Marillenkuchen mit Streuseln

Marillenkuchen mit Streuseln
Teig: 500 g Mehl, 1/4 l Milch, 100 g weiche Butter, 75 g Zucker, 2 Pk Trockengerm (entspricht 1 Würfel frischem Germ), 1 Ei, 1 1/2 kg Marillen zum Belegen, 3 EL Zucker, 1/2 TL Zimt
Streuseln: 200 g Mehl, 150 g Zucker, 150 g Butter, 1/2 TL Zimt
Zubereitung
Für die Streuseln Mehl, Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen. Die Butter mit der Hand unter die Mehlmischung mengen, bis eine krümelige Masse entsteht. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Für den Germteig Mehl, Germ, Zucker, Ei und Butter in eine Rührschüssel geben und bei langsamer Zugabe der Milch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Am einfachsten geht das in der Küchenmaschine. Sollte der Teig etwas klebrig sein, kann man bis zu 2 EL Mehl zusätzlich beigeben.
Nun ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, den Germteig darauf ausrollen und gleichmäßig in alle Ecken arbeiten. Dann mit einer Kuchengabel in regelmäßigen Abständen Löcher in den Teigboden stupfen. Die gewaschenen Marillen halbieren und entkernen. Den Germteig eng mit den Marillen belegen, dabei die Schnittseite nach oben zeigen lassen. Zucker mit dem Zimt vermischen und die Marillen damit bestreuen. Nun den Kuchen 45 Minuten aufgehen lassen. Zuletzt die Streusel über den Marillen verteilen.
Den Kuchen bei 175 Grad rund 45 Minuten backen.
Schmeckt lauwarm am allerbesten.
Notizen
Es hat sich mittlerweile die Tradition eingeschlichen, in der Marillenzeit einen Tagesausflug in die Wachau zu machen. Auf dem Rückweg wird eine kleinen Umweg zum Geheimtipp-Standler von Karin gefahren (kurz nach Krems in Richtung Hadersdorf, aber psssst!), um eine Steige Wachauer Marillen zu besorgen. Die dann natürlich würdig verkocht werden wollen, zum Beispiel als herrlicher Germstreuselkuchen.
