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Johannas Vanillekipferl

Veröffentlicht von Vio am 31. Dezember 2015 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte, Süßes
Johannas Vanillekipferl

Johannas Vanillekipferl

(Rezept ergibt 2 Bleche) Teig: 210 g glattes Mehl, 180 g kalte Butter, 70 g Walnusskerne, 50 g Staubzucker*, 2 Dotter
Zucker zum Wälzen: 250 g Staubzucker*, 3 PK Vanillezucker
*Johanna hat den Staubzucker immer mit Diabetikerzucker getauscht.

Zubereitung
Walnusskerne mit der Hälfte des Mehls in der Küchenmaschine fein mahlen. Das Nussmehl mit den restlichen Zutaten vermengen und rasch zu einem Mürbteig kneten. Den Teig in 2 Portionen teilen, in Frischhaltefolie packen und im Kühlschrank 1 h rasten lassen.
Nun den Teig mit den Händen zu mehreren langen Strängen rollen (etwa so dick wie ein zierlicher kleiner Finger). Die Teigstränge parallel zueinander auflegen und mit einem Messer gleichlange Teigstücke abschneiden (etwa so lang wie 2 Glieder des kleinen Fingers. Die Teigstücke zu Kipferl formen, auf ein unbefettetes Blech legen und vor dem Backen für etwa 20 Minuten am Balkon kalt stellen. Bei 180 Grad 11-12 Minuten backen. Inzwischen den Staubzucker mit den 3 PK Vanillezucker vermengen und fein sieben.

Die Kipferl nach dem Backen nur etwa 2 Minuten am Blech rasten lassen, dann die warmen Vanillekipferl vorsichtig einzeln vom Blech lösen, im Vanillezucker wälzen und auf einem Kuchengitter zum Auskühlen ablegen. Erkaltete Vanillekipferl in eine gut schließenden Blechdose einschlichten und an einem kühlen Ort aufbewahren.

Notizen
Die Nüsse am besten frisch knacken, das ergibt den besten Geschmack. Danke auf diesem Weg an Tante Anny und Christl, für eure Hilfe bei meiner Suche nach dem Rezept für Johannas Vanillekipferl. Schön, dass diese Geburtstagstradition fortgeführt werden kann. Und zu Weihnachten sind die Kipferl sowieso Lieblinge, habe sie 3x gebacken.

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Weltbester Schweinebraten

Veröffentlicht von Vio am 19. April 2015 in Alle Rezepte anzeigen, Beilagen, Familienrezepte, Rezepte mit Fleisch
Schweinebraten mit Erdäpfelknödeln

Schweinebraten mit Erdäpfelknödeln

Braten: 1,5 kg Schweinebraten mit Schwarte, 1/2 TL Salz, 1 TL Kümmel (ganz), 1 Prise Pfeffer, 4 Knoblauchzehen, 1 EL Öl, 1 Zwiebel, 1/4 l Wasser, 1 TL Mehl
Erdäpfelknödel: 800 g Beilagenerdäpfel, 170 g Mehl, 30 g extrafeiner Griess, 1 Ei, 1 TL Salz

Zubereitung
Für den Braten die Schwarte rautenförmig einschneiden. Den Knoblauch in eine kleine Schüssel pressen und mit Salz, Kümmel, Pfeffer und Öl zu einer Marinade mischen. Das Fleisch rundum feste mit dieser Mischung einreiben. Zwiebel halbieren und in Ringe schneiden. Fleisch mit den Zwiebelringen in einen Bräter setzen und bei 200 Grad im Ofen 30 Minuten braten, sodass die Zwiebelringe leicht gebräunt werden. Nun die Temperatur auf 180 Grad zurückdrehen und alles mit 1/4 l Wasser aufgießen. Unter regelmäßigem Begießen mit Eigensaft rund 2 Stunden braten lassen.

Für die Knödel die Erdäpfel 40 Minuten in Salzwasser kochen und noch heiß durch die Erdäpfelpresse drücken. Mit Mehl, Griess, Salz und Ei zu einem kompakten Teig kneten. Mit befeuchteten Händen Knödel drehen und in kochendes Salzwasser einlegen. 15 Minuten ziehen lassen, bis die fertigen Knödel nach oben steigen.

Das fertige Fleisch aus dem Bräter nehmen und ein paar Minuten rasten lassen, damit sich der Saft wieder gleichmäßig im Fleisch verteilt. Inzwischen den Bratensaft auf dem Herd zum Kochen bringen, 1 TL Mehl mit etwas Wasser vermischen und den Saft damit andicken. Fleisch in Scheiben schneiden und im Bräter gemeinsam mit den Knödeln servieren.

Notizen
Schmeckt wie von meiner Mom und hat eine Kruste wie sie sich mein Dad immer gewünscht hat. Meine Mom hat ab und zu auch statt Knödeln in der letzten Stunde einfach 1/2 kg geschälte halbierte speckige Erdäpfel im Bräter mitgegart, die sich dann auf der Unterseite mit dem guten Bratensaft vollsaugen und ganz wunderbar schmecken.
So ähnlich war das Rezept ja bereits im Blog, aber nachdem ich gehört habe, dass genauere Angaben zum Würzen gewünscht sind, hab ich nochmal darübergearbeitet.

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Urlis Kokoskuppeln

Veröffentlicht von Vio am 19. Dezember 2014 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte, Süßes
Kokoskuppeln

Kokoskuppeln

Kokosmasse: 3 Eiweiss, 200 g Staubzucker, 200 g Kokosraspeln, ein paar Tropfen Essig oder Zitronensaft, 1 Prise Salz

Füllung: 1/4 l Milch, 1 Pk Vanillepuddingpulver, 150 g Margarine, 100 g Staubzucker, 100 g dunkle Schokolade, ein paar Tropfen Rumaroma

Ausserdem: 1 Pk Carlsbader Waffeln/Oblaten (ungesüßt), 300 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung
Für die Schokocreme das Puddingpulver mit 3 EL Milch glattrühren. Die restliche Milch zum Kochen bringen, den Topf vom Herd nehmen und die Schokolade unter Rühren darin auflösen. Das angerührte Puddingpulver in die Schokomilch rühren und den Topf zurück auf den Herd nehmen. Unter starkem Rühren rund 1 Minute dick einkochen lassen. Den Pudding zum Abkühlen in eine Schüssel umfüllen und die Puddingoberseite mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bilden kann.

Während der Pudding auskühlt, aus den Carlsbader Waffelblättern mit der Rückseite einer großen Spritztülle 98 Waffelkreise ausstanzen (3,5cm Durchmesser). Eiweiss mit einer Prise Salz und wenigen Tropfen Zitronensaft oder Essig kurz aufschlagen, dann den Staubzucker beimengen und die Masse zu einer steifen, glänzenden Masse weiterschlagen. Kokosraspeln mit einer Spachtel vorsichtig aber gründlich unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel mit grosser glatter Tülle (608) füllen.

49 Waffelkreise in 7×7 Reihen auf einem Blech anordnen. Die Kokosmasse als Kuppeln auf die Waffelblätter dressieren. Die Spitzen der Kokosmasse mit einem mit Wasser benetzten Finger zu Kuppeln abrunden. Die Kuppeln bei 150 Grad 22 Minuten backen.

Zimmerwarme Margarine mit Staubzucker und ein paar Tropfen Rumaroma schaumig schlagen. Den abgekühlten zimmerwarmen Pudding mit dem Handrührgerät zuerst kurz nochmals cremig schlagen, dann nach und nach löffelweise zur Margarine hinzugeben, bis eine fluffige Masse entsteht. Die Schokocreme in einen Dressiersack mit kleiner glatter Tülle füllen. Auf einem zweiten mit Backpapier ausgelegten Blech die verbleibenden 49 Waffelkreise drapieren und die Schokocreme aufdressieren (man benötigt nur ca. die Hälfte der Schokocreme dafür, der Rest kann für andere Kekse verwendet werden). Auf jede Schokocremewaffel eine ausgekühlte Kokoskuppel setzen.

Nun die Kuvertüre über Wasserdampf schmelzen. Die gefüllten Kokoskuppeln einzeln oben und unten zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und mit Hilfe eines Löffels in einer Drehbewegung Schokolade über den unteren Rand der Kokoskuppel rinnen lassen, sodass ein Schokorand entsteht (die Unterseite der Kokoskuppel bleibt Waffel ohne Schokolade, wie bei einer Schwedenbombe). Die fertigen Kokoskuppeln auf das Blech zurück setzen und die Schokoladenränder an einem kühlen Ort fest werden lassen.

Notizen
Tante Herma hat mir das Rezept für Urlis Kokoskuppeln zugesteckt, nachdem ich auf ihrer Feier zum 80er ganz hingerissen von diesen Köstlichkeiten war. Urli hat mir das Rezept für die Kokosmasse schon vor Ort verraten und meinte noch, die Kuppeln sind zwar schon etwas aufwändig zu machen, aber eigentlich ganz einfach. Ein bisschen Backerfahrung hab ich mir dann doch noch aneignen müssen, inzwischen hab ich den Dreh aber raus und finde, diese Bäckerei ist eine ganz wundervolle Art zu zeigen, dass es einen besonderen Anlass gibt, für den man gerne mal etwas mehr Aufwand betreibt. Vielen lieben Dank für das Rezept!

Nachdem etwa die hälfte der Creme übrig bleibt, und es schwierig ist, nur die hälfte der Creme herzustellen, entweder die doppelte Menge Kuppeln anfertigen, oder die verbleibende Creme für andere Bäckereien verwenden. Ich vermenge die verbleibende Schokocreme mit 1 TL instant Kaffeepulver und fülle damit Kaffee-Biskotten.

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Mamas geröstete Grießsuppe

Veröffentlicht von Vio am 26. November 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte
Mamas geröstete Grießsuppe

Mamas geröstete Grießsuppe

1 Zwiebel, 1 kleine Karotte, 2 EL Butter, 50 g Grieß,
1 l Wasser, 1 Brühwürfel (alternativ 1 l Selchsuppe oder Hühnersuppe)

Zubereitung
Zwiebel und Karotte schälen und feinwürfelig schneiden. In einem Topf Butter zerlassen und das Gemüse darin anschwitzen, dann den Grieß beigeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze anrösten, bis der Grieß eine etwas dunklere Färbung annimmt. Mit Wasser aufgießen und Brühwürfel beigeben. Suppe 6 Minuten köcheln lassen.

Notizen
Diese Suppe ist ein Blitzrezept und ich hab sie als Kind richtig gerne gegessen. Auch wenn man heutzutage gerne die Nase rümpft über Suppenwürfel, mit diesen paar einfachen Zutaten schmeckt das Ergebnis schon richtig gut. Verwendet man hausgemachte Hühnersuppe oder Selchsuppe, wird der Brühwürfel weggelassen. Manchmal rühre ich gegen Ende der Kochzeit noch 4 cl Obers und ein Ei unter und lasse alles nochmal kurz aufkochen.

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Mamas Wurzelfleisch

Veröffentlicht von Vio am 20. Oktober 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Familienrezepte, Rezepte mit Fleisch
Mamas Wurzelfleisch

Mamas Wurzelfleisch

1 Schweinestelze, 1 Lorbeerblatt, 6 Pfefferkörner, 4 Wacholderbeeren, 1 Zwiebel, 1 Bund Suppengrün, 300 g Karotten, 300 g Sellerie, 500 g Kartoffeln, 3 EL Essig, 2 TL Salz, geriebener frischer Kren

Zubereitung
In einem weiten Topf 2 l Wasser zum Kochen bringen. Pfefferkörner, Wacholderbeeren, die geschälte und halbierte Zwiebel, das Suppengrün und die Stelze einlegen und alles zugedeckt 2 h bei mittlerer Hitze kochen lassen.
Das gekochte Fleisch aus dem Sud nehmen und etwas abkühlen lassen. Den Sud durch ein Sieb seihen und wieder zum Kochen bringen. Kartoffeln schälen und halbieren, Karotten und Sellerie feinnudelig schneiden. Das Fleisch vom Knochen lösen. Nun den Sud salzen und das Gemüse zusammen mit dem ausgelösten Fleisch 20 Minuten darin garen. Zuletzt mit Essig und Salz abschmecken. Fleisch mit Wurzelwerk, Kartoffeln und Sud in tiefen Tellern anrichten und mit frisch gerissenem Kren bestreut servieren.

Notizen
Wurzelfleisch ist eines meiner Leibgerichte aus Kindertagen. Am Besten dabei war immer, die Kartoffeln im Teller mit der Gabel zu zerdrücken, damit sie sich mit dem würzigen Sud verbinden. Viele Rezepte die ich gelesen habe geizen mit dem Wurzelgemüse, manche haben auch keine Kartoffeln vorgesehen. Dieses Rezept hier ist genauso, wie ich es von meiner Mutter in Erinnerung habe.

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