Oma Johannas Gitterkuchen

Johannas Gitterkuchen
140 g kalte Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 250 g Mehl, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 750 g säuerliche Äpfel (gerissen), 50 g in Rum eingeweichte Rosinen, 80 g Zucker, 1/2 TL Zimt, 3 EL Semmelbrösel
Zubereitung
Aus Mehl, kleingewürfelter Butter, Backpulver, Vanillezucker und Ei einen Mürbteig bereiten und 30 Minuten kalt stellen (sollte der Mürbteig zu bröselig sein, eventuell 1 EL Obers unterkneten). Gerissene Äpfel mit Zimt, Zucker, ausgedrückten Rosinen und Bröseln vermengen. Einen Teil des Teiges für das Gitter beiseite legen. Eine gebutterte mit Brösel ausgestreute Pieform mit dem restlichen Teig auslegen, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Apfelfülle darauf verteilen, den Teigrest auswalken, in Streifen schneiden und gitterförmig über die Apfelfülle legen und mit Obers bestreichen. Bei 175 Grad 45 Minuten goldgelb backen.
Notizen
Wenn mein Freund Markus als Kind seine Großmutter Johanna besucht hat, hat er sich auf ihre Frage, was er essen möchte, immer diesen Kuchen gewünscht. Johanna hat ihren Gitterkuchen noch in einem Herd gebacken, der mit Holz befeuert wurde und in dem die Apfelfülle dann an manchen Stellen herrlich karamellisieren konnte. Das bekommt man mit den heutigen Öfen leider nicht mehr so hin, aber der Duft nach frischem Apfelkuchen erfüllt auch heute noch genauso wie damals die ganze Küche und zieht alle Bewohner magisch an.
