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Pad Thai

Pad Thai
Sauce: 2 EL Fischsauce, 1 EL Sojasauce, 1 EL Austernsauce, 1 EL Palmzucker (15 g), 1 Msp. Tamarindenpaste (alternativ 1 TL Limettensaft)
Nudeln: 1 Hühnerbrust, 200 g breite Reisnudeln (~5 mm), 2 Eier, 2 handvoll Sojasprossen, 2 Frühlingszwiebeln, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 EL gehackte Erdnüsse, Chiliflocken, Chiliöl, Öl zum Anbraten
Zubereitung
Reisnudeln mindestens 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Inzwischen die Sauce bereiten: hierzu in einem kleinen Topf Fischsauce, Austernsauce, Sojasauce, Tamarindenpaste und Palmzucker erhitzen und so lange rühren, bis der Zucker aufgelöst ist.
Für die Nudeln die Frühlingszwiebeln putzen, das Grün in 2 cm lange Streifen schneiden und beiseite stellen, den Rest gemeinsam mit der geschälten Zwiebel in Ringe schneiden. Auch die Hühnerbrust in mundgerechte Stücke schneiden.
In einer grossen Pfanne oder einem Wok etwas Öl erhitzen, die Zwiebelringe darin anbraten, dann das Fleisch beigeben und etwa 5 Minuten scharf anbraten, bis es gar ist. Die Eier leicht verschlagen und unter Rühren rund 1 Minuten mitbraten, dann die Nudeln beigeben und eine weitere Minute braten. Jetzt die Sauce und ein paar Tropfen Chiliöl hinzufügen und alles gut durchmengen. Zuletzt Frühlingszwiebelgrün und Sojasprossen beigeben und nur noch 1/2 Minute unter Rühren fertiggaren.
Die gebratenen Nudeln mit gehackten Erdnüssen, Limettenspalten und Chiliflocken servieren.
Notizen
Diese pfannengerührten Nudeln sind in Thailand ein unkompliziertes Alltagsgericht. Das Geheimnis von guten Pad Thai ist die Sauce, das hat mir kürzlich jedenfalls der Kellner aus der Kantine in der Porzellangasse verraten, und der muss es schließlich wissen, denn dort gibt es legendär gute Pad Thai. Alle Zutaten für die Sauce bekommt man mittlerweile im gut sortierten Supermarkt, nur für Palmzucker muss man ziemlich sicher in den Asiasupermarkt – man kann ihn theoretisch mit braunem Zucker ersetzen, aber wie gesagt: die Sauce ist der Clou, man sollte also keine Kompromisse eingehen.
Knusprige Haferkekse

Knusprige Haferkekse
(Rezept reicht für ca. 40 Kekse) 275 g Mehl, 155 g Haferflocken, 75 g Kokosflocken, 300 g Zucker, 170 g Butter, 2 EL Golden Syrup, 50 ml Wasser, 1 gestrichener TL Natron, 1 Prise Salz
Zubereitung
Mehl, Kokosflocken, Haferflocken und Salz in einer Schüssel vermengen. Butter schmelzen und mit Zucker und Golden Syrup in einer zweiten Schüssel vermengen. Wasser zum Kochen bringen und Natron darin auflösen, dann diese Mischung zur Zuckermischung geben. Nun die flüssigen Zutaten zu den festen geben und rasch zu einem kompakten Teig vermengen.
Je einen Teelöffel Teig mit befeuchteten Händen zu einer Kugel formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und flachdrücken. Die Haferkekse bei 175 Grad 15 Minuten goldbraun backen.
Notizen
Frisch aus dem Backofen sind die Kekse noch sehr weich, erst nach dem Abkühlen werden sie hart und knusprig, wie Kekse die man im Geschäft kauft. In einer Dose gelagert halten sie sich lange frisch.
Golden Syrup kaufe ich bei Bobby’s in der Schleifmühlgasse (hat auch einen Onlineshop). Honig ist im Fall der Fälle eine gute Alternative für Golden Syrup.
Szegediner Gulasch

Szegediner Gulasch
300-500 g Schweineschulter (gewürfelt), 40 g Butter, 1 EL Öl, 2 mittelgroße Zwiebeln, 1 gehäufter EL Paprikapulver (ca. 20 g), Salz, 1 TL Kümmel, 1 gepresste Knoblauchzehe, 500 g Sauerkraut, 1 rohe geriebene Kartoffel, 1/2 Becher Sauerrahm, 1 TL Mehl
Zubereitung
Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Im Fett einige Minuten andünsten, dann das gewürfelte Fleisch beigeben und anbraten. Das Paprikapulver dazugeben, rühren bis das Fleisch mit dem Paprika überzogen ist und alles mit rund 300 ml Wasser aufgießen (das Fleisch soll knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein). Mit Salz (1 1/2 bis 2 TL), Kümmel und Knoblauch würzen. Deckel auflegen und 30 Minuten köcheln lassen.
Nun das Sauerkraut wässern, gut ausdrücken und gemeinsam mit der geriebenen Kartoffel zum Gulasch geben und in 30 Minuten fertigdünsten. 10 min. vor Ende der Kochzeit den Sauerrahm mit 1 TL Mehl vermengen und das Gulasch damit binden. Nun nur noch mit geringer Hitze arbeiten, sonst brennt das Gulasch an.
Zu Szegedinger Gulasch gehören klassischerweise Salzkartoffeln – diese stellt man einfach zu, wenn man das Sauerkraut ins Gulasch gegeben hat, dann wird alles rechtzeitig fertig. Auch der Klecks Sauerrahm auf dem Gulasch darf nicht fehlen.
Notizen
Wenn ich mich so umhöre, hab ich den Verdacht, dass sich meine Generation an Klassikern wie Szegediner, Reisfleisch und Kartoffelgulasch in der Kindheit sattgegessen hat. Ich kann das garnicht nachvollziehen, Essen wie bei Muttern ist noch immer weltklasse.
Bananen Schoko Cookies

Bananen Schoko Cookies
(für etwa 30 Cookies) 160 g Mehl, 70 g Vollkorn-Roggenmehl, 80 g Haferflocken, 1 TL Salz, 1/2 TL Natron, 170 g Butter, 120 g Kristallzucker, 80 g brauner Zucker, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Ei, 1 Banane (zerdrückt), 200 g gehackte Zartbitterkuvertüre, 50 g gehackte Walnüsse
Zubereitung
Butter schmelzen und in einer Schüssel mit Zucker, Vanilleextrakt, Banane und Ei vermischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Haferflocken, Salz und Natron vermengen. Nun die flüssigen Zutaten zu den festen leeren und mit einem Löffel zu einem zähen Teig vermischen. Zuletzt Schokolade und Walnüsse untermengen. Mit befeuchteten Händen aus je einem TL Teig Kugeln formen und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Cookies bei 175 Grad 13 Minuten backen.
Notizen
Ich bin ganz begeistert vom vielschichtigen Geschmack dieser Kekse – Genau so sollten Cookies sein: Süß, ein wenig klebrig, sehr schokoladig, dezent nussig, mit einem Hauch von Schokobanane. Hab sie vom Fleck weg zu meinen Lieblingskeksen ernannt. Gemeinsam mit einem Glas kalter Milch einfach perfekt. Die Banane sollte übrigens schön reif sein, damit die Cookies ihr feines Bananenaroma entwickeln können. Es lohnt sich ausserdem, ein paar Minuten mehr zu investieren, und die Walnüsse frisch zu knacken, denn abgepackte Walnusskerne haben für meine Begriffe oftmals einen muffigen Beigeschmack. Es zahlt sich auch aus, gute Schokolade zu verwenden, ich nehme dunkle Valrhona Kuvertüre mit 55% Kakaoanteil.
Beim Zucker habe ich inzwischen hellen Muscovado Zucker für mich entdeckt. Gerade in Englischen und Amerikanischen Cookie Rezepten wird gerne auf Muscovado Zucker verwiesen, weil sein karamellartiger Geschmack einzigartig gut ist. In Österreich bekommt man diesen Zucker nicht im herkömmlichen Zuckerregal im Supermarkt. Nachdem ich mir den Zucker einmal aus London habe mitbringen lassen zum Kosten haben wir uns einige Packungen davon auf Vorrat im Internet bestellt. Kürzlich habe ich dann entdeckt, dass es hellen und dunklen Muscovado auch in Wien bei Prosi zu kaufen gibt. War eigentlich klar, was gibt es dort nicht?
Mamas Matjesheringe

Mamas Matjesheringe
1 PK Matjesfilets in Öl (2-4 Filets), 1 Becher Sauerrahm (250 g), 1/2 Becher Naturjoghurt (125 g), 3 EL Obers, 1 EL Zitronensaft, 1 kleine Zwiebel, 1 säuerlicher Apfel, 2 Lorbeerblätter, 6 Wacholderbeeren, 1 Prise Zucker, 1 Prise Salz
Zubereitung
Die Filets unter fließendem kalten Wasser abspühlen und in mundgerechte Stücke schneiden. Sauerrahm, Joghurt, Obers und Zitronensaft in einer Schüssel vermengen. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Ringe schneiden. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Fisch, Zwiebelringe, Apfelstücke, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren unter den Rahm mischen und alles mit Zucker und Salz abschmecken. Den Matjessalat zugedeck im Kühlschrank einige Stunden ziehen lassen. Mit heissen Pellkartoffeln servieren.
Notizen
Dieses Gericht ist definitiv nicht jedermanns Sache – Mein Göttergatte rückt immer ein Stückchen ab, wenn ich mit einem aromatischen Teller Matjessalat auftauche. In jedem Fall ist es dank der ordentlichen Portion Zwiebelringe und dem salzigen Fisch eher kein Essen für einen romantischen Abend zu zweit. Ab und zu packt mich aber der Appetit auf dieses Rezept meiner Mutter.


