Rezeptkategorie: Beilagen
Spätzle

Spätzle
375 g Mehl (griffig),
2 gestrichene TL Salz,
3 Eier, 125 ml Milch, 75 g Sauerrahm
Zubereitung
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Inzwischen Eier, Milch und Sauerrahm zu Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Gabel rasch zu einem zähflüssigen Teig vermengen. Ohne Rasten den Teig mit dem Spätzlehobel in das kochende Wasser eintropfen lassen. Nachdem die Spätzle an die Oberfläche kommen noch 3 Minuten ziehen lassen. Spätzle abseihen und in Butter schwenken.
Notizen
Inzwischen mein Standardrezept für Spätzle. Eines der wenigen Rezepte die ich koche, für das griffiges Mehl benötigt wird, was die Konsistenz der Spätzle perfekt werden lässt. Nachdem sich der Teig rasch zubereiten lässt während das Wasser zum Kochen gebracht wird und die Spätzle auch nicht lange kochen müssen, ist die Zubereitung dieser Beilage in Summe schneller als das Kochen getrockneter Teigwaren. Meine Lieblingsbeilage zu Gulasch, Rindsrouladen oder Paprikahendl.
Thai Salat mit Mais

Thai Salat mit Mais
Salat: 1 PK gekochte Maiskolben (alternativ 1 Dose Mais), 1 Salatgurke, 1 Tasse Cocktail-Tomaten, 1/2 Bund Koriandergrün, ca. 1 handvoll Erdnusskerne
Dressing: 1 Knoblauchzehe, 3 EL Fischsauce, 2 EL Limettensaft, 2EL Wasser, 2 EL Kokosblütenzucker
Zubereitung
Ungeschälte Gurke würfeln, Tomaten halbieren und Mais längs des Kolbens in mundgerechte Streifen schneiden. Alle Zutaten für das Dressing vermengen und alles in einer Schüssel mit Erdnüssen und Koriandergrün vermischen.
Notizen
Ein rasch hergerichteter Salat, der nicht nur ausgezeichnet zu Thai Currys schmeckt, sondern auch im Sommer eine erfrischende Beilage zum Grillen darstellt. Wer es gerne scharf mag, schmeckt das Dressing mit Chili ab.
Gurkensalat mit Sesamdressing

Gurkensalat mit Sesamdressing
Fermentierte Gurken: 2 Salatgurken, 2 Knoblauchzehen, 2 TL Weissweinessig, 3 EL Zitronensaft, 3 EL Maiskeimöl, 1 TL schwarzer Sesam, 2 Frühlingszwiebeln, 3 TL Maldon Sea Salt
Dressing: 60 g Tahina, 2 EL Sojasauce, 1 1/2 EL Mirin, 1 1/2 EL Weissweinessig, 1 EL Wasser
Zubereitung
Salatgurken schälen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herauslösen. Gurken in Würfel schneiden und mit Salz, zerdrücktem Knoblauch und Zitronensaft in einer Schüssel mit den Händen gut durchmischen. Inzwischen das Öl in einem kleinen Topf erhitzen und über die Gurken gießen. Alles nochmal durchmischen und mind. 1/2 h ziehen lassen. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel gut mischen. Dressing auf einem Teller verteilen, Gurken abtropfen lassen und auf den Teller schlichten. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und über den Salat streuen. Zuletzt den schwarzen Sesam über den Salat streuen.
Notizen
Ein simples Ottolenghi Rezept, das Gurkensalat zu einem Geschmackserlebnis macht.
Mizu Kimchi

Mizu Kimchi
2 kleine Gurken, 1 kleiner Apfel, 5 Radieschen, 2 cm Ingwerwurzel, Zesten von 1/2 Bio Zitrone, 175 ml Wasser, 1/2 EL Zucker, 1/2 EL Salz, 1 EL Reisessig
Zubereitung
Radieschen und Gurken waschen und in Scheiben schneiden. Apfel schälen, vierteln und blättrig schneiden. Ingwer reiben. Alles gemeinsam mit den Zitronenzesten in ein Einmachglas füllen. Mit Salz, Zucker, Essig und Wasser vermischen. Das verschlossene Einmachglas 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Notizen
Ein Lieblingsrezept, das ich in einem Tsukemono Kochkurs kennengelernt habe. Die japanische Art, frisches Gemüse durch milchsaure Fermentation haltbar zu machen benötigt oft viel Geduld. Dieses Rezept aber ist eines der schnellsten, die ich kenne. Als Beilage zu Reisgerichten schmeckt das eingelegte Gemüse frisch und fruchtig.
Nussbrot

Nussbrot
Am Vortag: 1 TL Anstellgut (Roggen-Sauerteig, siehe: Anstellgut selber herstellen), 200 g Wasser, 120 g Roggenmehl
Am Backtag: 450 g Weizenmehl (glatt), 4 g frische Hefe, 1 1/2 TL Salz (12 g), 200 g Traubensaft (rot), 145 g Walnusskerne (grob gehackt)
Zubereitung
Am Vortag für den Vorteig 1 TL Anstellgut, 200 g Wasser und 120 g Roggenmehl in einer mittelgroßen Rührschüssel vermengen.
Diesen Vorteig zugedeckt bei Zimmertemperatur 12-18h rasten lassen (am besten über Nacht).
Am nächsten Tag den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Ein Backblech auf der 2. Schiene von Unten einschieben. Falls vorhanden, einen Pizzastein auf dem Backblech platzieren.
Nun alle verbleibenden Zutaten für das Brot ausgenommen der Walnusskerne in die Schüssel zum Vorteig geben und mit einem Löffel zu einem Teig rühren. Intensives Rühren ist dabei nicht notwendig, die Zutaten sollen nur grob vermengt sein.
Den Teig in der Schüssel zudecken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten rasten lassen.
Einen Gärkorb bemehlen. Wenn kein Gärkorb zur Hand ist, kann man auch eine Rührschüssel verwenden.
Den Brotteig von der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte befördern. Nun die Walnusskerne hinzufügen und das Brot „rundwirken“. Dafür den Teig bemehlen, mit der Hand ein wenig flach drücken und die Seiten in die Mitte falten. Nach jeder Faltung den Teig ein wenig weiter drehen. Am Ende des Rundwirkens sollte der Teig eine Kugel formen. Die Teigkugel in den bemehlten Gärkorb legen.
Den Gärkorb in ein Küchentuch einschlagen und das Brot zugedeckt bei Zimmertemperatur nochmals 1h rasten lassen.
Nach der Rastzeit das Brot auf ein Backpapier stürzen und mit Hilfe des Papiers in den Backofen befördern. Mit einem Pflanzensprüher Wasser an die Innenseiten des Ofen sprühen (ca. 15 Stöße pro Seite), damit Dampfschwaden entstehen. Nach den ersten 10 Minuten Backzeit den Ofen kurz öffnen, um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 200 Grad zurückdrehen. Das Brot in weiteren 50 Minuten fertig backen.
Das frische Brot auf einem Backgitter auskühlen lassen.
Notizen
Dieses Rezept ergibt ein Brot mit dezent süßer Note, das ganz wunderbar zu Weichkäse passt. Wie oft erwähnt gilt auch hier: idealerweise frische Walnusskerne verwenden, mit denen schmeckt das Ergebnis einfach am besten.

