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Karottentorte

Karottentorte
5 Dotter, 5 Eiweiss, 50 g Kristallzucker, 150 g Honig, 100 g Weizenvollkornmehl, 200 g geriebene Haselnüsse, 200 g geriebene Karotten, Orangenabgeriebenes, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Msp Babette’s Mocca Mix (Gewürzmischung aus Vanille, Muskat, Piment, Ingwer, Kardamom, Nelken und Zimt) (alternativ Nelkenpulver verwenden), etwas Vanille-Essenz, 1 Glas Marillenmarmelade, 2 Packungen Marzipanrohmasse (zu je 200 g) ,Lebensmittelfarbe (Orange, Grün), Staubzucker
Zubereitung
Dotter mit Honig und Vanille-Essenz ca. 10 Minuten schaumig rühren. Mehl mit Gewürzmischung, Nüssen und Backpulver mischen. Eiweiss mit einer Prise Salz kurz aufmixen, dann den Kristallzucker beigeben und zu einem kompakten Schnee schlagen. Nussmischung und Karotten unter die Dottermasse heben, zuletzt den Eischnee darunterziehen. Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen und den Teig bei 175 Grad 45 Minuten backen. Torte auskühlen lassen, aus der Form nehmen und 2 Mal durchschneiden. Mit Marillenmarmelade füllen und rundum mit der Marmelade bestreichen.
Vom Marzipan den benötigten Teil abnehmen, um die gewünschte Anzahl kleiner Marzipankarotten formen zu können (dafür einen kleinen Teil dieses Marzipananteils grün färben, den Rest orange). Übriges Marzipan mit einigen EL Staubzucker zu einer Konsistenz kneten, die nicht mehr allzusehr klebt und auf Backpapier rund ausrollen. Vorsichtig abziehen, über die Torte legen und andrücken. Überstehendes Marzipan mit einem scharfen Messer abschneiden. Torte mit den Marzipankarotten belegen.
Notizen
Die Deko-Karotten könnte man alternativ natürlich auch kaufen, in den Geschäften bekommt man sie jedoch vorwiegend aus Zucker, was zugegeben schön ausschaut aber geschmacklich nichts kann. Die Wuzzelei rund um die Karotten ist zwar mühselig, schmeckt aber definitiv besser als Zuckerdeko und macht die Torte auch persönlicher. Ich back statt einer großen Torte lieber 2 kleine, ändert am Aufwand eigentlich kaum etwas, die Torten lassen sich so aber schöner verschenken.
Schinken in Brotteig

Schinken in Brotteig
Schinken: 1 mittelgroßes Stück Bauerngeselchtes, 1/2 Selleriewurzel, 4 Karotten, Pfefferkörner, 2 Zwiebeln, 1 Lorbeerblatt, 4 EL helle Sojasauce, 1 TL Salz, 1 Zweig frischer Rosmarin
Brotteig: 250 g Roggenmehl, 250 g Roggenvollkornmehl, 75 g Sauerteig, 1/2 Würfel frische Hefe, 1/2 l Buttermilch, 2 TL Babette’s Brotgewürz (Gewürzmischung aus Kümmel, Fenchelsamen, Koriander, Thymian, Sesam, Rosmarin, Oregano, Senfsamen), 2 TL Salz, 1 TL Zucker
Zubereitung
Geselchtes mit dem Gemüse und den Gewürzen in einem Topf mit Wasser 1 Stunde kochen, dann aus der Suppe nehmen und 3 Stunden trocknen lassen.
Inzwischen den Brotteig bereiten. Hierfür alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig keten und an einem warmen Ort aufgehen lassen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte nochmals kneten, zu einer Kugel formen und ca. 2 cm dick ausrollen. Schinken auf das untere Drittel des Teigs setzen und in den Brotteig einwickeln. Auf ein Backblech setzen, einige Löcher in die Oberseite stechen. Backofen auf 250 Grad vorheizen und eine große oder mehrere kleine Schüssel(n) Wasser in den Ofen stellen. Schinken im Brotteig so lange aufgehen lassen, bis der Ofen die geeignete Temperatur erreicht hat und das Wasser in den Schüsseln kocht. Brot in den Backofen schieben. Mit einem Pflanzensprüher kurz Wasser in den Ofen sprühen, damit Dampfschwaden entstehen. Nach den ersten 10 Minuten Backzeit den Ofen auf 210 Grad zurückdrehen und Schinken in weiteren 50 Minuten fertigbacken. Gegen Ende nochmals Wasserdampf einsprühen.
Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade
Zutaten für 8 Gläser à 200 ml: 1 kg Rhabarber, 250 g geviertelte Erdbeeren, 1 kg Orangen, 1/2 Vanilleschote (Mark und Schale), 500 g + 3 zusätzliche EL Gelierzucker 3:1, 1 Messerspitze Nelkenpulver, 1 Messerspitze Zimtpulver, 1/2 Zimtstange, optional 1-3 cm frischer Ingwer (gerieben), 2 Zitronen (durch den geringen Pektingehalt ist die Marmelade sonst sehr flüssig), ev. 1 Beutel Hagebuttentee oder etwas Rote Beete Saft zum Färben der Marmelade (Marmelade mit Erdbeeren verliert bei Lichteinfluß schnell die Farbe und wird unansehlich braun, der Geschmack ist davon aber nicht beeinflusst.)
Zubereitung
Rhabarber putzen und die äußeren Fäden abziehen. Rhabarberstangen in grobe Stücke schneiden und 800 g Fruchtfleisch abwiegen. Wenn sich diese Menge nach dem Putzen nicht ausgeht, mit Erdbeeren auffüllen. Zitronen pressen und gemeinsam mit dem Saft der Orangen auf 450 ml Saft abmessen. Saft mit dem Rhabarber, Erdbeeren, Zucker, geriebenem Ingwer und Gewürzen in einem großen Topf mischen und mindestens 30 min. ziehen lassen. Früchtemischung unter Rühren langsam zum Kochen bringen und 5 min. kochen lassen. Gegen Ende der Kochzeit falls gewünscht zum Färben den Teebeutel kurz mitziehen lassen. Zimtstange und Vanilleschote entfernen und die Marmelade mit dem Stabmixer pürieren. In vorbereitete Gläser füllen und gut verschliessen.
Gläser sterilisieren im Backofen
Gewaschene und abgetropfte Gläser auf dem Backblech bei etwa 160 Grad im Ofen 10 min. erhitzen (Deckel auch). Gläser vor dem Einfüllen der Marmelade etwas abkühlen lassen.
Notizen
Rhabarber-Erdbeer Marmelade ist ein wunderbares Geschenk zu Ostern, wo der Rhabarber gerade Saison hat und auch schon die ersten Erdbeeren aus Italien bei uns in den Läden zu bekommen sind. Die Marmeladegläser lassen sich hübsch mit Osteraccessoires dekorieren und in einem Osternest oder einem Blumenkorb mit Frühlingsblühern drapieren.
Schoko-Mandel-Pudding von Claras Ur-Oma

Schoko-Mandel-Pudding
Pudding: 60 g Butter, 100 g Zucker, 100 g Kochschokolade, 8 Dotter, 6 Eiweiss, 100 g geriebene Mandeln, Butter und Zucker für die Form
Schokosauce: 1/4 l Schlagobers, 200 g Kochschokolade, ev. etwas Rum
Garnitur: 1/4 l leicht gesüßter geschlagener Schlagobers
Zubereitung
Eiweiss mit der Hälfte des Zuckers zu einem kompakten Schnee schlagen und kalt stellen. Weiche Butter mit dem übrigen Zucker schaumig rühren. Dotter nach und nach unter den Abtrieb mengen. Schokolade im Wasserbad schmelzen und vorsichtig unter die Dottermasse mischen. Nüssen einrühren und zuletzt Eischnee unterheben.
Eine Puddingform (verschließbar und hitzebeständig) mit Butter ausstreichen und mit Zucker ausstreuen. Die Form zu 3/4 mit der Masse anfüllen und Deckel schließen. Form in einen heissen Topf mit Wasser stellen (Wasser soll dabei bis zur Mitte der Form reichen) und bei geringer Hitze knapp unter dem Siedepunkt 40 Minuten garen.
Pudding vorsichtig aus der Form stürzen, in Stücke schneiden und jeweils portionsweise mit Schokoladesauce (Schlagobers aufkochen, zerkleinerte Schokolade darin schmelzen und Sauce mit Rum abschmecken) übergießen und mit geschlagenem Schlagobers am besten noch warm servieren.
Claras Sugo

Claras Sugo
500 g Rinderfaschiertes, 5 Karotten, 2 Zwiebeln, 6 Knoblauchzehen, 1/4 Sellerie, 1 Bund Suppengrün, 1/8 l Rotwein, 500 ml Pomito, 2 Zweige frischer Rosmarin, 1 Bund Petersilie, 1/2 TL Salbei, 1 TL Oregano, 1 TL Thymian, 3 Lorbeerblätter, 2 TL Salz, Pfeffer, 1 EL Butter, 1 EL Olivenöl
Zubereitung
Gemüse würfeln. Zwiebel in Butter und Öl glasig anbraten. Knoblauch pressen und kurz mitdünsten bis es angenehm duftet, dann Oregano, Salbei, Thymian und Lorbeerblätter zugeben. Rinderfaschiertes anbraten bis es krümelig wird, übriges Gemüse zugeben, pfeffern und salzen und alles mit Rotwein und passierten Tomaten ablöschen. Frische Kräuter beigeben und Sugo 3 h auf kleiner Flamme simmern lassen. Gegen Ende der Kochzeit die Kräuterzweige entfernen.
Notizen
So macht Markus Freundin Clara ihr Sugo – Rosmarin und Lorbeerblätter geben dem Sugo einen wunderbar kräftigen Geschmack und sollten auf keinen Fall weggelassen werden, bei den übrigen Kräutern kann man je nach Lust und Laune frische und trockene Kräuter mischen.


