Rezeptkategorie: | Page 19 Süßes
Apfelkuchen mit Eierlikör

Apfelkuchen mit Eierlikör
5 Eier, 200 g Butter, 150 g Staubzucker, 100 ml Eierlikör, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Abgeriebenes 1/2 Zitrone, 300 g Mehl, 1 Prise Salz, 1/2 TL Zimt, 30 g Rohrzucker, 50 g Mandelblättchen, 3 große säuerliche Äpfel, Marillenmarmelade zum Bestreichen (ev. mit Rum verfeinert)
Zubereitung
Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder buttern und bemehlen – Springform bis zur Verwendung beiseite stellen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Eier trennen, Eidotter nach und nach unter die Buttermasse mengen, dann den Eierlikör hinzufügen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und rasch unter die Buttermasse rühren, zuletzt das Eiweiss unter den Teig heben.
Die Kuchenmasse in die vorbereitete Springform füllen. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelspalten auf der Rückseite mit einem scharfen Messer fächerförmig einschneiden, dann die Apfelspalten auf dem Teig mit der gefächerten Seite nach Oben kreisförmig verteilen und andrücken. Spalten, die keinen Platz mehr finden, kleinwürfelig schneiden und in den Zwischenräumen verteilen.
Rohrzucker und Zimt in der Küchenmaschine fein mahlen, mit den Mandelblättern vermengen und über den Kuchen streuen. Den Apfelkuchen bei 175 Grad 55 min. backen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, noch heiss mit erwärmter Marillenmarmelade dick bestreichen.
Notizen
Ursprünglich handelt es sich hier um das Rezept für einen sehr guten Marillen-Blechkuchen. Die Vermutung, darin könnte auch ein feiner Apfelkuchen schlummern, erwies sich als goldrichtig: Das Endresultat schmeckt ausgesprochen gut. Die Marillen haben zum Schluss als Marmelade auch noch einen Gastauftritt und sorgen für ausreichend Saftigkeit und einen fruchtigen Kontrast zum Eierlikörteig.
Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

Marzipan-Kaffee-Gugelhupf
160 g ganze Mandeln, 100 g Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto, 5 Eier, 160 g Butter, 200 g Zucker, 1/2 PK Backpulver, 160 g Mehl, 4 cl Obers, 100 g Zartbitterkuvertüre, 1 Portions-Stick löslicher Espresso (etwa 2 g – entspricht der Menge für 60 ml Espresso)
Zubereitung
Butter und Zucker schaumig rühren. Mandeln in der Küchenmaschine fein mahlen, dann Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto und 1 Ei hinzugeben und weiter mixen bis eine Paste entsteht. Diese Paste zur Buttercreme geben und weiter rühren, dabei nach und nach die restlichen Eier in die Masse arbeiten. Mehl und Backpulver vermischen und zügig mit der Teigspachtel unter die Buttermasse heben – dabei nur so lange rühren, bis sich das Mehl gerade mit der Creme verbunden hat, so bekommt der Gugelhupf später eine schöne Krume.
Obers zusammen mit dem Löskaffe erwärmen und die kleingehackte Kuvertüre darin schmelzen. Die Hälfte des Teigs in eine gebutterte bemehlte Kuchenform füllen. Den verbleibenden Teig mit der geschmolzenen Schokolade vermischen und in die Kuchenform füllen. Wie bei einem Marmorkuchen zum Schluss mit einem Holzstäbchen spiralförmig ein Muster in den Teig ziehen. Gugelhupf bei 175 Grad 55 Minuten backen.
Notizen
Für Marzipan habe ich von Kindesbeinen an eine Leidenschaft. Wurde langsam Zeit, dass es ein Marzipankuchenrezept in meine Rezeptsammlung schafft. Es macht übrigens durchaus einen Unterschied, ob der Kuchen mit emailbeschichteter oder antihaftbeschichteter Backform gebacken wird. In Emailbackform benötigt der Kuchen eine volle Stunde, bei Antihaftbeschichtung 5 Minuten weniger. Klingt auf den ersten Blick nach einem vernachlässigbaren Unterschied, kann aber in Wahrheit den Unterschied zwischen saftigem und trockenen Kuchen ausmachen.
Schoko-Muffins mit Erdnussbutterfüllung

Schoko-Muffins mit Erdnussbutterfüllung
Teig:170 dunkle Kuvertüre, 120 g Butter, 110 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Salz, 160 g Kristallzucker, 3 Eier, 2 TL Vanilleextrakt
Erdnussbutterfüllung: 150 g Erdnussbutter, 60 g Butter, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Vanilleextrakt, 80 g Staubzucker
Zubereitung
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Butter und Schokolade in einer Schüssel über Wasserdampf schmelzen, etwas auskühlen lassen und mit Kristallzucker, Vanilleextrakt und Eiern vermengen. Mehl unter die flüssigen Zutaten mengen. Für die Erdnussbutterfüllung die Butter schmelzen, mit der Erdnussbutter cremig rühren, dann Salz, Vanilleextrakt und Staubzucker unterrühren. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Je zwei EL Schokoteig einfüllen, dann ein EL Erdnussbutterfüllung darauf setzen, mit verbleibendem Schokoteig auffüllen und mit 1 TL Erdnussbutterfüllung abschließen. Die Muffins bei 175 Grad 40 Minuten backen.
Notizen
Nach dem kürzlich gebackenen Nougat Marmorkuchen und meiner Vermutung, dass man nur schwerlich mehr Kalorien auf einem Fleck vereinen kann, hab ich mich erinnert, den Gegenbeweis bereits vor geraumer Zeit erbracht zu haben: Erdnussbuttergefüllte Schokomuffins. Im Geschmackserlebnis sehr Amerikanisch kann man das Ergebnis mit selbstgebackenen Snickers vergleichen. Noch mehr Kalorien kann man auf kleinstem Raum nun wahrscheinlich wirklich nur noch unter größter Anstrengung unterbringen und man muss sich zugegeben schon ein wenig überwinden, diese kleinen Zucker- und Butter-Bomben herzustellen. Das Ergebnis ist süß, klebrig, erdnussig und harmoniert zu einem ungesüßten Kaffee. Eigentlich sind Erdnüsse garnicht mein Fall, aber diese Muffins haben etwas, das einen doch immer wieder naschen lässt.
Nougat Marmorkuchen

Nougat Marmorkuchen
500 g Mehl, 1 PK Backpulver, 250 g Zucker, 250 g Butter, 5 Eier (ganz), 1/4 l Milch, 150 g Nussnougat, 4 cl Rum, 1 Prise Salz
Zubereitung
Zucker mit Butter schaumig rühren, ganze Eier nach und nach untermengen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig arbeiten. Teig halbieren. Nougat in der Mikrowelle schmelzen und mit der Hälfte des Teiges vermengen, die andere Hälfte mit Rum mischen. Etwas vom hellen Teig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen, den dunklen Teig darüber geben, mit dem restlichen hellen Teig abschließen. Mit einem Holzstäbchen durch den Teig fahren und so die Marmorzeichnung erstellen. Bei 175 Grad 70 Minuten backen.
Notizen
Kalorientechnisch kann man schon ein wenig eingeschüchtert werden von diesem Marmorkuchen, besonders wenn man noch eine Schokoglasur oben drauf packt – er schmeckt dafür aber auch augezeichnet, nämlich prinzipiell wie der von meiner Mama nur noch einen kleinen Zacken besser durch die zusätzlichen Aromen. Unbedingt eine ausreichend große Backform verwenden, damit das Kunstwerk nicht überquillt.
Frühstücksjoghurt mit Fruchtmus, Granola und Nüssen

Frühstücksjoghurt mit Fruchtmus, Granola und Nüssen
(Rezept für 2 Portionen): Fruchtmus: 2 Birnen, 2 Äpfel, 1 Mango, Saft 1 Zitrone, 1 Msp. Zimt, 1 Msp. Nelkenpulver, 3 EL Zucker
Joghurt: 4-6 EL Granola (Knuspermüslimischung), 6 EL Fruchtmus, 1 Becher Naturjoghurt, 4 ganze Walnüsse
Zubereitung
Für das Fruchtmus Obst schälen, kleinwürfelig schneiden und mit Zitonensaft, Zimt und Nelkenpulver bei aufgelegtem Deckel 5 Minuten weichköcheln. Mit dem Passierstab pürieren und mit 3 EL Zucker aufkochen. Noch heiss in Gläser abfüllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.
Für das Müsli pro Portion 3 TL Naturjoghurt in eine Schüssel füllen, 3 TL Fruchtmus darüberlöffeln, den verbleibenden Joghurt darauf verteilen und mit dem verbleibenden Fruchtmus abschließen. Jede Portion mit Knuspermüsli und frischen Walnusskernen bestreuen.
Notizen
Das Fruchtmus bereite ich schon zuvor auf Vorrat, es passt auch gut als Nachtisch oder zu Kartoffelpuffer. Granola habe ich zwar schon selber hergestellt, aber noch kein überzeugendes Rezept gefunden, das den Aufwand rechtfertigt. Meine Mischung ist daher gekauft und stammt aus Bobbys Foodstore.


