Ameisenkuchen (Eierlikörkuchen)

Ameisenkuchen
250 g Mehl, 250 g Butter (alternativ Pflanzenöl oder eine Mischung aus Butter und Pflanzenöl), 160 g Staubzucker, 4 Eier, 1/4 l Eierlikör, 100 g dunkle Schokoladekuvertüre (kleingehackt), 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Salz
Zubereitung
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und kalt stellen. Dotter und Staubzucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse fest und deutlich heller wird. Inzwischen die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Erst die zerlassene Butter und dann den Eierlikör in einem feinen Strahl während des Schlagens in die Ei-Zucker-Masse einfließen lassen, bis eine dicke Creme entsteht. Das Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Creme mengen (nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh). Nun die gehackte Schokolade unter den Teig mischen und zuletzt das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben. Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 175 Grad ca. 1 h backen.
Notizen
Zu Ostern hat Eierlikör Hochsaison – Ich bin kein großer Freund von Eierlikör, denn meistens ist er zum Trinken zu mächtig und zu süß. In der Küche aber gibt es zwei wirklich gute Dinge, die man damit machen kann: Tiramisu und Ameisenkuchen. Beides schmeckt herrlich und beides sind ausgezeichnete Gelegenheiten, auf einen Schlag viel Likör „weiterzubringen“. Und das Süße des Likörs tut in diesem Kontext richtig gut.
Der Name Ameisenkuchen kömmt übrigens von den schwarzen Schokoladepunkten im Teig.
