Reisgerichte


 
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Risotto mit Salami und Kichererbsen

Veröffentlicht von Vio am 1. November 2018 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Risotto mit Salami

Risotto mit Salami und Kichererbsen

120 g Salami, 300 g Risottoreis, 1 Zweig Rosmarin, 2 Zwiebeln, 3 Karotten, 1 Glas Rotwein, 1 l Wasser, 1 Brühwürfel, 1 Dose Kichererbsen, 1 Dose geschälte Tomaten, 1 EL gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer, 1 EL Butter, etwas Olivenöl

Zubereitung
Salami in Würfel schneiden. In einem weiten Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und die Salamiwürfel anbraten. Zwiebeln und Karotten schälen, in Würfel schneiden und zusammen mit dem Rosmarinzweig mitbraten.
Nun den Reis dazugeben und umrühren, bis sich das Fett gut um den Reis gelegt hat. Mit dem Rotwein ablöschen und so lange rühren, bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist. Inzwischen das Wasser im Wasserkocher erhitzen. Den Herd auf mittlere Hitze schalten, den Rosmarinzweig entfernen, den Brühwürfel, die Petersilie und so viel Wasser zum Reis geben, dass er knapp bedeckt ist. Die geschälten Tomaten hinzufügen, dabei nur die Früchte nicht aber den Saft verwenden. Die Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen und zum Risotto geben.
Den Reis nun 35 Minuten kochen, dabei häufig mit einem Holzkochlöffel umrühren und nach und nach das restliche Wasser hinzufügen, bis die gesamte Flüssigkeit vom Reis aufgesogen ist. Mit Salz und viel Pfeffer würzen, den Topf vom Herd nehmen und einen Löffel kalte Butter unterrühren.
Sofort servieren.

Notizen
Hab zum Geburtstag das neue Jamie Oliver Buch bekommen und entsprechend inspiriert aus den Dingen die unsere Speis hergibt ein Feiertags-Risotto gezaubert. Ein wirklich feines Reisgericht, das keine Beilage sondern eine für sich alleine stehende Mahlzeit ergibt.

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Panierte Risottobällchen mit Sauerrahmdip

Veröffentlicht von Vio am 2. Februar 2014 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte ohne Fleisch
Panierte Risottobällchen mit Sauerrahmdip

Panierte Risottobällchen mit Sauerrahmdip

Risotto: 2 EL Butter, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 200 g Risottoreis, 1/8 l trockener Weisswein oder Sekt, 1/2 l Gemüsefond, 3 EL passierte Tomaten, Pfeffer, Salz, 1 EL frisch geriebener Parmesan

Bällchen: 2 Eier, 3 EL geriebener Parmesan, 1 kleiner Mozzarella, 150 g Semmelbrösel, 1 Prise Salz, neutrales Öl zum Ausbacken (z.B. Sonnenblumenkernöl)

Sauerrahmdip: 1/2 Becher Sauerrahm, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Mayonnaise, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 1 Prise Salz, 1 Prise Zitronenabrieb (alle Zutaten zu einer Sauce vermischen und bis zur Verwendung kalt stellen)

Zubereitung
In einem weiten Topf 2 EL Butter erhitzen. Zwiebel und Knoblauch in feine Würfel schneiden und glasig anschwitzen. Nun den Risottoreis beigeben und so lange rühren, bis sich das Fett gut um den Reis gelegt hat. Mit dem Weißwein ablöschen, salzen, pfeffern und auf mittlere Hitze zurückschalten. Nun jeweils 1 Schöpflöffel des Gemüsefonds zum Reis geben und mit einem Holzkochlöffel so lange rühren, bis der Reis die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat. Dann erst den nächsten Schöpfer Flüssigkeit hinzufügen. Auf diese Weise den Reis gut 25 Minuten rühren, bis der gesamte Fond aufgebracht ist. Zuletzt die passierten Tomaten und den Parmesan unter den Reis mischen und alles mit Salz abschmecken.

Risotto in eine Schüssel umfüllen und vollständig auskühlen lassen. 3 EL geriebenen Parmesan und ein Ei unter den Reis mengen. Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Mit angefeuchteten Händen aus jeweils 1 EL der Masse Bällchen formen. In die Mitte mit dem Finger eine Vertiefung drücken und je einen Würfel Mozzarella hinein drücken, dann das Loch verschließen. Insgesamt etwa 12 Bällchen formen. Zwei Suppenteller herrichten und in einen ein verschlagenes Ei mit einer Prise Salz geben, in den anderen die Semmelbrösel. Nun die Risottobällchen erst in Ei wenden, dann in den Bröseln wälzen. Auf einen flachen Teller ablegen und wenn alle Bällchen paniert sind, diesen für mindestens 1/2 h in den Kühlschrank stellen.

In einer Pfanne 2 cm hoch Öl erhitzen. Die Bällchen einlegen und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils etwa 4 Minuten ausbacken. Die fertigen Bällchen auf einigen Lagen Küchenkrepp ablegen, damit das überschüssige Fett aufgesogen wird. Die Bällchen noch heiß mit dem Sauerrahmdip servieren.

Notizen
Ursprünglich sollte hier ein Rezept für mit Risotto gefüllte Paprika in Tomatensauce stehen. Mitten im Risottokochen beim Waschen der Paprikaschoten zeigte sich dann, dass das Gemüse alles andere als frisch war. Was also tun mit einer Ladung Risotto, die für sich alleine keine ganze Mahlzeit ausmacht? Eingefallen ist mir zum Glück ein Rezept von Tessa Kiros zur Resteverwertung von Risotto. Diese Bällchen lassen sich mit 400-600 g kaltem Risotto herstellen, wobei die Risottosorte eigentlich egal ist. Als Resteessen sind die Bällchen schnell hergestellt, kocht man den Risotto frisch, muss man bis zum Essen etwas mehr Geduld haben.

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Schweinsgeschnetzeltes mit Reis und Fisolen

Veröffentlicht von Vio am 27. Oktober 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Schweinsgeschnetzeltes mit Reis und Fisolen

Schweinsgeschnetzeltes mit Reis und Fisolen

3 Schweinsschnitzel, 1 Zwiebel, 50 g gekochter Schinken, 250 g TK Fisolen, 1 gehäufter TL Paprikapulver, 1 TL selbstgemachtes Ketchup (ersatzweise Tomatenmark), 1 große Messerspitze Currypulver, 1 kleine Messerspitze Cayennepfeffer, etwas gemahlenen Pfeffer, 1 TL Salz, 1 Glas Wasser (200 ml), 125 ml Obers, 1-2 TL Mehl, Öl, 250 g Langkornreis

Zubereitung
In einem mittelgroßen Topf 2 EL Öl erhitzen. Zwiebel würfeln und glasig dünsten. Schinken würfeln, Fleisch in Streifen schneiden und gemeinsam anbraten. Paprika, Cayennepfeffer, Curry, Salz, Pfeffer und Ketchup beifügen, kurz durchrühren und alles mit Wasser aufgiessen. Mit geschlossenem Deckel 30 min. köcheln lassen.
Inzwischen Reis mit 2l Wasser und einer Prise Salz aufsetzen und weichkochen. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit Fisolen und Obers zum Geschnetzelten geben. Mehl mit etwas Wasser vermischen und die Sauce damit binden. Reis abgießen und unter das fertige Geschnetzelte mengen. Herd abdrehen und das Geschnetzelte mit aufgelegtem Deckel etwa 5 Minuten rasten lassen, dann nochmal mit Salz abschmecken und servieren.

Notizen
Bodenständig, unkompliziert, schnell, ergiebig und bei alldem auch noch geschmacklich sehr gut.
Reis auf die angegebene Art separat zu kochen und danach erst zum Gericht zu geben, ist übrigens auch bei Reisfleisch eine empfehlenswerte Methode, die das Gericht noch geschmackvoller macht.

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Onigiri Reisbällchen mit Huhn und marinierter Gurke

Veröffentlicht von Vio am 15. Mai 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Onigiri Reisbällchen mit Huhn und marinierter Gurke

Onigiri Reisbällchen mit Huhn und marinierter Gurke

Reisbällchen: 325 g japanischer Reis, 400 ml Wasser, 250 g ausgelöste Hühneroberkeulen, 1 kleine Zwiebel (gewürfelt), 3 Knoblauchzehen (gepresst), 3 cm Ingwerwurzel (gerieben), 3 EL Sojasauce, 2 EL Mirin, 1 EL Sake, 1 TL Shiro Miso, Öl, Butter
Marinierte Gurke: 1 Gurke, 150 ml Reisessig, 2 EL Zucker, 1/2 TL Salz, frischer geriebener Ingwer

Zubereitung
Reis in einem Sieb unter fließendem Wasser spühlen bis das Wasser klar wird, anschließend 15 Minuten trocknen lassen. Den Reis mit 400 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Den Herd auf kleine Stufe zurückdrehen, einen Deckel oder Teller auflegen und den Reis 15 Minuten garen. Herdplatte abdrehen und Reis weitere 10 Minuten quellen lassen.

Hühnerfleisch in kleine Stücke schneiden. In einem Topf 1 TL Öl und 1 TL Butter erhitzen und Zwiebelwürfel darin andünsten. Hühnerfleisch hinzugeben und anbraten, Ingwer und Knoblauch beigeben, kurz mitbraten, dann Sojasauce, Mirin, Sake und Miso beigeben und unter Rühren einige Minuten garen. Fleisch nun in die Küchenmaschine umfüllen und zerkleinern (nicht zu fein). Fleischmasse wieder zurück in den Topf füllen und nochmals wenige Minuten garen, bis der Großteil der Flüssigkeit verkocht ist. Diese Masse in den Topf mit Reis umfüllen und alles gut vermischen. Kurz überkühlen lassen und mit befeuchteten Händen Reisbällchen formen.

Zu diesen Reisbällchen passen marinierte Gurkenstücke. Hierfür eine Gurke waschen, längs halbieren, mit einem Teelöffel entkernen und in Streifen beliebiger Größe schneiden. Die Gurkenstücke salzen und einige Minuten beiseite stellen, damit die Gurke Wasser ziehen kann, dann das Gurkenwasser abgießen und die Gurkenstücke mit der Mischung aus Essig, Zucker und Salz marinieren. Bis zum Servieren im Kühlschrank ziehen lassen, dann mit etwas geriebenem Ingwer anrichten.

Notizen
Ausgelöste Hühneroberkeulen (also Hühnerschenkel ohne Knochen) gibt es abgepackt im Supermarkt zu kaufen, was einem bei diesen Reisbällchen einiges an Schweinerei in der Küche erspart. Hühnerbrust ist bei diesem Gericht keine geeignete Alternative, da das Fleisch zu trocken wäre.

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Japanischer Reis

Veröffentlicht von Vio am 13. März 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Beilagen
Japanischer Reis

Japanischer Reis

325 g japanischer Reis (Klebreis)
400 ml Wasser

Zubereitung
Reis in einem Sieb gut unter fließendem Wasser abspühlen bis das Wasser klar wird, anschließend 15 Minuten trocknen lassen. Inzwischen 400 ml Wasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen, Reis hinzufügen und einmal aufkochen lassen. Nun den Herd auf kleine Stufe zurückdrehen, Deckel oder Teller auflegen und Reis 15 Minuten köcheln lassen. Herdplatte abdrehen und Reis weitere 10 Minuten quellen lassen. Wichtig ist, den Deckel während der Zubereitung immer aufgelegt zu lassen. Kein Salz hinzufügen, sonst wird es insgesamt zu würzig, denn meistens sind die Saucen ausreichend salzhaltig.

Notizen
Inzwischen bekommt man japanischen Reis auch in herkömmlichen Supermärkten, zumeist verkauft man ihn dort als „Sushi-Reis“ und zu eher gesalzenen Preisen. Günstiger ist der Reis im Asia-Supermarkt. Behelfsmäßig kann man auch auf Rundkornreis zurückgreifen, dieser muss aber deutlich länger kochen, bis er weich wird und kommt nur annähernd an den Geschmack von japanischem Reis heran.

Klebreis eignet sich als simple Beilage ist aber auch die Basis für japanische Klassiker wie etwa die abwechslungsreichen Onigiri – Reisbällchen, die unterschiedlichst gefüllt und gerne in die Bento-Box gepackt werden.

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