Bequemes Rindercurry

Bequemes Rindercurry - Angelehnt an das Hammelcurry im Jamie Kochmagazin Jan/Feb 2012
Gewürzmischung: 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/4 TL Kardamompulver
Curry: 500 g Rindfleisch (gewürfelt), 5 Knoblauchzehen, 2 grosse + 1 kleine Zwiebel, 2 getrocknete rote Chili, 2 EL Tomatenmark (wenn verfügbar: scharf), 1 Dose geschälte Tomaten, 350 ml Wasser, 1 1/2 TL Salz, 3 EL Öl
Zubereitung
Für die Gewürzmischung Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel im Mörser mahlen, dann mit Zimt, Kardamom, Zwiebelgranulat, Paprikapulver und Ingwer mischen und bis zur Verwendung beiseite stellen.
Knoblauch, Zwiebeln und getrocknete Chili in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Diese Paste in einem weiten Topf in heissem Öl unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sich die Paste am Boden ansetzt. Nun die Gewürzmischung und das Tomatenmark beigeben und nochmals wenige Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze angenehm duften. Das gewürfelte Fleisch hinzufügen, mehrmals umrühren und alles mit Wasser und geschälten Tomaten aufgießen, dann das Salz beifügen. Einen Deckel auflegen und das Curry 60 Minuten schmoren lassen. Das Curry mit Salz abschmecken und mit frischem Koriander, Reis und indischem Fladenbrot servieren.
Notizen
Obwohl ich ja viel schimpfe über den anhaltenden Jamie Hype, kaufe ich doch schon wiederholt das gleichnamige Kochmagazin. Zugegeben nicht zuletzt, um wieder etwas Futter zum Lästern und Kopfschütteln zu haben (Eine 6-seitige Rezeptstrecke zu leichten Süßspeisen mit wenig Zucker – jedes Rezept lässt dabei meinen Nougat Marmorkuchen wie ein blasses Diätprodukt wirken? Unglaublich!). Aber dann gibt es halt dazwischengestreut doch auch sehr gute Rezepte, wie ich zugebe muss. Aus der Ausgabe Jan/Feb stammt die Grundlage für dieses Curry – Bei der Handhabung der Gewürze und der Kochprozedur habe ich nochmal radikal vereinfacht. Im Gegensatz zu dem Tanz, den man für ein richtig gutes Curry normalerweise in der Küche vollführen muss, geht nun alles schnell und unaufwendig: nach wenigen Handgriffen kocht sich das Curry von alleine und der Abwasch ist nicht der Rede wert.
Variationen:
Nachdem bei diesem Curry viel Sauce entsteht, können parallel zum Rindercurry auch zwei Gemüsecurry-Variationen aufgesetzt werden:
Kartoffelcurry: Hierfür 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 3 Schöpfer der Sauce abnehmen und in einen kleinen Extratopf umfüllen. 2 große geschälte und gewürfelte Kartoffeln beigeben. Etwas Ingwerpulver, Kreuzkümmel und Salz nach Bedarf beigeben und das Kartoffelcurry zugedeckt fertiggaren.
Zucchini Fisolen Curry: 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 1 Schöpfer Sauce abnehmen und in einem kleinen Extratopf mit 2 handvoll TK Fisolen und 1 gewürfelten Zucchini zugedeckt garkochen. Dabei Schwarzkümmel, Ingwer, Salz, Zwiebel- und Knoblauchgranulat nach Bedarf beigeben. Gegen Ende der Kochzeit etwas Sauerrahm oder Crème fraîche unterrühren und das Curry damit binden.

bin ein absoluter Rindfleisch-Neuling. Was nimmst du genau für das Curry?