Bierweckeln

Bierweckerln
(Rezept ergibt 12 kleine Weckerln) 250 g Roggenmehl, 250 g Vollkorn Weizenmehl, 500 ml Bier, 1 PK Backpulver, 1 1/2 TL Salz, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Korienadersamen, 1 TL Kümmel
Zum Bestreuen: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Kümmel (ganz), grobes Salz
Zubereitung
Fenchel, Kümmel und Koriander im Mörser grob zerstoßen. Mehl, Salz, Gewürze und Backpulver in einer Schüssel mischen. Bier zur Mehlmischung geben und mit einem Löffel so lange rühren, bis ein Teig entstanden ist. Aus dem Teig mit gut befeuchteten Händen 12 Kugeln formen – ein Eisportionierer leistet hier gute Dienste, da er die ideale Teigmenge erfasst. Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, nach Belieben mit Körnern bestreuen und zuletzt noch pro Weckerl jeweils eine Prise Kümmel und eine Prise grobes Salz darüberstreuen. Falls vorhanden, die Weckerln zuletzt mit einem Wassersprüher nochmals leicht anfeuchten (um zu vermeiden, dass sie beim Backen und Aufgehen seitlich aufreißen). Die Weckerln bei 200 Grad im vorgeheizten Backofen 35 Minuten backen.
Notizen
Wieder ein schönes Rezept für den Sonn- und Feiertagsfrühstückstisch. Die Weckerln schmecken natürlich nicht nach Bier, sondern sind durch die Gewürze und das Roggenmehl schön deftig, erinnern an Schusterlaibchen und passen gut zu Aufschnitt und pikantem Aufstrich. Die Herstellung ist absolut unkompliziert und sollte daher am selben Tag erfolgen, an dem die Weckerln gegessen werden, denn es geht nichts über frisches knuspriges Gebäck.
Als grobes Salz zum Bestreuen verwende ich „Maldon Sea Salt Flakes“ (schon öfter davon gelesen, kürzlich zufällig gefunden bei Merkur). Die spezielle Struktur dieser Meersalzflocken ergibt eine knusprige Konsistenz, was auf der Gebäckoberseite perfekt zu den gerösteten Körnern passt.
