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Schokoladenschneebälle

Schokoladenschneebälle
200 g Kuvertüre, 100 g Butter, 120 g Staubzucker, 2 gestrichene TL Zimt, 2 Eier, 2 Dotter, 1/2 TL Backpulver, 1 gehäufter EL Kakaopulver, 200 g Mehl, Staubzucker + 1 PK Vanillezucker zum Wälzen
Zubereitung
Kuvertüre und Butter über einem Wasserbad schmelzen. Staubzucker und Kakao in eine Rührschüssel sieben. Mit Zimt, Eiern und Dotter in der Küchenmaschine einige Minuten aufschlagen. Nun die geschmolzene Schokolademischung beifügen und einige Minuten weiter schlagen. Das Mehl mit Backpulver vermischen und über die Masse sieben. Mit einem Teigspatel das Mehl untermengen. Diese Masse 2h im Kühlschrank oder am kalten Balkon zugedeckt rasten lassen, damit sie fest wird.
Aus der erkalteten Masse mit einem TL Teig abstechen und mit befeuchteten Händen zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei auf ausreichend Abstand achten, die Kugeln gehen beim backen noch auseinander.
Kugeln 20 Minuten kalt stellen. Inzwischen 5 EL Staubzucker mit dem Vanillezucker mischen und in eine Schüssel sieben. Erkaltete Kugeln in dieser Mischung wälzen und nochmal mit den Händen die Kugeln nachformen. Nochmals für 10 Minuten auf den kalten Balkon stellen.
Bei 170 Grad (Ober und Unterhitze) für 14 Minuten backen.
Notizen
Unvergleichlich wie die ganze Wohnung beim Backen dieser Kekse intensiv nach Schokolade und Zimt duftet. Ergibt ca. 60 Stück.
Sesam Kimchi

Sesam Kimchi
2 Köpfe Chinakohl, 2 EL Meersalz (Flocken), 2 EL Rohzucker, 100g Rohzucker, 3 EL Gochugaru, 3 Knoblauchzehen, 1 daumengroßes Stück Ingwer, 60 ml Sojasauce, 50 ml Sesamöl, 5 Frühlingszwiebeln, 3 EL geröstete gesalzene Sesamsamen (Gomasio, gibt es z.B. bei Denns), Einmachglas 1 l
Zubereitung
Chinakohl waschen, vierteln, Strunk entfernen und nudelig schneiden. In einer großen Plastikschüssel mit 2 EL Meersalz und 2 EL Rohzucker mischen und zugedeckt bei Zimmertemperatur 2 h ziehen lassen. Dabei zieht der Chinakohl eine Menge Wasser.
Nun den Chinakohl aus der Schüssel nehmen, die Flüssigkeit zwischen den Händen feste auspressen und in eine weitere Schüssel fügen. Den ausgedrückten Chinakohl mit 100 g Rohzucker, zerdrücktem Knoblauch, geriebenem Ingwer, gehackten Frühlingszwiebeln, Sojasauce, Sesamöl, Sesam und Gochugaru mit den Händen gut vermischen.
Diese Mischung in das Einmachglas schlichten und gut niederdrücken. Falls es Beschwerungssteine gibt, diese einsetzen. Den Kimchi bis zu 3 Tage bei Zimmertemperatur fermentieren lassen, dann im Kühlschrank aufbewahren, um die Fermentierung zu verlangsamen. Er wird mit der Zeit immer geschmackvoller.
Notizen
Diese Kimchi Version mag ich besonders, weil sie eine süße Note dabei hat, anders als bei vielen Kimchi Rezepten, die mit der Zeit nur saurer werden.
Beim Salz darauf achten, dass es kein Jod enthält, dieses beeinträchtigt den Fermentierungsprozess negativ. Ich verwende beim Fermentieren Maldon Sea Salt, das es im gut sortierten Lebensmittelhandel mittlerweile recht einfach verfügbar gibt.
Thunfischsalat
1 Dose rote Kidneybohnen (abgeseiht), 1 roter Paprika (gewürfelt), 1 gelbe Paprika (gewürfelt), 1 Dose Mais, 1 Dose Thunfisch in Öl (abgetropft), 1 EL Dijonsenf, 6 EL Essig, 2 EL Olivenöl, 1 TL Zucker, 1 TL Salz
Zubereitung
Alle Zutaten in einer Salatschüssel vermengen und im Kühlschrank mind. 1 h ziehen lassen.
Notizen
Es geht natürlich nichts über Papas Thunfisch-Bohnen-Salat, aber dieser Thunfischsalat ist eine köstliche Abwechslung. Vorab zubereitet und mit einer Scheibe frischem gebutterten Schwarzbrot serviert, ein wunderbares schnelles Abendessen.
Bärlauch Gyoza
Bärlauch Gyoza
Füllung: 200 g Chinakohl (+1 TL Salz), 200 g gemischtes Faschiertes, 3 große Hände voll frisch gepflückter Bärlauch (ca. 200 g), 50 g feingewürfelte Karotten, 3 feingewürfelte Knoblauchzehen, 1 EL geriebener Ingwer, 1/2 EL gerösteter Sesam (Gomasio), 1 EL Sesamöl, 1 TL Zucker, 1 EL Sake (Reiswein), 1/2 TL gemahlener Pfeffer (vorzugsweise weiss), 1 getrocknete Chili Schote (zerstoßen), ca. 1 TL Salz
Teig: 2 PK TK Gyoza-Teigblätter (gibts im Asialaden) oder 1 Rezept Gyozateig
Dipsauce 1 – Ponzu Sauce: 6 EL Sojasauce, 1/2 EL Sesamöl, 2 EL Limettensaft, 1 feingewürfelte Knoblauchzehe, 1 TL geriebener Ingwer, 1/2 Frühlingszwiebel (grüner Teil, in Ringe geschnitten)
Dipsauce 2 – Miso Sauce: 1 EL Miso, 60 ml Hühnerfond, 1 TL Sesamöl, 1 TL feinwürfeliger Knoblauch, 1 TL geriebener Ingwer, 1 EL feingewürfelte Frühlingszwiebel (weisser Teil), 1 EL Zucker, 1 TL Gochugaru (Chili), 60 ml Sake, 1 EL Mirin, 1 EL Reisessig
Zubereitung
Für die Füllung, den fein gehackten Chinakohl mit 1 TL Salz in einer Schüssel vermengen. Den Kohl dabei kurz durchkneten, um das Salz gut einzuarbeiten. Alles 15 Minuten rasten lassen, damit der Kohl Wasser ziehen kann. Den entwässerten Kohl gut ausdrücken, sodass möglichst keine Flüssigkeit mehr im Gemüse ist. Nun den frischen Bärlauch waschen, feinnudelig schneiden und mit den verbleibenden Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Füllung mit Salz abschmecken.
Die tiefgefrorenen Teigblätter auf einem Teller mit einem feuchten Blatt Küchenrolle abdecken und antauen lassen (so trocknen sie bis zum Verarbeiten nicht aus). Zum Füllen, jeweils ein Teigblatt vom Stapel nehmen, dabei darauf achten, dass die Seite mit der Speisestärke nach Aussen liegt. Jeweils ca. 1 TL Füllung in die Teigmitte setzen. Die Ränder mit etwas Wasser bestreichen und die Teigtasche falten: Das Teigblatt zum Halbmond einklappen. Diesen aufheben und jeweils von der Mitte aus die obere Seite des Teigrands in Falten legen und diese auf die glatte untere Seite drücken, sodass die Teigtasche am Ende fest verschlossen ist.
Die fertig gefüllten Taschen dämpfen. Dazu etwas Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen, Gyoza kreisförmig vom Rand beginnend stehend in der Pfanne anordnen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze in der Pfanne anbraten, dann mit 1 kleinen Glas Wasser ablöschen, einen Deckel auflegen und bei niedriger Temperatur in 10 Minuten fertiggaren.
In dieser Zeit die Saucen bereiten. Für den Ponzu Dip alle Zutaten miteinander mischen. Für den Miso Dip Misopaste und Hühnerfond in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Das Sesamöl erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln darin andünsten, bis sie angenehm duften. Zucker, Chili, Sake und Mirin hinzufügen und aufkochen lassen, die Misomischung hinzufügen und kurz aufkochen, zuletzt den Essig hinzufügen, ein letztes Mal aufkochen lassen. Dip vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Gyoza mit den zwei Dipsaucen servieren. Dazu passt Sesam Kimchi.
Notizen
Inzwischen ist es bei uns eine nette Tradition geworden, den ersten Bärlauch des Jahres mit einem Gyozatag zu begehen. Gemeinsames Jagen und Sammeln am Vormittag, entspanntes Falten und Kochen am Nachmittag und abschließendes Schlemmen und Genießen in gemütlicher Runde am Abend. Nichts sagt schöner: Der Frühling ist da!
Marinierter kalter Schweinebraten

Marinierter kalter Schweinebraten
300 g kalter Schweinebraten, 1 rote Zwiebel, 1 Bund Radieschen, 3 Tomaten, 2 EL Balsamico Essig, 4 EL Olivenöl, 50 g Parmesan, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Braten in dünne Scheiben schneiden und auf einer Servierplatte auflegen. Rote Zwiebel halbieren, in feine Ringe schneiden und über dem Braten verteilen. Tomaten würfeln, 2 EL beiseite stellen und den Rest auf der Servierplatte verteilen. Radieschen in feine Scheiben schneiden und ebenfalls auf der Platte verteilen.
Verbliebene Tomatenwürfel, Essig, Öl, Salz und Pfeffer mit dem Pürierstab zu einer Marinade mixen und über dem Braten verteilen. Zuletzt den Parmesan mit einem Spaschäler über die Platte hobeln.
Notizen
Perfekte Resteverwertung für übrig gebliebenen Schweinebraten.


