Allerheiligenstriezel

Allerheiligenstriezel
1/2 kg Vorarlberger Zopfmehl (Weizenmehl mit 10% Dinkelmehl), 250 ml Milch, 1/2 Würfel frische Hefe, 80 g Butter, 60 g Zucker, 1 Ei, 1 gestrichener TL Salz, abgeriebene Schale 1/2 unbehandelten Zitrone, verquirltes Ei zum Bestreichen, Hagelzucker
Zubereitung
Milch fingerwarm erwärmen. Ei, Zucker und Zitronenabrieb in einem Gefäß mischen, die Milch hinzufügen, die Hefe einbröseln und gut durchmischen. Die Butter schmelzen und alles gemeinsam in eine Rührschüssel füllen. Mehl und Salz mischen und zur Flüssigkeit in die Schüssel geben. Nun mit der Küchenmaschine 8 Minuten auf Stufe 2 kneten, bis ein elastischer Teig entsteht. Den Teig eine Stunde zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Inzwischen den Backofen auf 180 Grad Ober und Unterhitze vorheizen.
Den aufgegangenen Teig auf der Arbeitsfläche durchkneten, in 4 Portionen teilen und mit der Hand zu Kugeln schleifen. Kugeln ein paar Minuten rasten lassen, damit sich der Teig wieder entspannt, dann zu 4 dünnen Strängen wälzen. Aus den 4 Strängen einen Striezel flechten. Den Striezel diagonal auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit verquirltem Ei bestreichen. 30 Minuten rasten lassen, nochmals mit Ei bestreichen und zuletzt mit Hagelzucker bestreuen.
Den Striezel auf mittlerer Schiene 35 Minuten goldbraun backen.
Notizen
Der Teig kann auch am Vortag vorbereitet werden. Dafür muss der Teig vor dem ersteh Gehen in ein Plastiksackerl gefüllt werden, um ihn über Nacht im Kühlschrank ruhen zu lassen. Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank holen, zugedeckt ca 1h rasten lassen, dann fortfahren wie beim oben beschriebenen Rezept. Striezel aus Teig, der über Nacht im Kühlschrank gerastet hat, werden meiner Wahrnehmung nach flaumiger und geschmackvoller. Anschauliche Anleitungen, wie man aus 4 Strängen einen Striezel (Zopf) flechtet, findet man auf YouTube.
