Rezeptkategorie: | Page 15 Rezepte mit Fleisch
Chili con Carne

Chili con Carne
2 Zwiebeln, 2 Stangen Staudensellerie, 2 Scheiben Selleriewurzel, 3 kleine Karotten, 300 g – 500 g Rinderfaschiertes, 1 Glas Rotwein (200 ml), 1 Glas Hühner- oder Rinderfond (200 ml), 2 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 2 TL Oregano, 1/2 TL Thymian, 2 TL Paprikapulver, 1 TL Chiligewürz (Kotanyi), 1/2 – 1 TL Cayennepfeffer, 2 TL Salz, 2 EL Sojasauce, 4 Knoblauchzehen, 4 TL selbstgemachtes Tomatenketchup (ersatzweise Tomatenmark), 2 Dosen geschälte Tomaten, 1 kleine Packung Pomito (200 ml), 1 Dose Cidneybohnen oder Canellini Bohnen, ev. 1 kleine Dose Mais, Butter, Öl
Zubereitung
Das Gemüse fein würfeln. Kreuzkümmel, Thymian und Oregano mit Salz, Cayennepfeffer, Chiligewürz und Paprika mischen und die Gewürzmischung beiseite stellen.
3 EL Öl und 1 EL Butter in einem weiten Topf erhitzen und das Gemüse einige Minuten darin andünsten. Nun das Faschierte hinzugeben und mitbraten, bis es krümelig wird. Ketchup und gepressten Knoblauch kurz mitdünsten, dann die Gewürzmischung zu Gemüse und Fleisch in den Topf geben und noch einmal kräftig umrühren. Alles mit Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit einkochen lassen. Hühnerfond angiessen und Flüssigkeit nochmals einreduzieren. Nun Dosentomaten und Pomito hinzugeben und das Chili 20 min. auf kleiner Flamme kochen lassen. Die Bohnen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen und gemeinsam mit dem Mais hinzugeben, 10 Minuten schwach köcheln lassen. Chili mit Sojasauce und Salz abschmecken.
Notizen
Chili con Carne scheckt am besten mit etwas gekochtem Reis und Couscous, einigen frischen gewürfelten Tomaten (zuvor geschält und entkernt), einigen frischen Korianderblättern, einem Löffel Sauerrahm und viel geriebenem Parmesan.
Griechische Fleischbällchen in Tomatensauce

Griechische Fleischbällchen in Tomatensauce
80 g Toastbrot, 200 ml Milch, 500 g gemischtes Faschiertes, 2 EL gehackte Petersilie, 2 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 Ei, 1 TL Salz, Pfeffer, 6 EL Olivenöl, 3 Knoblauchzehen, 2 Dosen geschälte Tomaten, 200 ml Rotwein
Zubereitung
Toastbrot zerpflücken und 10 Minuten in Milch einweichen. Faschiertes, Petersilie, eingeweichtes Toastbrot, Kreuzkümmel, 2 gepresste Knoblauchzehen, Salz und eine Prise Pfeffer gut mit den Händen vermengen, bis eine kompakte Masse entsteht. Mit befeuchteten Händen aus jeweils einem gehäuften EL Fleischmasse längliche Bällchen formen. In einer Pfanne 3 EL Olivenöl erhitzen und die Fleischbällchen bei mittlerer Hitze von beiden Seiten dunkelbraun herausbacken.
Inzwischen einen Topf mit 3 EL Olivenöl erhitzen, die verbleibende Knoblauchzehe zerdrücken und im Öl kurz anbraten, dann die Dosentomaten und 1 gestrichenen TL Salz sowie eine Prise Pfeffer dazugeben und mit aufgelegtem Deckel rund 10 Minuten köcheln lassen.
Nun die Pfanne mit den gebräunten Fleischbällchen mit Rotwein ablöschen und den Wein bei mittlerer Hitze 5 Minuten verkochen lassen, dabei die Fleischbällchen mehrmals drehen. Die Tomatensauce mit dem Stabmixer pürieren und in die Pfanne zu den Fleischbällchen gießen, alles mit aufgelegtem Deckel 20 Minuten köcheln lassen. Die Fleischbällchen mit Reis servieren.
Notizen
Für diese Fleischbällchen steht man vielleicht etwas länger in der Küche, dafür sind sie danach das perfekte Essen für einen faulen Fernsehabend auf der Couch. Reste lassen sich wunderbar einfrieren.
Spaghetti mit Fenchelsugo

Spaghetti mit Fenchelsugo
4 rohe Schweinsbratwürste (400 g), 3 kleine Zwiebeln, 2 kleine Karotten, 1 Scheibe Sellerie, 1 Dose geschälte Tomaten (400 ml), 2 EL Tomatenmark, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL getrocknetes Oregano, 2 EL Rotweinessig, 1 EL Worcestersauce, 1 EL Creme Fraiche, 1/2 TL Chilipaste, 1 TL Salz, 1/2 TL frischer Thymian, 2 TL frisches Basilikum, 1/4 Suppenwürfel, 4 EL Olivenöl, 1 EL Butter, 250 g Spaghetti
Zubereitung
Zwiebeln, Karotten und Sellerie schälen, in grobe Stücke schneiden und gemeinsam mit der enthäuteten grob zerkleinerten Bratwurst in der Küchenmaschine fein zerkleinern. In einem großen Topf Olivenöl und Butter erhitzen und die Bratwurstmasse mit Fenchelsamen, Oregano und Salz 5 Minuten anbraten, dabei etwaige grobe Bratwurststücke mit einem Pfannenwender zerkrümeln. Nun Paprikapulver, Tomatenmark, Worcestersauce, Rotweinessig und Chilipaste beigeben und 1 Minuten mitdünsten, dann mit den Dosentomaten ablöschen und die Sauce 30 Minuten schwach köcheln lassen. In den letzten 5 Minuten Thymian, Basilikum und Creme Fraiche beigeben und die Sauce mit Salz und Suppenwürfel abschmecken. Mit Spaghetti und Parmesan servieren.
Kalbsbraten mit Reis und Maronikartoffeln

Kalbsbraten mit Reis und Maronikartoffeln
Jus: 1,5 kg gehackte Kalbsknochen, 2 Karotten, 2 Zwiebeln, 2 Stangen Staudensellerie, 1/2 TL frischer Thymian, 1/2 TL frischer Rosmarin, 1/2 TL frischer Estragon, 3 cm frische Ingwerwurzel, 2 Nelken, 1/2 Lorbeerblatt, 2 l Wasser, 1/8 l trockener Marsala (alternativ trockener Weisswein), 1 TL Salz, 1 EL Tomatenmark, Butterschmalz
Braten: 1,5 kg Kalbsbraten (idealerweise Schlussbraten), Salz, Paprikapulver, 2 EL Butterschmalz, Wasser, 1 EL kalte Butter, 1 TL Mehl
Maronikartoffeln: 3 Karotten, 10 kleine Kartoffeln, 4 mittelgroße Zwiebeln, 1/2 Glas gekochte Maroni (etwa 100 g), 4 EL Kalbsjus, 2 EL Butterschmalz, Salz
Zubereitung
Für den Jus Kalbsknochen in einem großen Topf im Butterschmalz scharf anbraten, dabei den entstehenden Bratensatz immer mit etwas Wasser vom Topfboden lösen. Knochen aus dem Topf nehmen und das geschälte grobgeschnittene Gemüse anbraten. Knochen zurück zum Gemüse geben, gemeinsam mit dem Tomatenmark nochmals kurz anrösten und mit Marsala ablöschen. Marsala vollständig verkochen lassen, dann mit 2 l Wasser aufgießen, Salz, Kräuter und Gewürze beigeben und alles mind 1 1/2 Stunden (besser 4 h) köcheln lassen. Jus in einen kleineren Topf abseien, und nochmals rund 15 Minuten köcheln, bis sich die Flüssigkeit auf Rund 750 ml reduziert hat. Jus auskühlen lassen und das abgesetzte Fett abschöpfen.
Für den Braten das Kalbfleisch großzügig mit Salz und etwas Paprikapulver einreiben. In einer großen Pfanne Butterschmalz erhitzen und das Fleisch rasch von allen Seiten scharf anbraten. Inzwischen den Ofen auf 225 Grad vorheizen und das angebratene Fleisch mit der schönen Seite nach unten in einen Bräter legen und im Ofen 15 Minuten braten. Temperatur auf 180 Grad zurückdrehen, den Braten mit heissem Wasser 2 Finger breit untergießen, Fleisch nach 15 Minuten im Ofen umdrehen und unter regelmäßigem Begießen mit Eigensaft fertigbraten (rund 2 Stunden). Nun das Fleisch aus dem Bräter nehmen, in Alufolie einschlagen und 10 Minuten rasten lassen, bevor es in Scheiben geschnitten wird.
Für die Maronikartoffeln die Karotten schälen und in grobe Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in grobe Wüfel schneiden. Zwiebeln schälen und vierteln. Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse gemeinsam mit den Maroni 30 Minuten bei mittlerer Stufe braten, dabei immer gut mit einem Bratenwender die am Boden abgesetzten Rückstände lösen. Während des Bratens salzen und 3-4 EL vom Kalbsjus beigeben, damit sich das Gemüse damit vollsaugt, der Bodensatz gelöst wird und die Kartoffeln den Saucengeschmack annehmen.
Für den Reis 1 Zwiebel hacken, in einem mittelgroßen Topf mit 1 EL Butter glasig anbraten, 200 g Langkornreis beigeben und kurz mitdünsten, dann mit 1/2 l Wasser aufgießen, Salz und etwas Brühwürfel beigeben und mit aufgelegtem Deckel 20 Minuten auf kleiner Flamme dünsten.
Für die Bratensauce den fertigen Bratensaft auf dem Herd erhitzen und den Jus zugießen, 1 TL Mehl mit etwas Wasser verrühren und die köchelnde Sauce damit binden. Zuletzt rasch 1 EL kalte Butter unterrühren, damit die Sauce nochmals dicker wird.
Die Bratensauce in eine Saucenschüssel füllen, verbleibende Bratensauce in den Bräter zurückgeben und den aufgeschnittenen Kalbsbraten hineinlegen. Kalbsbraten mit Sauce, Reis und Maronikartoffeln servieren.
Notizen
Durch den Jus ein eher aufwendiges Rezept, aber sehr schmackhaft, genau richtig für besondere Anlässe wie etwa Familienfeste. Wenn man den Jus am Vortag nebenbei bereitet, ist der Aufwand aber halb so wild. Marsala ist ein nochmals mit Alkohol versetzter Weisswein, hier unbedingt darauf achten, dass er trocken (secco) ist, sonst wäre der Jus zu süß.
Zwiebelrostbraten mit Fächerkartoffeln

Zwiebelrostbraten mit Fächerkartoffeln
Zwiebelrostbraten: 4 Scheiben Rostbraten (jeweils rund 200 g), 4 Zwiebeln, Pfeffer, Salz, Mehl, Butter, 1/8 l Rinderfond, 4 cl Obers
Fächerkartoffeln: 500 g mittelgroße Kartoffeln, 4 EL zerlassene Butter, 1/2 TL Salz, 4 EL Semmelbrösel
Zubereitung
Den Backofen auf 225 Grad vorheizen. Für die Fächerkartoffeln die Kartoffeln schälen und jeweils den gesamten Rücken mit einem kleinen Messer im Abstand von je 1 mm fächerförmig einschneiden, ohne die Kartoffel ganz durchzuscheiden (am besten geht das, in dem man die Kartoffel in einen großen Löffel legt, dann kann das Messer automatisch nicht ganz durchschneiden). Die Kartoffeln nebeneinander in eine kleine Auflaufform setzen, mit zerlassener Butter bestreichen und salzen. 30 Minuten ins Backrohr schieben, dann die Kartoffeln nochmals mit Butter bestreichen und mit Semmelbröseln bestreuen, weitere 25 Minuten fertigbacken bis sie goldbraun sind. Fertige Kartoffeln aus der Auflaufform auf ein Küchenkrepp setzen, damit überschüssige Butter aufgesogen wird.
Für den Rostbraten die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit 1 EL Butter und 1 EL Öl und einer Prise Salz in einer Pfanne goldgelb rösten, dabei häufig rühren (dauert ungefähr 10 Minuten). Inzwischen das Fleisch leicht plattieren, seitlich einschneiden, pfeffern, salzen und auf einer Seite mit Mehl einreiben. Die Zwiebelringe in einen Teller füllen und beiseite stellen, in der noch heissen Pfanne nochmals etwas Butter zergehen lassen, das Fleisch mit der mehlierten Seite einlegen und 3 Minuten scharf anbraten, dann wenden und weitere 3 Minuten braten. Fleisch nun mit den gerösteten Zwiebeln belegen, Rinderfond angießen und mit aufgelegtem Deckel 15 Minuten auf kleiner Flamme schmoren. Nun das Fleisch vorsichtig auf einen Teller legen, 1 EL Mehl und 3 EL Wasser gut vermischen und damit die Sauce binden, Obers hinzufügen und nochmals kurz aufkochen.
Notizen
Es handelt sich hier nicht um einen klassichen Zwiebelrostbraten sondern um eine Version mit deutlich dickerer Sauce, die herrlich zu den Fächerkartoffeln passt, weil deren halb knusprige halb weiche Konsistenz die Sauce besonders gut aufnehmen kann. Fächerkartoffeln sind viel einfacher zu machen als Bratkartoffeln – sind sie einmal im Ofen kann nichts mehr schief gehen.


