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Apfelkuchen mit Eierlikör

Veröffentlicht von Vio am 4. März 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Apfelkuchen mit Eierlikör

Apfelkuchen mit Eierlikör

5 Eier, 200 g Butter, 150 g Staubzucker, 100 ml Eierlikör, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Abgeriebenes 1/2 Zitrone, 300 g Mehl, 1 Prise Salz, 1/2 TL Zimt, 30 g Rohrzucker, 50 g Mandelblättchen, 3 große säuerliche Äpfel, Marillenmarmelade zum Bestreichen (ev. mit Rum verfeinert)

Zubereitung
Backofen auf 175 Grad vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder buttern und bemehlen – Springform bis zur Verwendung beiseite stellen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale schaumig rühren. Eier trennen, Eidotter nach und nach unter die Buttermasse mengen, dann den Eierlikör hinzufügen. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Mehl und Backpulver vermischen und rasch unter die Buttermasse rühren, zuletzt das Eiweiss unter den Teig heben.
Die Kuchenmasse in die vorbereitete Springform füllen. Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelspalten auf der Rückseite mit einem scharfen Messer fächerförmig einschneiden, dann die Apfelspalten auf dem Teig mit der gefächerten Seite nach Oben kreisförmig verteilen und andrücken. Spalten, die keinen Platz mehr finden, kleinwürfelig schneiden und in den Zwischenräumen verteilen.
Rohrzucker und Zimt in der Küchenmaschine fein mahlen, mit den Mandelblättern vermengen und über den Kuchen streuen. Den Apfelkuchen bei 175 Grad 55 min. backen. Sobald der Kuchen aus dem Ofen kommt, noch heiss mit erwärmter Marillenmarmelade dick bestreichen.

Notizen
Ursprünglich handelt es sich hier um das Rezept für einen sehr guten Marillen-Blechkuchen. Die Vermutung, darin könnte auch ein feiner Apfelkuchen schlummern, erwies sich als goldrichtig: Das Endresultat schmeckt ausgesprochen gut. Die Marillen haben zum Schluss als Marmelade auch noch einen Gastauftritt und sorgen für ausreichend Saftigkeit und einen fruchtigen Kontrast zum Eierlikörteig.

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Bequemes Rindercurry

Veröffentlicht von Vio am 3. März 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Bequemes Rindercurry

Bequemes Rindercurry - Angelehnt an das Hammelcurry im Jamie Kochmagazin Jan/Feb 2012

Gewürzmischung: 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/4 TL Kardamompulver
Curry: 500 g Rindfleisch (gewürfelt), 5 Knoblauchzehen, 2 grosse + 1 kleine Zwiebel, 2 getrocknete rote Chili, 2 EL Tomatenmark (wenn verfügbar: scharf), 1 Dose geschälte Tomaten, 350 ml Wasser, 1 1/2 TL Salz, 3 EL Öl

Zubereitung
Für die Gewürzmischung Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel im Mörser mahlen, dann mit Zimt, Kardamom, Zwiebelgranulat, Paprikapulver und Ingwer mischen und bis zur Verwendung beiseite stellen.
Knoblauch, Zwiebeln und getrocknete Chili in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Diese Paste in einem weiten Topf in heissem Öl unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sich die Paste am Boden ansetzt. Nun die Gewürzmischung und das Tomatenmark beigeben und nochmals wenige Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze angenehm duften. Das gewürfelte Fleisch hinzufügen, mehrmals umrühren und alles mit Wasser und geschälten Tomaten aufgießen, dann das Salz beifügen. Einen Deckel auflegen und das Curry 60 Minuten schmoren lassen. Das Curry mit Salz abschmecken und mit frischem Koriander, Reis und indischem Fladenbrot servieren.

Notizen
Obwohl ich ja viel schimpfe über den anhaltenden Jamie Hype, kaufe ich doch schon wiederholt das gleichnamige Kochmagazin. Zugegeben nicht zuletzt, um wieder etwas Futter zum Lästern und Kopfschütteln zu haben (Eine 6-seitige Rezeptstrecke zu leichten Süßspeisen mit wenig Zucker – jedes Rezept lässt dabei meinen Nougat Marmorkuchen wie ein blasses Diätprodukt wirken? Unglaublich!). Aber dann gibt es halt dazwischengestreut doch auch sehr gute Rezepte, wie ich zugebe muss. Aus der Ausgabe Jan/Feb stammt die Grundlage für dieses Curry – Bei der Handhabung der Gewürze und der Kochprozedur habe ich nochmal radikal vereinfacht. Im Gegensatz zu dem Tanz, den man für ein richtig gutes Curry normalerweise in der Küche vollführen muss, geht nun alles schnell und unaufwendig: nach wenigen Handgriffen kocht sich das Curry von alleine und der Abwasch ist nicht der Rede wert.

Variationen:
Nachdem bei diesem Curry viel Sauce entsteht, können parallel zum Rindercurry auch zwei Gemüsecurry-Variationen aufgesetzt werden:

Kartoffelcurry: Hierfür 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 3 Schöpfer der Sauce abnehmen und in einen kleinen Extratopf umfüllen. 2 große geschälte und gewürfelte Kartoffeln beigeben. Etwas Ingwerpulver, Kreuzkümmel und Salz nach Bedarf beigeben und das Kartoffelcurry zugedeckt fertiggaren.
Zucchini Fisolen Curry: 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 1 Schöpfer Sauce abnehmen und in einem kleinen Extratopf mit 2 handvoll TK Fisolen und 1 gewürfelten Zucchini zugedeckt garkochen. Dabei Schwarzkümmel, Ingwer, Salz, Zwiebel- und Knoblauchgranulat nach Bedarf beigeben. Gegen Ende der Kochzeit etwas Sauerrahm oder Crème fraîche unterrühren und das Curry damit binden.

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Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

Veröffentlicht von Vio am 10. Februar 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

Marzipan-Kaffee-Gugelhupf

160 g ganze Mandeln, 100 g Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto, 5 Eier, 160 g Butter, 200 g Zucker, 1/2 PK Backpulver, 160 g Mehl, 4 cl Obers, 100 g Zartbitterkuvertüre, 1 Portions-Stick löslicher Espresso (etwa 2 g – entspricht der Menge für 60 ml Espresso)

Zubereitung
Butter und Zucker schaumig rühren. Mandeln in der Küchenmaschine fein mahlen, dann Marzipanrohmasse, 2 EL Amaretto und 1 Ei hinzugeben und weiter mixen bis eine Paste entsteht. Diese Paste zur Buttercreme geben und weiter rühren, dabei nach und nach die restlichen Eier in die Masse arbeiten. Mehl und Backpulver vermischen und zügig mit der Teigspachtel unter die Buttermasse heben – dabei nur so lange rühren, bis sich das Mehl gerade mit der Creme verbunden hat, so bekommt der Gugelhupf später eine schöne Krume.
Obers zusammen mit dem Löskaffe erwärmen und die kleingehackte Kuvertüre darin schmelzen. Die Hälfte des Teigs in eine gebutterte bemehlte Kuchenform füllen. Den verbleibenden Teig mit der geschmolzenen Schokolade vermischen und in die Kuchenform füllen. Wie bei einem Marmorkuchen zum Schluss mit einem Holzstäbchen spiralförmig ein Muster in den Teig ziehen. Gugelhupf bei 175 Grad 55 Minuten backen.

Notizen
Für Marzipan habe ich von Kindesbeinen an eine Leidenschaft. Wurde langsam Zeit, dass es ein Marzipankuchenrezept in meine Rezeptsammlung schafft. Es macht übrigens durchaus einen Unterschied, ob der Kuchen mit emailbeschichteter oder antihaftbeschichteter Backform gebacken wird. In Emailbackform benötigt der Kuchen eine volle Stunde, bei Antihaftbeschichtung 5 Minuten weniger. Klingt auf den ersten Blick nach einem vernachlässigbaren Unterschied, kann aber in Wahrheit den Unterschied zwischen saftigem und trockenen Kuchen ausmachen.

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Pastapfanne mit Hühnchen und Brokkoli in Gorgonzolasauce

Veröffentlicht von Vio am 3. Februar 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Pastapfanne mit Hühnchen und Brokkoli in Gorgonzolasauce

Pastapfanne mit Hühnchen und Brokkoli in Gorgonzolasauce

350 g Hühnerfleisch (ausgelöste Hühneroberkeulen oder Hühnerbrust), 250 g TK Brokkoli, 250 g Pasta (Mini Penne Rigate), 1 Zwiebel, 75 g Hausgeselchtes (gewürfelt, alternativ Bauchspeck), 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/2 TL Knoblauchgranulat, 1 Schuss Noilly Prat (trockener Wermut, alternativ Weisswein), 175 ml Wasser, 175 ml Obers, 80 g Gorgonzola, 1 Handvoll geriebener Parmesan, 1/2 Bund krause Petersilie, Salz, Pfeffer, Öl

Zubereitung
Zwiebel und Geselchtes würfeln, Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Alles gemeinsam in etwas Öl in einer Pfanne einige Minuten anbraten. Fleisch pfeffern und salzen, Knoblauch- und Zwiebelgranulat beigeben und alles mit einem Schuss Noilly Prat ablöschen. Pfanne mit Wasser und Obers aufgießen und das Fleisch 15 Minuten in der Sauce köcheln lassen. Inzwischen einen weiten Topf mit Salzwasser aufsetzen. Nudeln und Brokkoli gemeinsam im kochenden Wasser garen.
Gorgonzola in kleine Stücke schneiden und unter Rühren in der Oberssauce auflösen, nun die gehackte Petersilie beigeben. Fertige Nudeln und Brokkoli abgießen und noch heiss zur Gorgonzolasauce hinzufügen. Alles gut durchmischen und zuletzt eine Handvoll geriebenen Parmesan hinzufügen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Notizen
Selbst nach einem stressigen Arbeitstag ist diese Pastapfanne schnell auf den Tisch gezaubert. Das Rezept habe ich mir vor einigen Jahren von einem Freund abgeschaut, der eine Version mit Gnocchi servierte, was fast noch besser schmeckt, denn Gnocchi saugen die Sauce perfekt auf. Die Verwendung von Mini Penne Rigate resultiert aus Bequemlichkeit, denn die kleinen Röhrennudeln benötigen zum Garen genauso lange wie der Brokkoli, so kann alles gleichzeitig ins Kochwasser.

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Schoko-Muffins mit Erdnussbutterfüllung

Veröffentlicht von Vio am 30. Januar 2012 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Schoko-Muffins mit Erdnussbutterfüllung

Schoko-Muffins mit Erdnussbutterfüllung

Teig:170 dunkle Kuvertüre, 120 g Butter, 110 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Salz, 160 g Kristallzucker, 3 Eier, 2 TL Vanilleextrakt
Erdnussbutterfüllung: 150 g Erdnussbutter, 60 g Butter, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Vanilleextrakt, 80 g Staubzucker

Zubereitung
Mehl, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Butter und Schokolade in einer Schüssel über Wasserdampf schmelzen, etwas auskühlen lassen und mit Kristallzucker, Vanilleextrakt und Eiern vermengen. Mehl unter die flüssigen Zutaten mengen. Für die Erdnussbutterfüllung die Butter schmelzen, mit der Erdnussbutter cremig rühren, dann Salz, Vanilleextrakt und Staubzucker unterrühren. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen. Je zwei EL Schokoteig einfüllen, dann ein EL Erdnussbutterfüllung darauf setzen, mit verbleibendem Schokoteig auffüllen und mit 1 TL Erdnussbutterfüllung abschließen. Die Muffins bei 175 Grad 40 Minuten backen.

Notizen
Nach dem kürzlich gebackenen Nougat Marmorkuchen und meiner Vermutung, dass man nur schwerlich mehr Kalorien auf einem Fleck vereinen kann, hab ich mich erinnert, den Gegenbeweis bereits vor geraumer Zeit erbracht zu haben: Erdnussbuttergefüllte Schokomuffins. Im Geschmackserlebnis sehr Amerikanisch kann man das Ergebnis mit selbstgebackenen Snickers vergleichen. Noch mehr Kalorien kann man auf kleinstem Raum nun wahrscheinlich wirklich nur noch unter größter Anstrengung unterbringen und man muss sich zugegeben schon ein wenig überwinden, diese kleinen Zucker- und Butter-Bomben herzustellen. Das Ergebnis ist süß, klebrig, erdnussig und harmoniert zu einem ungesüßten Kaffee. Eigentlich sind Erdnüsse garnicht mein Fall, aber diese Muffins haben etwas, das einen doch immer wieder naschen lässt.

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