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Indische Currytafel mit gelbem Basmati Reis und Korianderjoghurt

Indische Currytafel

Gelber Reis
Gewürzmischung: 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/4 TL Kardamompulver, 1/4 TL Chilipulver
Currybasis: 500 g Rindfleisch (gewürfelt), 5 Knoblauchzehen, 2 grosse + 1 kleine Zwiebel, 2 EL Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten, 350 ml Wasser, 1 1/2 TL Salz, 3 EL Öl oder Butterschmalz
Curryvariationen: 4 große Kartoffeln, 4 handvoll TK Fisolen, Ingwerpulver, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Salz, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, Chilipulver
Joghurt mit Koriander: 250 g Joghurt, 2 EL gehacktes Koriandergrün, Saft 1/2 Limette, Salz
Gelber Basmati Reis mit Sesam: 250 ml Basmatireis, 2 TL Butterschmalz, 3 TL Sesam, 2 TL gelbe Linsen, 1 TL braune Senfkörner, 300 ml Wasser, 1/2 TL Salz, 1/4 TL Kurkuma
Zubereitung
Für die Gewürzmischung Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel im Mörser mahlen, dann mit Zimt, Kardamom, Zwiebelgranulat, Paprikapulver, Chilipulver und Ingwer mischen und bis zur Verwendung beiseite stellen.
Die Currybasis bildet ein mildes Rindercurry. Hierfür Knoblauch und Zwiebeln in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Diese Paste in einem weiten Topf in heissem Fett unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sich die Paste am Boden ansetzt. Nun die Gewürzmischung und das Tomatenmark beigeben und nochmals wenige Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze angenehm duften. Das gewürfelte Fleisch hinzufügen, mehrmals umrühren und alles mit Wasser und geschälten Tomaten aufgießen, dann das Salz beifügen. Einen Deckel auflegen und das Curry 60 Minuten schmoren lassen. Das fertige Curry mit Salz abschmecken.
Nun werden aus der Currybasis drei weitere Curryvariationen bereitet.
Kartoffelcurry: Für das Kartoffelcurry 3 Schöpfer der Sauce abnehmen und mit 1 Schöpfer Wasser in einen kleinen Extratopf umfüllen. 4 große geschälte und gewürfelte Kartoffeln beigeben. Zudem mit 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Kreuzkümmel und 1/4 TL Salz würzen und das Kartoffelcurry zugedeckt 15 Minuten fertiggaren.
Grüne Bohnen: 1 Schöpfer Sauce abnehmen und mit 1 Schöpfer Wasser in einem kleinen Extratopf mit 4 handvoll TK Fisolen zugedeckt garkochen. Dabei mit 1/2 TL Schwarzkümmel, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Zwiebel- und 1/2 TL Knoblauchgranulat nach Bedarf würzen.
Scharfes Rindercurry: Für das scharfe Rindercurry die hälfte des Rindercurry mit 1/2 TL geriebenem Kreuzkümmel, 1/2 TL Chilipulver und 1 EL gehacktem Koriandergrün vermengen.
Joghurt mit Koriander: Für den Korianderjoghurt 250 g Joghurt mit 2 EL gehacktem Koriandergrün, dem Saft von 1/2 Limette und etwas Salz mischen.
Gelber Basmati Reis mit Sesam: Für den gelben Reis 250 ml Basmatireis in einem Messbecher abmessen. Den Reis gut waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. In einem Topf 2 TL Butterschmalz erhitzen und 2 TL gelbe Linsen, 3 TL Sesam und 1 TL braune Senfkörner darin braten, bis der Senf zu springen anfängt. Den Reis beigeben und so lange rühren, bis das Fett den Reis gut ummantelt hat. Nun mit 300 ml Wasser auffüllen, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Kurkuma beigeben, einmal aufkochen lassen und mit geschlossenen Deckel auf kleinster Flamme 35 Minuten fertiggaren.
Zu den fertigen Currys Den restlichen gehackten Koriander dazureichen.
Notizen
Also einfacher kann man ein derart abwechslungsreiches Indisches Gericht gar nicht erstellen. Erinnert mich an Essengehen in der Curryinsel im 8. Bezirk, darum serviere ich die Currys so wie dort üblich auch gerne in kleinen Edelstahlschüsserln (gibts bei Ikea), sodass sich jeder nehmen kann, was und wieviel er mag.
Sugo mit Bratwurstbrät
1 Paar grüne (ungebrühte) Bratwürste, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 gepresste Knoblauchzehen, 3 EL Tomatenmark, 1 TL Paprika, 1 TL Oregano, 1/2 TL Thymian, 1/2 TL Salbei, 2 Dosen geschälte Tomaten, 125 ml Wasser, 125 ml Weisswein, 1 TL Salz, geriebener Parmesan nach Bedarf, Olivenöl
Zubereitung
Zwiebel in Würfel schneiden und in Ölivenöl glasig andünsten, dann Knoblauch beifügen und einige Sekunden mitdünsten, bis es angenehm duftet. Das Wurstbrät aus der Wursthaut drücken und gemeinsam mit dem Salz krümelig braten. Nun Tomatenmark, Paprikapulver, Oregano, Salbei und Thymian kurz mitrösten, dann alles mit Weisswein ablöschen. Den Wein verkochen lassen und mit Dosentomaten und Wasser aufgießen. 50 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Fertiges Sugo mit Salz abschmecken und zu Pasta mit einer handvoll Parmesan servieren.
Notizen
Mein Göttergatte bringt immer wieder mal frische Bratwürste vom Heurigen nach Hause. Diese rohen Würste werden dann zuerst gebrüht und danach angebraten. Eher aus Zufall ist nun daraus dieses Rezept entstanden, die gut gewürzten Würste eignen sich ganz ausgezeichnet für Sugo.
Chili con Carne mit gebratenen Bohnen und Reis

Chili con Carne mit gebratenen Bohnen und Reis
Chili: 2 große Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 5 kleine getrocknete Chilischoten, 2 Karotten, ca. 400 g Rinderfaschiertes, ca. 400 g Schweineschnitzelfleisch (in kleine Würfel geschnitten), 1/2 TL Zimt, 1/2 EL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 1/2 EL geräuchertes Paprikapulver, 2 TL Salz, 1/2 Suppenwürfel, 4 Dosen gewürfelte Tomaten, Öl
Bohnen: 2 Dosen Cidneybohnen oder Käferbohnen, 1/2 EL Kreuzkümmel (gemahlen), Salz, Öl
Reis: 1 Tasse Basmatireis, 2 Tassen Wasser, 1/2 TL Salz, 1 EL Butter
Zubereitung
Die getrockneten Chilischoten halbieren, in eine kleine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen. Schoten etwas einweichen lassen, dann unter Zuhilfenahme der Finger im Wasser durchschütteln, sodass die Kernen ausgespült werden. Das Einweichwasser aufheben, es sorgt später für etwas Extraschärfe. Die entkernten Chilischoten klein hacken und beiseite stellen.
Die Zwiebeln würfeln und mit etwas Öl in einem großen Topf glasig anbraten. Knoblauch schälen und fein würfeln, gemeinsam mit den gehackten Chilischoten, Kreuzkümmel und Zimt zu den Zwiebeln geben. Karotten schälen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden, in den Topf geben und kurz mitdünsten. Topf vom Herd nehmen und das geräucherte Paprikapulver beimengen.
Topf zurück auf den Herd stellen, Fleisch hinzugeben und unter Rühren anbraten, bis es braun wird. Nun Dosentomaten, Salz, Suppenwürfel und das Einweichwasser (ohne die Kerne) hinzugeben und das Chili ohne Deckel 60 min. auf kleiner Flamme kochen lassen.
30 Minuten vor Ende der Kochzeit den Reis aufsetzen, dafür alle Zutaten zum Kochen bringen, den Topf gut zudecken, die Hitze reduzieren und den Reis auf kleinster Flamme garen lassen.
10 Minuten vor Ende der Kochzeit die Bohnen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die abgetropften Bohnen gemeinsam mit etwas Salz und 1/2 EL Kreuzkümmel etwa 5 Minuten anbraten.
Das fertige Chili mit Salz abschmecken und mit Reis und gebratenen Bohnen servieren.
Notizen
Ein dezent scharfes und durch das geräucherte Paprikapulver angenehm würziges Chili, das ich so ähnlich mal in einer Ausgabe von Jamie gesehen habe.
Natürlich kann man statt gewürfeltem Schnitzelfleisch auch Faschiertes verwenden, ich verwende es aber wegen der Konsistenz, die sich mit den Fleischwürfeln ergibt.
Sehr gut zu diesem Chili passt auch das sardische Fladenbrot, das Spar momentan unter ihrer Premium-Eigenmarke verkauft.
Geräuchertes Paprikapulver bekommt man z.B. bei Babette’s oder Selection Neubauer.
Kalbsrahmgulasch

Kalbsrahmgulasch
1 kg Kalbsgulaschfleisch, 2 EL Butterschmalz, 2 feingewürfelte Zwiebeln (ca. 200 g), 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 2 gehäufte EL Paprikapulver, 700 ml Hühnerfond, 1 Prise gemahlener Kümmel, 1/4 l Sauerrahm, 1 EL Mehl, Saft 1/2 Zitrone, 1 EL Ketchup, 1 EL Senf, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Kalbsgulaschfleisch in 2cm große Würfel schneiden und in Butterschmalz in mehreren Partien von allen Seiten scharf anbraten. Nun erst das Fleisch salzen und pfeffern und die gewürfelte Zwiebeln beifügen. Etwa 15 Minuten auf mittlerer Hitze dünsten, bis die Zwiebeln eine goldene Farbe annehmen. Jetzt den Knoblauch beigeben und nur so lange mitdünsten, bis es angenehm riecht. Den Topf von der Platte ziehen und Paprika und Kümmel beigeben. Einmal kräftig durchrühren, damit sich das Fleisch mit dem Paprika umgibt, dann mit Hühnerfond aufgießen. Topf zurück auf den Herd stellen und das Gulasch bei schwacher Hitze rund 90 Minuten zugedeckt garen.
Nun das Mehl mit Ketchup, Senf, Zitronensaft und ein paar Esslöffel von der Kochflüssigkeit vermischen, den Rahm hinzufügen und gut durchrühren. Das Gulasch mit dieser Mischung binden und noch 5 Minuten sanft köcheln lassen. Kalbsrahmgulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Nockerln und einem Klecks Sauerrahm servieren.
Notizen
Das Geschmacksgeheimnis ist der Senf. Hab den Tipp mit Ketchup und Senf aus dem Kochbuch von Christian Petz „Die neue Wiener Küche“, ein Zutaten-Detail, das sich von allen anderen Rezepten die ich für Kalbsrahmgulasch zu Rate gezogen habe unterschieden hat. Zahlt sich geschmacklich wirklich aus, es mal auszuprobieren.
Schnelle Pizza für faule Fernsehabende

Schnelle Pizza
Teig: 200 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, 1 1/2 TL Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1 TL Salz, etwas Maisstärke zum Bestreuen, Olivenöl
Tomatensauce: 100 g passierte Tomaten, 1 Knoblauchzehe, 3 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, 1/2 TL Balsamicoessig, 1 Prise Cayennepfeffer
Belag: 1 Pk Mozzarella, weitere Belagszutaten nach Belieben (z.B. Schinken, Mais, Artischocken), 1 Prise Oregano, 1 Prise Salz, 1 handvoll geriebener Parmesan, frisches gehacktes Basilikum
Zubereitung
Ofen bei Ober- und Unterhitze auf die heißeste Stufe einstellen (bei mir sind das 230 Grad) und falls vorhanden einen Pizzastein auf der untersten Schiene in den Backofen schieben.
Während der Ofen aufwärmt, das lauwarme Wasser mit Hefe und Zucker mischen, Mehl und Salz dazugeben und alles von Hand oder mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Pizzateig in einer mit Olivenöl befetteten Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt bis zur Verwendung rasten lassen. Inzwischen die Tomatensauce bereiten. Dafür die passierten Tomaten mit 3 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, 1/2 TL Balsamicoessig, einer Prise Cayennepfeffer und einer zerdrückten Knoblauchzehe vermischen.
Den gerasteten Pizzateig kurz durchkneten und auf einem Stück Backpapier zunächst grob rund ausrollen. Nun den Teigfladen umdrehen, die Unterseite mit etwas Maisstärke stauben und diese mit der Handfläche gleichmäßig verteilen. Fladen wieder umdrehen und flach ausrollen, dabei zuletzt mit den Handflächen in eine runde Form ziehen.
Auf dem ausgerollten Pizzateig die Tomatensauce verteilen, dabei rundum einen kleinen Teigrand frei lassen und diesen mit etwas Olivenöl bepinseln. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf der Tomatensauce verteilen. Pizza mit weiteren Zutaten nach Geschmack belegen, z.B. mit Schinken oder Prosciutto oder Salami, Mais und eingelegten Artischockenherzen. Zuletzt mit einem Hauch Salz und getrocknetem Oregano bestreuen.
Pizza samt Backpapier zuerst auf ein umgedrehtes Backblech befördern und von dort aus samt Backpapier auf den Pizzastein gleiten lassen. (Bei der Variante ohne Pizzastein legt man das Backpapier mit der Pizza gleich auf ein Blech und schiebt dieses auf unterster Schiene in den Ofen).
Die Pizza 11 Minuten backen, bis sie am Rand gebräunt ist und Blasen wirft, dann noch heiß mit gehacktem Basilikum und einer handvoll geriebenem Parmesan bestreuen.
Notizen
Ohne Übertreibung schaffe ich es mit diesem simplen Rezept gemütlich in unter 1 h vom kalten Ofen zur dampfenden Pizza, und dabei schmeckt das Ergebnis ungleich besser als vom Lieferservice. Die Menge ergibt eine große Pizza für eine hungrige Person. Das Rezept kann problemlos auf mehr Esser vervielfacht werden: die Pizzen müssen zwar nacheinander in den Ofen, durch die kurze Backzeit ist das aber ohnedies perfekt, um immer ein Stück heiße dampfende Pizza zu haben, wenn man sich die jeweils fertige Pizza teilt.


