Indisch


 
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Butter Chicken

Veröffentlicht von Vio am 20. März 2025 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Butter Chicken

Butter Chicken

Anmerkung: Das Hühnchen sollte mindestens 6h, besser noch 24h in der Marinade ziehen, daher am Besten am Vortag beginnen.

Mariniertes Hühnchen: 10 g frischer Ingwer (gerieben), 20 g Knoblauch (gepresst), 1/2 TL Salz, 1 TL Chilipulver (mildes, vorzugsweise Kaschmir Chili), 1 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1/2 TL Garam Masala, 1 EL Limettensaft, 1 EL Öl, 75 g griechisches Joghurt, 800 g Hühneroberkeulen ausgelöst ohne Haut, 3 EL zerlassene Butter zum Bestreichen beim Grillen

Sauce: 8 Knoblauchzehen, 175 ml Öl, 20 g frischer Ingwer, 800 g Tomaten, 2 Lorbeerblätter, 6 grüne Kardamomkapseln, 2 schwarze Kardamomkapseln, 2 Zimtstangen, 2 TL Salz, 1 1/2 TL Chilipulver (mildes, vorzugsweise Kaschmir Chili), 2 EL Butter, 1 TL Garam Masala, 1 EL Zucker, 1 EL Honig, 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 TL getrocknete Bockshornkleeblätter, 125 g Creme Fraîche

Zubereitung
Am Vortag das Hühnerfleisch marinieren. Dafür das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zutaten für die Marinade verrühren. Das Hühnerfleisch mit der Marinade mischen, sodass die Stücke von allen Seiten gut bedeckt sind. Schüssel zudecken und das Fleisch im Kühlschrank bis zur Verwendung mind. 6 Stunden durchziehen lassen.

Am nächsten Tag die Sauce bereiten. Dafür 15 g vom Knoblauch in feine Würfel schneiden und in einem Topf oder einer unbeschichteten Pfanne im Öl bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten goldbraun braten. Den frittierten Knoblauch mit der Schaumkelle abschöpfen und bis zur Verwendung in einer Schüssel beiseite stellen. Den restlichen Knoblauch und den geschälten Ingwer fein reiben. Tomaten würfeln und in der Küchenmaschine pürieren.

Nun den Topf mit dem verbliebenen Öl wieder auf mittlerer Stufe erhitzen und Lorbeerblätter, Kardamomkapseln und die Zimtstangen kurz anrösten, bis es gut duftet. Hitze etwas reduzieren und geriebenen Knoblauch und Ingwer beifügen. Für einige Minuten unter Rühren anbraten, bis die Paste etwas anbräunt. Nun pürierte Tomaten, Salz und Chilipulver beifügen und alles 1/2 h köcheln lassen. Die Flüssigkeit sollte dabei um ca. die Hälfte einreduzieren.

Während die Sauce köchelt, das marinierte Hühnerfleisch grillen. Dafür einen Bräter mit Rost verwenden. Das Hühnerfleisch auf dem Rost verteilen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Auf oberster Schiene bei 180 Grad ca. 10 Minuten grillen, bis das Fleisch gar ist und Farbe angenommen hat. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen.

Der einreduzierten Sauce 2 EL Butter beifügen und weitere 5 Minuten köcheln. Dann Garam Masala, Zucker, Honig, Kreuzkümmel, frittierten Knoblauch und Bockshornkleeblätter beifügen und alles weitere 15 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter und Zimtstangen entfernen. Nun das gegrillte Fleisch einlegen und gemeinsam mit dem Creme Fraîche 10 Minuten fertig köcheln.

Etwaiges abgesetztes Fett vor dem Servieren von der Sauce abschöpfen. Das fertige Butter Chicken mit Reis und frischem Koriander servieren.

Notizen
Dieses Rezept schlägt sogar das Butter Chicken von unserem Lieblings-Inder. Dafür steht man auch lange am Herd. Das Ergebnis ist die Zeit aber auch wert.

Ausgefallenere Gewürze wie schwarzer Kardamom oder Bockshornkleeblätter bekommt man Online, beide können aber auch weggelassen werden, ohne dass das Gericht maßgeblich an Geschmack verliert.

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Auberginen Curry

Veröffentlicht von Vio am 15. Oktober 2023 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte ohne Fleisch
Auberginen Curry

Auberginen Curry

3 EL neutrales Öl, 3 mittelgroße Zwiebeln, 1 Stück Ingwer (6cm), 4 Knoblauchzehen, 300 g Cocktailtomaten, 1 große Aubergine, 1 1/2 TL Salz, 1 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 1/2 TL Koriander (gemahlen), 1/2 TL Curcuma, 1 TL Zucker, 2 EL Tomatenmark, 150 ml Wasser, 1 kleine getrocknete Chili

Zubereitung
Zwiebeln würfeln und in einem großen Topf mit 3 EL Öl 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Den geschälten Ingwer reiben und die Knoblauchzehen fein hacken. Beides zu den Zwiebelwürfeln geben und kurz mitbraten, bis es angenehm duftet. Nun die Gewürze beigeben und 2 Minuten mitrösten. Die Cocktailtomaten halbieren und hinzufügen. Alles gut durchrühren und mit aufgelegtem Deckel 10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Inzwischen die Aubergine vierteln und in mundgroße Stücke schneiden. Nun Tomatenmark, Wasser und Auberginenstücke beifügen und bei kleiner Hitze mit aufgelegtem Deckel 20 Minuten schmoren.
Das fertige Curry mit Reis und Joghurt servieren.

Notizen
Auberginen schaffen es viel zu selten auf meinen Einkaufszettel. Manchmal glänzen sie aber im Geschäft so verlockend, dass ich doch spontan zugreife und mir dann Zuhause überlege, was ich damit kochen könnte. Dieses vegetarische Curry ist ein guter Grund, beim nächsten Einkauf mal wieder zuzugreifen.

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Kokos Dal mit roten Linsen, Basmatireis und Tomaten-Sambal

Veröffentlicht von Vio am 15. Oktober 2023 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte ohne Fleisch
Kokos-Dal

Kokos-Dal

Dal: 1 EL Öl, 1 Zwiebel, 10-15 getrocknete Curryblätter, 2 Knoblauchzehen, 2 getrocknete Chili (z.B. Birdseye),  1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kurkuma, 150 g rote Linsen, 1 Dose Kokosmilch (400 ml), 1 1/2 TL Salz, 1 1/2 TL Zitronensaft, Naturjoghurt nach Belieben
Tomaten Sambal: 40 g Kokosraspeln, 3 EL Wasser, 1 EL Zitronensaft, 100 g Tomaten, 1/4 TL Chilipulver (z.B. Gochugaru), 1/2 TL Salz
Basmatireis: 220 g Basmatireis, 375 ml Wasser, 1/2 TL Salz, 2 EL Öl

Zubereitung
Für das Dal die Zwiebel würfeln. Linsen in einem Sieb waschen und beiseite stellen. In einem Topf das Öl erhitzen und Zwiebelwürfel, gepressten Knoblauch, Curryblätter, Zimt und zerriebene Chili-Schoten bei mittlerer Hitze anbraten, bis es angenehm duftet. Nun Linsen und Kurkuma beigeben und alles mit 1 Dose Kokosmilch aufgießen. Die Dose nochmals mit Wasser füllen und dieses hinzugeben. Alles aufkochen lassen und das Dal unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten kochen lassen. Zuletzt mit Salz und Zitronensaft würzen.

Inzwischen für das Sambal die Kokosraspeln in eine Schüssel geben, 3 EL kochendes Wasser dazugeben und vermischen. Tomaten in Würfel schneiden und mit Chili, Salz und Zitronensaft unter die Kokosflocken mischen. Beiseite stellen und ziehen lassen.

Für den Basmatireis den Reis in einer Schüssel waschen, bis das Wasser klar ist. Reis mit kaltem Wasser bedecken und für 30 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser abgießen. Nun 2 EL Öl in einem Topf erhitzen, den Reis hinzufügen und alles durchrühren, damit sich das Öl um die Reiskörner legt. Wasser und Salz hinzufügen und den Reis einmal aufkochen lassen. Auf mittlere Hitze zurückdrehen, den Topf mit einem in ein Geschirrtuch gewickelten Teller abdecken und den Reis 10 Minuten garen. Dann den Herd abdrehen und den Reis im zugedeckten Topf weitere 10 Minuten nachgaren lassen.

Das fertige Dal gemeinsam mit Reis und Tomaten Sambal und nach Belieben etwas Joghurt auf einem tiefen Teller anrichten und servieren.

Notizen
Eher spät habe ich meine Kochbuchsammlung um die wunderbaren Bücher von Meera Sodha ergänzt. Das Kokos Dal ist ein inzwischen häufig gekochter Liebling unter den Rezepten, wenn es mal schnell gehen muss. Praktisch ist daran auch, dass die zentralen Zutaten bei mir meistens in der Vorratskammer vorrätig sind.
Das Dal ist eher mild. In einer Variation des Rezepts ergänze ich noch 1 TL Garam Masala, 1/4 TL Ingwerpulver, etwas Brühwürfel oder weisses Miso und ersetze die 400 ml Wasser mit 1 Dose geschälter Tomaten.

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Raita

Veröffentlicht von Vio am 6. November 2016 in Alle Rezepte anzeigen, Beilagen
Raita

Raita

1 Salatgurke, 1 grüner Apfel, 1 Becher Joghurt (250 ml, idealerweise 10%), 3 Prisen Salz, 3 Prisen Zucker, Saft und abgeriebene Schale 1 Zitrone, 1/2 TL Kreuzkümmel, 1/2 TL Koriandersamen, 1/2 TL braune Senfsamen, 1 Zweig frische Minze

Zubereitung
Den Apfel schälen und mit einem Gemüsehobel grob reiben. Geriebenen Apfel ausdrücken, gemeinsam mit dem Zitronensaft und der abgeriebenen Zitronenschale in eine Schüssel geben und gut durchmischen. Die Salatgurke schälen, halbieren, Hälften vierteln und die Kerne samt Fruchtfleisch entfernen. Gurkenviertel in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit dem Joghurt in die Schüssel mengen. Die Gewürze ohne Fett in einem kleinen Topf kurz anrösten, bis sie gut riechen, dann in einer Gewürzmühle mahlen und zum Joghurt geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Minze waschen, die Blätter klein hacken und unter das Joghurt mischen. Raita im Kühlschrank bis zum Servieren zugedeckt ziehen lassen.

Notizen
Erfrischend und besonders gut zu einem Hühner Curry.

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Chicken Korma

Veröffentlicht von Vio am 6. November 2016 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Chicken Korma

Chicken Korma

600 g Hühnerbrust, 200 ml Joghurt (idealerweise 10%), 3 mittelgroße Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 4 cm frischer Ingwer, 4 EL Butter, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Fenchelsamen, 2 grüne Kardamomkapseln, 1 Stange Zimt, 1 Sternanis, je 1 TL Mohnsamen, schwarze und gelbe Senfsamen, 1 kleine grüne Chilischote, 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Paprikapulver, 400 ml Hühnerfond, 200 ml Kokosmilch, 1 Briefchen Safran, 1 Limette, 1 TL Mehl, 50 g geschälte Mandeln

Zubereitung
Anmerkung: Früh genug beginnen, das Fleisch sollte ein paar Stunden in der Marinade durchziehen können.

Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch pressen, Ingwer reiben und alles gemeinsam mit dem Joghurt in eine Schüssel füllen und gut durchmengen. Das Fleisch einige Stunden zugedeckt im Kühlschrank marinieren lassen und ca. 1/2 h Stunde vor Kochstart aus dem Kühlschrank nehmen, damit es wieder Zimmertemperatur annimmt.

Nüsse in eine Schüssel füllen und mit 7 EL heissem Wasser bedecken. Kokosmilch erwärmen und den Safran hineinmengen.
Koriander, Kreuzkümmel und Fenchelsamen in einer Gewürzmühle oder einem Mörser mahlen.

In einem Topf 2 EL Butter zerlassen. Grüne Chili hacken und mit den gemahlenen Gewürzen, der Zimtsange, den Kardamomkapseln, dem Sternanis, Mohn- und Senfsaat kurz anrösten, dann das marinierte Fleisch samt Joghurt hinzugeben und 10 Minuten unter Rühren anbraten. Das Hühnerfleisch zurück in die Schüssel füllen.
2 weitere EL Butter zerlassen und die gewürfelten Zwiebeln darin 10 Minuten anbraten.

Inzwischen die Nüsse samt Wasser fein pürieren. Das Nusspüree zu den Zwiebeln geben und 2 Minuten anrösten, dann Paprikapulver und Kurkuma unterrühren und alles mit der Safran-Kokosmilch und der Hühnerbrühe ablöschen. Curry bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Jetzt den Saft und Abrieb einer halben Limette hinzufügen und alles weitere 10 Minuten köcheln lassen. Zimtstange, Sternanis und Kardamom entfernen.
Zuletzt 1 TL Mehl mit etwas Wasser vermengen und das Curry damit binden. Alles mit Salz abschmecken und mit Reis oder Couscous, einem Chutney und Raita servieren.

Notizen
Ein Gedicht. Entdeckt habe ich das Rezept in einem der Kochbücher von Bernadette Wörndl, die ich alle uneingeschränkt empfehlen kann.

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