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Apfelstrudel

Veröffentlicht von Vio am 25. April 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte, Süßes
Apfelstrudel mit Vanillesauce

Apfelstrudel mit Vanillesauce

Strudelteig: 200 g glattes Mehl, 1 Ei, Prise Salz, 75 ml lauwarmes Wasser, 20 g Öl, etwas flüssige Butter zum Bestreichen

Fülle: 1 1/2 kg Boskopäpfel, 100 g Zucker, 1/2 TL gemahlener Zimt, 60 g in Rum eingeweichte Rosinen, 60 g grobgehackte Walnüsse, Saft von 1 Zitrone, 40 g Butter, 80 g Semmelbrösel, 1/4 l Sauerrahm

Zubereitung:
Zu Beginn die Rosinen in einer Schüssel mit 4 cl Rum tränken und bis zur weiteren Verwendung rasten lassen, damit sie das Rum-Aroma gut annehmen können.

Als nächstes für den Strudelteig aus Mehl, Ei, Salz, Wasser und Öl einen geschmeidigen Teig kneten. Am bequemsten geht das in der Küchenmaschine. Den fertigen Teig zu einer Kugel formen und die Oberfläche mit etwas Öl bestreichen. Den Strudelteig rund 30 min. unter einer Schüssel abgedeckt oder in einem Plastiksackerl bei Raumtemperatur rasten lassen.

Inzwischen die Füllung zubereiten. Dafür die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel längs nochmal dritteln und dann blättrig schneiden. Die Apfelstücke in einem großen Topf oder einer Schüssel mit Zitronensaft, Zucker und Zimt sowie den in Rum getränkten Rosinen vermengen. Nun noch die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Bröseln bei mäßiger Hitze bräunen, dabei konstant mit einem Holzlöffel rühren, die Brösel brennen sonst schnell an.

Wenn der Teig lange genug gerastet hat, ein Strudeltuch oder mehrere saubere Geschirrtücher auf der Arbeitsfläche auslegen und mit Mehl stäuben. Strudelteig zuerst grob zu einem großen Fleck ziehen, dann vorsichtig nach allen Seiten auf die Größe von ca. 50×50 ziehen (der Teig soll hauchdünn werden – am Besten mit den Händen unter den Teig fahren und über den Handrücken so dünn wie möglich ausziehen). Dicke Teigenden vor dem Einrollen eventuell abschneiden.

Den ausgezogenen Teig mit geschmolzener Butter bestreichen. 2/3 des Strudelteiges mit den goldbraun gerösteten Bröseln bestreuen, dabei immer einen Rand von 2 cm frei lassen. Zuerst die Apfelfülle, dann die grob gehackten Nüsse und zuletzt den Sauerrahm in dicken Klecksens darauf verteilen. Die freigelassenen 2 cm Ecken unten, links und rechts einschlagen, dann Teig mit Hilfe des Strudeltuchs in Richtung des freigelassenen Teigdrittels einrollen.

Den Strudel mitsamt dem Tuch in eine grosse befettete Bratenform oder auf ein tiefes Blech heben und jetzt erst das Tuch entfernen. Zuletzt gut mit zerlassener Butter bestreichen und bei 200 Grad ca. 35-40 min. backen.

Den fertigen Apfelstrudel etwas überkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.
Am besten lauwarm und mit viel Vanillesauce servieren.

Notizen:
Als Vorspeise eine gute Suppe und danach warmen Apfelstrudel mit Vanillesauce, genau so ist es schon seit Kindertagen perfekt. Inzwischen mache ich einen genau so guten Strudel wie meine Mutter, und das mag etwas heissen.

Unbedingt saure Äpfel wie Boskop oder Rubinette verwenden, denn mit milden oder süßen Äpfeln kann man bei Apfelstrudel nur ein fades Ergebnis erzielen und es wäre schade um die ganze Arbeit.

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Rhabarberkuchen

Veröffentlicht von Vio am 18. April 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

Mürbteig: 200 g Mehl, 1 TL Backpulver, 50 g Staubzucker, 150 g Butter, 1 Ei, 2 cl Obers, 2 cl Öl
Belag: 500 g Rhabarber, 2 EL Zucker, 1 Msp. Zimt, 1 Msp. gemahlene Nelken, 4 Eier, 70 g Zucker, 1/4 l Obers, 2 EL geriebene Mandeln

Zubereitung
Rhabarber putzen, Fäden abziehen und in 1 cm breite Stücke schneiden. Rhabarberstücke in einer Schüssel mit 2 EL Zucker, Zimt und Nelkenpulver marinieren.
Aus Mehl, Backpulver, Staubzucker, Ei, Obers, Öl und Butterflocken einen weichen Mürbteig kneten und diesen 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen. Inzwischen für den Eierguß Eier und Zucker dickschaumig rühren, dann Obers und die Mandeln beigeben.
Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. 1/3 des Mürbteigs beiseite geben, den Rest zwischen 2 Backpapierbögen rund ausrollen und damit den Springformboden auslegen. Den verbleibenden Teig zu einer langen Schlange rollen und damit einen hohen Rand in der Form auslegen. Nun den Kuchenboden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Den Teigboden mit dem Rhabarber auslegen (dabei das gezogene Wasser nicht mitverwenden) und zuletzt den Eierguss darauf verteilen. Den Kuchen bei 175 Grad rund eine Stunde backen. Damit er nicht zu dunkel wird, nach rund 30 Minuten die Oberseite mit Backpapier abdecken. Kuchen mit Staubzucker und Rhabarbermarmelade servieren.

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Omas Marillenroulade

Veröffentlicht von Vio am 4. April 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte, Süßes
Marillenroulade

Omas Marillenroulade

5 Eier, 150 g Zucker,
150 g Mehl, 2 cl Rum,
1 Glas Marillenmarmelade

Zubereitung
Eier, Zucker und Rum rund 10 Minuten dickschaumig rühren. Mehl sieben und vorsichtig unter die Eimasse heben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf verteilen. Bei 200 Grad rund 12 Minuten goldgelb backen. Mit der Backpapierseite nach oben auf ein feuchtes Geschirrtuch legen, Papier abziehen und die Roulade einrollen. Nach dem Erkalten wieder ausrollen und mit Marillenmarmelade füllen.

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Karottentorte

Veröffentlicht von Vio am 4. April 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Karottentorte

Karottentorte

5 Dotter, 5 Eiweiss, 50 g Kristallzucker, 150 g Honig, 100 g Weizenvollkornmehl, 200 g geriebene Haselnüsse, 200 g geriebene Karotten, Orangenabgeriebenes, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Msp Babette’s Mocca Mix (Gewürzmischung aus Vanille, Muskat, Piment, Ingwer, Kardamom, Nelken und Zimt) (alternativ Nelkenpulver verwenden), etwas Vanille-Essenz, 1 Glas Marillenmarmelade, 2 Packungen Marzipanrohmasse (zu je 200 g) ,Lebensmittelfarbe (Orange, Grün), Staubzucker

Zubereitung
Dotter mit Honig und Vanille-Essenz ca. 10 Minuten schaumig rühren. Mehl mit Gewürzmischung, Nüssen und Backpulver mischen. Eiweiss mit einer Prise Salz kurz aufmixen, dann den Kristallzucker beigeben und zu einem kompakten Schnee schlagen. Nussmischung und Karotten unter die Dottermasse heben, zuletzt den Eischnee darunterziehen. Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen und den Teig bei 175 Grad 45 Minuten backen. Torte auskühlen lassen, aus der Form nehmen und 2 Mal durchschneiden. Mit Marillenmarmelade füllen und rundum mit der Marmelade bestreichen.

Vom Marzipan den benötigten Teil abnehmen, um die gewünschte Anzahl kleiner Marzipankarotten formen zu können (dafür einen kleinen Teil dieses Marzipananteils grün färben, den Rest orange). Übriges Marzipan mit einigen EL Staubzucker zu einer Konsistenz kneten, die nicht mehr allzusehr klebt und auf Backpapier rund ausrollen. Vorsichtig abziehen, über die Torte legen und andrücken. Überstehendes Marzipan mit einem scharfen Messer abschneiden. Torte mit den Marzipankarotten belegen.

Notizen
Die Deko-Karotten könnte man alternativ natürlich auch kaufen, in den Geschäften bekommt man sie jedoch vorwiegend aus Zucker, was zugegeben schön ausschaut aber geschmacklich nichts kann. Die Wuzzelei rund um die Karotten ist zwar mühselig, schmeckt aber definitiv besser als Zuckerdeko und macht die Torte auch persönlicher. Ich back statt einer großen Torte lieber 2 kleine, ändert am Aufwand eigentlich kaum etwas, die Torten lassen sich so aber schöner verschenken.

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Schoko-Mandel-Pudding von Claras Ur-Oma

Veröffentlicht von Vio am 30. März 2010 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Schoko-Mandel-Pudding

Schoko-Mandel-Pudding

Pudding: 60 g Butter, 100 g Zucker, 100 g Kochschokolade, 8 Dotter, 6 Eiweiss, 100 g geriebene Mandeln, Butter und Zucker für die Form
Schokosauce: 1/4 l Schlagobers, 200 g Kochschokolade, ev. etwas Rum
Garnitur: 1/4 l leicht gesüßter geschlagener Schlagobers

Zubereitung
Eiweiss mit der Hälfte des Zuckers zu einem kompakten Schnee schlagen und kalt stellen. Weiche Butter mit dem übrigen Zucker schaumig rühren. Dotter nach und nach unter den Abtrieb mengen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig unter die Dottermasse mischen. Nüssen einrühren und zuletzt Eischnee unterheben.

Eine Puddingform (verschließbar und hitzebeständig) mit Butter ausstreichen und mit Zucker ausstreuen. Die Form zu 3/4 mit der Masse anfüllen und Deckel schließen. Form in einen heissen Topf mit Wasser stellen (Wasser soll dabei bis zur Mitte der Form reichen) und bei geringer Hitze knapp unter dem Siedepunkt 40 Minuten garen.

Pudding vorsichtig aus der Form stürzen, in Stücke schneiden und jeweils portionsweise mit Schokoladesauce (Schlagobers aufkochen, zerkleinerte Schokolade darin schmelzen und Sauce mit Rum abschmecken) übergießen und mit geschlagenem Schlagobers am besten noch warm servieren.

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