Leberknödel
(Ergibt etwa 15 Leberknödel) 600 g Rindsleber, 200 g altbackene Semmeln, 1/4 l Milch, 4 kleine Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 4 EL Butter, 1 TL Majoran, 1 TL Salz, 4 Eier, 4 EL gehackte Petersilie, Pfeffer, 250 g Semmelbröseln
Zubereitung
Semmeln in Würfeln schneiden und mit warmer Milch übergießen. Leber würfeln und in einer Schüssel mit dem Pürierstab pürieren. Zwiebeln und Knoblauch in Butter glasig braten. Zwiebelmischung, eingeweichte Semmeln, Majoran, Salz, Petersilie und eine kräftige Prise Pfeffer mit der Leber mischen und alles mit den Semmelbröseln binden. Masse für rund eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Inzwischen einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen. Mit befeuchteten Händen aus je einem EL Masse Knödel formen und ins kochende Wasser einlegen. Leberknödel rund 15 Minuten garen lassen.
Notizen
Leberknödel selber machen ist zugegeben schon eine wilde Angelegenheit, rohe Leber schneiden und pürieren liegt vielleicht nicht jedem. Aber Leberknödel sind einfach so gut, da wird sogar eine Würfelsuppe zu einer feinen Mahlzeit. Wenn man sich also im Sinne der guten Sache doch dazu aufrafft, dann idealerweise gleich eine ordentliche Portion fabrizieren, die fertigen Knödeln kann man nämlich gut einfrieren. Wer sich garnicht zum Selbermachen berufen fühlt aber ab und zu ins Waldviertel kommt: die Fleischerei Fürst in Gutenbrunn führt unter anderem tolle tiefgekühlte Leberknödel, die man daheim einfach in einem Topf Suppe fertig kocht. Für mich inzwischen untrennbar mit den Besuchen bei Clara im Waldviertel verbunden.
