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Ameisenkuchen aus der Mikrowelle

Veröffentlicht von Vio am 19. Mai 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Ameisenkuchen aus der Mikrowelle

Ameisenkuchen aus der Mikrowelle

(Rezept reicht für 3 Portionen) 1 Ei, 3 EL Öl, 3 EL Eierlikör, 2 EL Zucker, 2 gehäufte EL Vollkorn Weizenmehl, 1 gehäufter EL geriebene Haselnüsse, 1 gestrichener TL Backpulver, 2 Stück Blockschokolade (etwa 20 g, gehackt), Butter und Semmelbröseln zum Ausstreuen der Backform

Zubereitung
Mikrowelle auf 700 Watt einstellen. 1 Tasse mit Wasser in die Mikrowelle stellen und 2 Minuten erhitzen (ohne Wasser funktioniert der Kuchen nicht.) Inzwischen 3 kleine Tassen oder 1 konisches Einweckglas mit Butter einfetten und mit Bröseln ausstreuen. Nun alle Zutaten rasch miteinander vermengen, dabei nur so lange rühren, bis das Mehl sich gerade eben mit dem Teig verbunden hat, sonst wird der Kuchen speckig. Teig in die Backform einfüllen und zum Wassergefäß in die Mikrowelle stellen. Tassenkuchen 3 Minuten, Einweckglas 5 Minuten bei 700 Watt backen. Noch warm servieren.

Notizen
Dieser Mikrowellenkuchen hat einige überzeugende Argumente: Er ist schnell und unkompliziert zubereitet, somit ideal für ein faules Wochenendfrühstück. Ähnlich einem Becherkuchen muss nichts abgewogen werden, alle Zutaten werden mit Löffeln bemessen. Der Ofen bleibt aus, die Mikrowelle erledigt das Backen – so kann man selbst an einem heißen Sommertag Kuchen genießen, ohne ins Schwitzen zu geraten. Natürlich handelt es sich auf der anderen Seite nur um eine Annäherung an einen echten Ameisenkuchen, das merkt man besonders, wenn das Ergebnis länger steht: dann wird der Teig schnell trocken und hart, also am besten den Kuchen noch warm essen. Bei mehr als 3 Portionen zahlt sich zudem ein Mikrowellenkuchen nicht mehr aus, da dann doch lieber Muffins einplanen.

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Apfelkuchen mit Eierlikör

Veröffentlicht von Vio am 4. März 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Apfelkuchen mit Eierlikör

Apfelkuchen mit Eierlikör

5 Eier, 200 g Butter, 150 g Staubzucker, 100 ml Eierlikör, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Abgeriebenes 1/2 Zitrone, 300 g Mehl, 1 Prise Salz, 1/2 TL Zimt, 30 g Rohrzucker, 50 g Mandelblättchen, 3 große säuerliche Äpfel, Marillenmarmelade zum Bestreichen (ev. mit Rum verfeinert)

Zubereitung
Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder buttern und bemehlen – Springform bis zur Verwendung beiseite stellen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Eier trennen, Eidotter nach und nach unter die Buttermasse mengen, dann den Eierlikör hinzufügen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und rasch unter die Buttermasse rühren, zuletzt das Eiweiss unter den Teig heben.
Die Kuchenmasse in die vorbereitete Springform füllen. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelspalten auf der Rückseite mit einem scharfen Messer fächerförmig einschneiden, dann die Apfelspalten auf dem Teig mit der gefächerten Seite nach Oben kreisförmig verteilen und andrücken. Spalten, die keinen Platz mehr finden, kleinwürfelig schneiden und in den Zwischenräumen verteilen.
Rohrzucker und Zimt in der Küchenmaschine fein mahlen, mit den Mandelblättern vermengen und über den Kuchen streuen. Den Apfelkuchen bei 175 Grad 55 min. backen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, noch heiss mit erwärmter Marillenmarmelade dick bestreichen.

Notizen
Ursprünglich handelt es sich hier um das Rezept für einen sehr guten Marillen-Blechkuchen. Die Vermutung, darin könnte auch ein feiner Apfelkuchen schlummern, erwies sich als goldrichtig: Das Endresultat schmeckt ausgesprochen gut. Die Marillen haben zum Schluss als Marmelade auch noch einen Gastauftritt und sorgen für ausreichend Saftigkeit und einen fruchtigen Kontrast zum Eierlikörteig.

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Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

Veröffentlicht von Vio am 10. Februar 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

160 g ganze Mandeln, 100 g Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto, 5 Eier, 160 g Butter, 200 g Zucker, 1/2 PK Backpulver, 160 g Mehl, 4 cl Obers, 100 g Zartbitterkuvertüre, 1 Portions-Stick löslicher Espresso (etwa 2 g – entspricht der Menge für 60 ml Espresso)

Zubereitung
Butter und Zucker schaumig rühren. Mandeln in der Küchenmaschine fein mahlen, dann Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto und 1 Ei hinzugeben und weiter mixen bis eine Paste entsteht. Diese Paste zur Buttercreme geben und weiter rühren, dabei nach und nach die restlichen Eier in die Masse arbeiten. Mehl und Backpulver vermischen und zügig mit der Teigspachtel unter die Buttermasse heben – dabei nur so lange rühren, bis sich das Mehl gerade mit der Creme verbunden hat, so bekommt der Gugelhupf später eine schöne Krume.
Obers zusammen mit dem Löskaffe erwärmen und die kleingehackte Kuvertüre darin schmelzen. Die Hälfte des Teigs in eine gebutterte bemehlte Kuchenform füllen. Den verbleibenden Teig mit der geschmolzenen Schokolade vermischen und in die Kuchenform füllen. Wie bei einem Marmorkuchen zum Schluss mit einem Holzstäbchen spiralförmig ein Muster in den Teig ziehen. Gugelhupf bei 175 Grad 55 Minuten backen.

Notizen
Für Marzipan habe ich von Kindesbeinen an eine Leidenschaft. Wurde langsam Zeit, dass es ein Marzipankuchenrezept in meine Rezeptsammlung schafft. Es macht übrigens durchaus einen Unterschied, ob der Kuchen mit emailbeschichteter oder antihaftbeschichteter Backform gebacken wird. In Emailbackform benötigt der Kuchen eine volle Stunde, bei Antihaftbeschichtung 5 Minuten weniger. Klingt auf den ersten Blick nach einem vernachlässigbaren Unterschied, kann aber in Wahrheit den Unterschied zwischen saftigem und trockenen Kuchen ausmachen.

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Nougat Marmorkuchen

Veröffentlicht von Vio am 22. Januar 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Nougat Marmorkuchen

Nougat Marmorkuchen

500 g Mehl, 1 PK Backpulver, 250 g Zucker, 250 g Butter, 5 Eier (ganz), 1/4 l Milch, 150 g Nussnougat, 4 cl Rum, 1 Prise Salz

Zubereitung
Zucker mit Butter schaumig rühren, ganze Eier nach und nach untermengen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig arbeiten. Teig halbieren. Nougat in der Mikrowelle schmelzen und mit der Hälfte des Teiges vermengen, die andere Hälfte mit Rum mischen. Etwas vom hellen Teig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen, den dunklen Teig darüber geben, mit dem restlichen hellen Teig abschließen. Mit einem Holzstäbchen durch den Teig fahren und so die Marmorzeichnung erstellen. Bei 175 Grad 70 Minuten backen.

Notizen
Kalorientechnisch kann man schon ein wenig eingeschüchtert werden von diesem Marmorkuchen, besonders wenn man noch eine Schokoglasur oben drauf packt – er schmeckt dafür aber auch augezeichnet, nämlich prinzipiell wie der von meiner Mama nur noch einen kleinen Zacken besser durch die zusätzlichen Aromen. Unbedingt eine ausreichend große Backform verwenden, damit das Kunstwerk nicht überquillt.

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Kürbiskuchen

Veröffentlicht von Vio am 25. September 2011 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Kürbiskuchen

Kürbiskuchen

Teig: 140 g kalte Butter, 2 EL Obers, 60 g Zucker, 1 Ei, 250 g Mehl, 1/2 PK Backpulver, 3 EL Marillenmarmelade
Fülle: 500 g Kürbisfleisch (Hokkaido), 4 cl Wasser, 4 cl Weisswein, 2 1/2 EL Zucker, 100 g Marillenmarmelade, Saft von 1 Zitrone, 1/2 TL Lebkuchengewürz (alternativ Zimt), 200 ml Obers, 40 g Maisstärke, 3 Dotter
Streusel: 80 g zerlassene Butter, 3 EL Mehl, 2 EL geriebene Mandeln, 2 EL Zucker, 1 EL gehackte Kürbiskerne

Zubereitung
Aus Mehl, kleingewürfelter Butter, Backpulver, Vanillezucker, Ei und Obers einen Mürbteig bereiten und 30 Minuten kalt stellen. Für die Streusel Mehl, Mandeln, Zucker und Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen und mit zerlassener Butter rasch zu einem Teig verrühren. Diesen bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Zur Bereitung der Fülle das Kürbisfleisch in grobe Würfel schneiden und mit Wasser, Weisswein und Zucker in einem Topf 10 Minuten weichdünsten, anschließend mit dem Stabmixer pürieren. Inzwischen Marmelade, Lebkuchengewürz, Zitronensaft und die Hälfte der Maisstärke vermengen. Diese Mischung gemeinsam mit dem Obers in den Topf zum Kürbispüree geben und eine Minute unter Rühren dick einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse überkühlen lassen. Sobald sie ausgekühlt ist die restliche Maisstärke mit 3 EL Wasser und den Dottern vermischen und unter die Fülle mengen.

Eine Pieform mit Butter bestreichen und mit Bröseln ausstreuen. 2/3 des Mürbteigs zwischen Backpapier rund ausrollen und den Boden der Pieform damit auslegen. Mit dem übrigen Teig den Rand auslegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und die Pieform für einige Minuten im Kühlschrank kaltstellen, dann den Boden für 10 Minuten bei 175 Grad vorbacken. Die Form aus dem Ofen nehmen und mit 3 EL Marillenmarmelade ausstreichen. Nun die Kürbismasse einfüllen. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über die Kürbismasse bröseln, zuletzt mit gehackten Kürbiskernen bestreuen. Den Kuchen bei 175 Grad 45 Minuten fertigbacken.

Notizen
Ein Kuchen der perfekt in den Herbst mit all seinen bunten Blättern passt. Die Marillenmarmelade habe ich im Sommer selber eingekocht (siehe unten). Ein guter Ersatz ist gekaufte Marillenmarmelade vermischt mit dem Mark 1/2 Vanilleschote.

Wachauer Marillenmarmelade mit Vanille
Rund 1,2 kg Wachauer Marillen an der Spitze einritzen und für wenige Sekunden in kochendes Wasser legen, dann kalt abschrecken und häuten. 1 kg Marillenfruchtfleisch abwiegen und mit 500 g Gelierzucker 2:1 und dem Mark 1 Vanilleschote für 1h in einem weiten Topf zugedeckt ziehen lassen, dann langsam zum Kochen bringen und 5 Minuten unter Rühren wallend kochen lassen. Noch heiss in sterile Gläser abfüllen.

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