem der grüne Spargel gekocht wird. Die Enden der Spargelstangen abschneiden und den Spargel schräg in 2 cm breite Stücke schneiden. Den Spargel 5 Minuten garkochen. Inzwischen für die Sesamsauce Tahina mit Zucker und Sojasauce vermischen. Die gekochten Spargelstücke kalt abschrecken, damit sie die grüne Farbe behalten, und mit der Sesamsauce vermischen.
Für das Hühnchen Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen und gewürfelte Zwiebel und Knoblauch kurz anbraten. Inzwischen die Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden und in der Pfanne von allen Seiten gut anbraten. Mit Sojasauce, Mirin und Sake ablöschen, die geschälte Ingwerwurzel reiben und hinzufügen, Deckel auflegen und das Fleisch 5 Minuten köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist, dabei ab und zu umrühren.
Alle Zutaten auf 2 Bentoboxen verteilen, dabei den Spargel am besten in ein Muffinpapierförmchen füllen, damit sich die Sesamsauce nicht mit den anderen Bestandteilen vermengt. Den Spargel zuletzt noch mit Sesamsamen bestreuen.
Notizen
Bentos -meist sehr aufwendig arrangierte und verspielt dekorierte Japanische Lunchboxen- ziehen mich magisch an. Wohl nicht zuletzt deswegen, weil ich bewundere, wie viel Herz oftmals investiert wird, um den Liebsten (meistens den Kids, die die Box in der Pause verdrücken) durch eine Mahlzeit zu verdeutlichen, wie gern man sie hat.
Die hier befüllte Box ist keines dieser Bento-Kunstwerke (da bin ich dann doch etwas zu bequem), sondern erfüllt vorrangig den Zweck, meinen Drang zum Frühaufstehen und meinen Drang die Firmenkantine großräumig zu umgehen, sinnvoll zu kombinieren.
Über Bentos liest und lernt man am besten im Blog von Makiko Itoh Just Bento, oder man bestellt sich ihr gleichnamiges Buch. Bentoboxen kauft man am bequemsten online, meine stammen von J-List.
Reis, Sake, Sesam und Tahina gibt es im gut sortierten Supermarkt (der Reis wird dort unter Sushireis geführt), Mirin gibt es im Asia-Supermarkt, kann aber mit der selben Menge Sake und einer Prise Zucker ersetzt werden. Ausserhalb der Spargelsaison den grünen Spargel mit Fisolen ersetzen.
Onigiri Reisbällchen mit Huhn und marinierter Gurke

Onigiri Reisbällchen mit Huhn und marinierter Gurke
Reisbällchen: 325 g japanischer Reis, 400 ml Wasser, 250 g ausgelöste Hühneroberkeulen, 1 kleine Zwiebel (gewürfelt), 3 Knoblauchzehen (gepresst), 3 cm Ingwerwurzel (gerieben), 3 EL Sojasauce, 2 EL Mirin, 1 EL Sake, 1 TL Shiro Miso, Öl, Butter
Marinierte Gurke: 1 Gurke, 150 ml Reisessig, 2 EL Zucker, 1/2 TL Salz, frischer geriebener Ingwer
Zubereitung
Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser spühlen bis das Wasser klar wird, anschließend 15 Minuten trocknen lassen. Den Reis mit 400 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Herd auf kleine Stufe zurückdrehen, einen Deckel oder Teller auflegen und den Reis 15 Minuten garen. Herdplatte abdrehen und Reis weitere 10 Minuten quellen lassen.
Hühnerfleisch in kleine Stücke schneiden. In einem Topf 1 TL Öl und 1 TL Butter erhitzen und Zwiebelwürfel darin andünsten. Hühnerfleisch hinzugeben und anbraten, Ingwer und Knoblauch beigeben, kurz mitbraten, dann Sojasauce, Mirin, Sake und Miso beigeben und unter Rühren einige Minuten garen. Fleisch nun in die Küchenmaschine umfüllen und zerkleinern (nicht zu fein). Fleischmasse wieder zurück in den Topf füllen und nochmals wenige Minuten garen, bis der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist. Diese Masse in den Topf mit Reis umfüllen und alles gut vermischen. Kurz überkühlen lassen und mit befeuchteten Händen Reisbällchen formen.
Zu diesen Reisbällchen passen marinierte Gurkenstücke. Hierfür eine Gurke waschen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und in Streifen beliebiger Größe schneiden. Die Gurkenstücke salzen und einige Minuten beiseite stellen, damit die Gurke Wasser ziehen kann, dann das Gurkenwasser abgießen und die Gurkenstücke mit der Mischung aus Essig, Zucker und Salz marinieren. Bis zum Servieren im Kühlschrank ziehen lassen, dann mit etwas geriebenem Ingwer anrichten.
Notizen
Ausgelöste Hühneroberkeulen (also Hühnerschenkel ohne Knochen) gibt es abgepackt im Supermarkt zu kaufen, was einem bei diesen Reisbällchen einiges an Schweinerei in der Küche erspart. Hühnerbrust ist bei diesem Gericht keine geeignete Alternative, da das Fleisch zu trocken wäre.
Japanischer Reis

Japanischer Reis
325 g japanischer Reis (Klebreis)
400 ml Wasser
Zubereitung
Reis in einem Sieb gut unter fließendem Wasser abspühlen bis das Wasser klar wird, anschließend 15 Minuten trocknen lassen. Inzwischen 400 ml Wasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen, Reis hinzufügen und einmal aufkochen lassen. Nun den Herd auf kleine Stufe zurückdrehen, Deckel oder Teller auflegen und Reis 15 Minuten köcheln lassen. Herdplatte abdrehen und Reis weitere 10 Minuten quellen lassen. Wichtig ist, den Deckel während der Zubereitung immer aufgelegt zu lassen. Kein Salz hinzufügen, sonst wird es insgesamt zu würzig, denn meistens sind die Saucen ausreichend salzhaltig.
Notizen
Inzwischen bekommt man japanischen Reis auch in herkömmlichen Supermärkten, zumeist verkauft man ihn dort als „Sushi-Reis“ und zu eher gesalzenen Preisen. Günstiger ist der Reis im Asia-Supermarkt. Behelfsmäßig kann man auch auf Rundkornreis zurückgreifen, dieser muss aber deutlich länger kochen, bis er weich wird und kommt nur annähernd an den Geschmack von japanischem Reis heran.
Klebreis eignet sich als simple Beilage ist aber auch die Basis für japanische Klassiker wie etwa die abwechslungsreichen Onigiri – Reisbällchen, die unterschiedlichst gefüllt und gerne in die Bento-Box gepackt werden.
Udon Nudeln „Jadewald“

Udon Nudeln Jadewald
Sauce: 300 g Rinderfaschiertes, 1 keine Lauchstange, 5 cm Ingwerwurzel, 100 ml Hühnerfond, 1 EL Sake, 2 EL Mirin, 2 EL Sojasauce, 4 EL Sojabohnenpaste (Miso), 1/2 Zitrone, 1 Prise Zucker, Öl, 1/2 Salatgurke
Udon Nudeln: 300 g Weizenmehl, 3 Eier, etwas Wasser, 1/2 TL Salz
Zubereitung
Für die Nudeln alle Zutaten in der Küchenmaschine 15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und diesen mind. 30 Minuten in Frischhaltefolie im Kühlschrank rasten lassen. Teig dünn ausrollen, zu einer Rolle formen und nudelig schneiden. Einen großen Topf Salzwasser aufsetzen und inzwischen die Sauce bereiten.
Für die Sauce 3/4 der Lauchstange kleinhacken sowie die Ingwerwurzel mit der Zitronenreibe raspeln. In einem Topf etwas Öl erhitzen und darin Lauch und Ingwer andünsten, dann das Faschierte beigeben und krümelig braten. Hühnerfond mit Sake, Mirin, Sojasauce, Misopaste und Zucker mischen. Faschiertes mit der Mischung aufgießen und 5 Minuten köcheln lassen. Sauce mit Zitronensaft und ev. etwas frischem Ingwer abschmecken und warmstellen.
Gurke halbieren, entkernen und in 5 cm lange dünne Stifte schneiden. Mit dem übrigen Lauch ebenso verfahren. Gemüsestifte 5 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen, danach auspressen und in einer Tupperware im Kühlschrank verwahren.
Nun die Nudeln im kochenden Wasser garen und abschrecken. Nudeln portionsweise in Schüsseln anrichten, Sauce darauf verteilen und Gemüsestifte darüberstreuen.
Notizen
„Jadewald“ heisst dieses Nudelgericht bei unserem Chinesen ums Eck.
Gyoza (gefüllte Teigtaschen)

Gyoza
Teig: 200 g Mehl, 100 ml warmes Wasser, 1 TL Salz, 1 Eiweiss zum Bestreichen
Füllung: 225 g TK Garnelen, 100 g Faschiertes vom Schwein, 1 Frühlingszwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 cm frischer Ingwer, 1 EL Sake, 1/2 TL Salz, 1 Prise Zucker, 1 Prise Pfeffer, 2 TL Semmelbrösel, 2 1/2 TL Kartoffelstärke, 2 EL Sesamöl, 2 EL Hühnerfond
Zubereitung
Mehl, Wasser und Salz zu einem Nudelteig verarbeiten und im Kühlschrank rasten lassen. Garnelen in einer Pfanne mit etwas Öl garen, Faschiertes gegen Ende beigeben und mitbraten bis es krümelig wird. In der Küchenmaschine Knoblauch, Frühlingszwiebel, Ingwer und gegarte Garnelen zerkleinern. Masse mit dem Faschierten in eine Schüssel umfüllen und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Sake, Kartoffelstärke, Semmelbrösel, 1 EL Sesamöl und Hühnerfond zu einer kompakten Masse vermengen. Nudelteig dünn auswalken, Kreise ausstechen, mit Eiweiss bestreichen und jeweil 1 TL Fülle in die Mitte setzen. Teig umklappen und die Enden fest zusammendrücken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die Teigtaschen einlegen und auf beiden Seiten goldbraun braten. 50 ml heisses Wasser zugeben und sofort einen Deckel auflegen. Die Teigtaschen im Dampf 5 Minuten garen, zuletzt das verbleibende Sesamöl beigeben. Gyoza mit Sojasauce servieren.
