Hagebuttenmarmelade

Veröffentlicht von Vio am 1. Dezember 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes |
Hagebuttenmarmelade

Hagebuttenmarmelade

Zutaten für 10 Gläser à 125 ml: 1,5 kg Hagebutten, 3/4 l Quittensaft (alternativ Apfelsaft), Saft von 1/2 Zitrone, 1 Beutel Hagebuttentee, Mark 1/2 Vanilleschote, 700 g Gelierzucker 1:1, Zimt, Marillenlikör

Zubereitung
Hagebutten waschen und die Bärte und Stängel entfernen. Früchte gemeinsam mit Quittensaft und Zitronensaft in einem weiten Topf erhitzen und 45 min. weich kochen. Masse abkühlen und mindestens 1 h -besser aber über Nacht- im Kühlschrank rasten lassen.
Am nächsten Tag Masse wieder erhitzen, 2 kleine Gläser Wasser und den Inhalt des Hagebuttenteebeutels beifügen und wiederum 45 Minuten köcheln lassen. Nun die Masse mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern, durch ein Haarsieb passieren und beiseite stellen.
Den verbleibenden Fruchtkuchen mit einem weiteren kleinen Glas Wasser wieder aufkochen und nochmals passieren, danach die gleiche Prozedur ein 3. Mal wiederholen.
Nun die gewonnene Hagebuttenmasse abmessen. Es sollte nun knapp 1 l Masse vorhanden sein. Fall zu wenig Hagebuttenmark gewonnen wurde, die Differenz mit Marillenlikör strecken. Nun diese Masse nochmals passieren, diesmal durch ein noch feineres Sieb, z.B. ein Teesieb.
Das so entstandene Hagebuttenmark mit Gelierzucker, Vanillemark und Zimt nach Geschmack vermengen und zugedeckt 1h ziehen lassen. Dann die Masse langsam erhitzen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei kräftig umrühren. Fertige Marmelade noch heiß in vorbereitete Gläser füllen (bis unter den Rand) und gut verschließen. Gläser 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und fertig abkühlen lassen.

Notizen
Hagebuttenmarmelade war meine erklärte Lieblingsmarmelade als Kind. Jetzt endlich habe ich sie als Stadtmensch auch mal selber einkochen können, weil mich eine liebe Arbeitskollegin und deren Mama gleich kiloweise mit Früchten beschenkt haben, vielen lieben Dank nochmal auf diesem Weg.
Wie ich gelernt habe, darf man Hagebutten erst nach dem ersten Frost ernten und verarbeiten, um den besten Geschmack zu erzielen. Habe zwar mehrfach gelesen, dass man den Frosteffekt auch herbeiführen kann, indem man die Früchte einfriert, zumindest bei mir hat das aber leider absolut nicht geklappt. Als ich schon im Oktober mit Marmeladekochen loslegen wollte wurde das Ergebnis richtig fad, was angesichts des Aufwands, den das Sammeln und die Verarbeitung der Hagebutten bedeutet, zu langen Gesichtern geführt hat. Im November war dann alles perfekt, und das Ergebnis ist alleine schon durch den Aufwand etwas ganz Besonderes.
Das doppelte Passieren ist übrigens notwendig, um die kleinen Härchen zu entfernen, die sonst sehr unangenehm wären, auch etwas, was im ersten Versuch im Oktober gelernt wurde. Quittensaft für dieses Rezept gewinnt man wie bei der Quittengeleeherstellung beschrieben.

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