Rezeptkategorie: | Page 7 Rezepte ohne Fleisch
Kürbissuppe

Kürbissuppe
200 g Hokkaido Kürbis, 125 g Karotten, 1/2 Stange Staudensellerie, 1 Scheibe Selleriewurzel, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1/2 cm Zitronengras, 2 TL Curry, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Tomatenmark, 1/2 l Gemüse- oder Rindsuppe, etwas geriebener Ingwer, 60 ml Kokosmilch, 1 1/2 TL Sojasauce, 3 EL Butter, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und mit Butter und etwas Öl in einem großen Topf andünsten. Das übrige Gemüse grob würfeln und bei mittlerer Hitze einige Minuten mitdünsten. Zitronengras in feine Ringe schneiden und beigeben. Nun das Tomatenmark dazugeben und kurz etwas anrösten. Zuletzt Curry und Paprikapulver hinzufügen, kurz umrühren und alles mit der Suppe ablöschen. Den geriebenen Ingwer beifügen und das Gemüse rund 20 min. weich kochen. Die heisse Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren und die Kokosmilch unterrühren (die Suppe sollte nun nicht nochmal aufgekocht werden, sonst flockt die Kokosmilch möglicherweise aus). Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken. Mit gerösteten Weissbrotwürfeln oder Kürbiskernen, einem Tupfer Obers und einem Schuss Kürbiskernöl servieren.
Notizen:
Eine schöne und sättigende Suppe für kalte Herbsttage, aber auch raffiniert genug, dass man sie im Weihnachtsmenü verwenden kann. Der Ingwer sorgt dafür, dass die Suppe neben Würze auch eine gewisse Schärfe erhält. Essenziell für ein überzeugendes Ergebnis ist eine guter Fond, man sollte sich daher durchaus die Arbeit machen, zuvor eine gute Rind- oder Gemüsesuppe anzusetzen.
Karottensuppe mit Kokosmilch

Karottensuppe
5 Karotten (geschält und grob gewürfelt), 4 Schalotten (grob gewürfelt, alternativ 1 mittelgroße Zwiebel), 1 Stange Staudensellerie (grob gewürfelt), 4 cm frischer Ingwer (gerieben), 2 EL Reis, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1 Msp. Curry oder Babette’s Seven Secrets Gewürzmischung, 750 ml Gemüsefond, 200 ml Kokosmilch, 200 ml Wasser, 1 EL Öl, 2 EL Butter, 1 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer
Zubereitung
2 EL Butter und 1 EL Öl in einem großen Topf erhitzen, gewürfelte Schalotten, Karotten, Staudensellerie und den gewaschenen Reis bei mittlerer Hitze 4 Minuten dünsten, dann geriebenen Ingwer, Kreuzkümmel und Curry hinzugeben und kurz unter Rühren mitrösten. Alles mit Gemüsefond aufgießen und das Gemüse in rund 20 min. weich kochen. Nun die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Da sie beim Pürieren recht dick wird, mit etwa 200 ml Wasser aufgießen. Kokosmilch unterrühren, nochmals kurz aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Mit Weissbrot servieren.
Notizen
Der zugegebene Reis sorgt bei dieser Suppe für eine angenehme Bindung. Wie bei einem guten Risotto ist auch bei dieser Suppe die Basis ein guter Fond. Bei Verwendung von Suppenwürfel sollte man sich kein spektakuläres Geschmackserlebnis erwarten. Gemüsefond ist zum Glück unkompliziert auf Vorrat herzustellen und zudem ein guter Verwendungszweck für Gemüseabschnitte, die sonst oftmals einfach weggeworfen werden. Hier eine simple Variante: Das Grüne einer Lauchstange, das Blattgrün eines Bund Staudensellerie, 2 Karotten, 1 Zwiebel, 3 Tomaten und 2 TL Salz in einem großen Topf Wasser 1h kochen lassen. Den Fond noch heiß in Schraubgläser füllen und vollständig abkühlen lassen.
Lauchsuppe mit Kokosmilch

Lauchsuppe mit Kokosmilch
1 Stange Lauch, 2 mittelgroße Zwiebeln, 250 g Kartoffeln, 700 ml Wasser, 200 ml Kokosmilch, 3 EL Öl, 1 EL Butter, 1 Prise Pfeffer, 2 gestrichene TL Salz, 1 EL Zitronensaft
Zubereitung
Den Lauch putzen. Hierfür den Wurzelansatz und einige cm der dunkelgrünen Blätter wegschneiden, dann mit einem Messer beim weissen Ende der Stange ansetzen und einen großzügigen Schnitt bis zum grünen Teil setzen, dabei die Stange nicht halbieren sondern nur etwa bis in die Mitte schneiden. Nun die Blätter der Lauchstange unter fließendem Wasser auffächern und von Erdresten befreien. (Die Jamie Oliver Methode wäre, den Lauch erst ungeputzt in Ringe zu schneiden und dann in einem Sieb unter fließendem Wasser die Erde abzuwaschen). Den geputzten Lauch und die Zwiebeln in Ringe schneiden und in einem weiten Topf mit Öl und Butter anschwitzen. Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und beifügen. Mit Wasser aufgießen, Pfeffer und Salz hinzufügen und alles rund 15 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. Zwei Schöpflöffel voll Suppe abnehmen und pürieren, dann gemeinsam mit der Kokosmilch zurück in den Topf geben und nochmals kurz aufkochen lassen. Zuletzt den Zitronensaft unterrühren und die Suppe mit Salz abschmecken. Mit frischem Weissbrot servieren.
Notizen
Auch wenn sich viele beschweren: ich kann diesem verregneten Sommer etwas abgewinnen, denn bei der üblichen Affenhitze macht Kochen nur bedingt Spaß. Die trüben Regentage und das Überangebot an frischem Gemüse treffen sich jetzt perfekt für ein paar Schalen dampfende Suppe. Aktuell koche ich mich also quer durch die gebundenen Gemüsesuppen, wobei Kartoffel-Lauch Suppe immer schon eine Lieblingssuppe von mir war. Diese hier hat es mir besonders angetan, denn mit Kokosmilch und Zitrone schmeckt sie viel leichter als die klassische Version einer Lauchsuppe mit Obers.
Rührei mit Ricotta und Frühlingszwiebeln

Rührei mit Ricotta und Frühlingszwiebeln
3 Eier, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 4 cl Noilly Prat (trockener Wermut), 2 EL Ricotta, 1 EL Obers, 2 EL Butter, Pfeffer, Salz, 1 mittelgroße Tomate (gehäutet und in Würfel geschnitten), 1 EL Schnittlauch (gehackt)
Zubereitung
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und Knoblauch fein würfeln, dann in einer Pfanne mit einem EL Butter glasig anbraten, mit Noilly Prat ablöschen und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Diese Zwiebelmischung in eine kleine Schüssel umfüllen, mit dem Ricotta vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer zweiten Schüssel die Eier aufschlagen und mit 1 Prise Salz und Pfeffer sowie dem Obers kurz verrühren (nicht zu viel rühren, sonst leidet später die Konsistenz des Rühreis). Die Pfanne säubern, bei wenig Hitze zurück auf die Platte stellen, einen EL Butter zerlassen und die Eier einfüllen. Sobald die Eimasse am Pfannenboden zu stocken beginnt, die Ricottamischung Esslöffelweise auf dem Ei verteilen. Nun mit einem Pfannenwender oder einer Gabel das gestockte Ei und den Ricotta von Aussen in die Mitte der Pfanne schieben und das verbleibende flüssige Ei wieder auf dem Pfannenboden verteilen und stocken lassen. Das fertige Rührei auf einem Teller anrichten und mit Tomatenwürfeln und Schnittlauch servieren.
Notizen
Die Konsistenz des Rühreis benötigt ein wenig Übung – Wenn man den Dreh raus hat und die ideale Ballance zwischen Temperatur und Rühren/Schieben trifft (beides lieber zurückhaltend einsetzen), wird das Rührei cremig und der Ricotta schmilzt himmlisch – Genau richtig für einen Sonntagsbrunch.
Omas Kohlrabisuppe

Omas Kohlrabisuppe
1 Kohlrabi (mit Blattgrün), 4 mittelgroße Kartoffeln, 1 mittelgroße Zwiebel, 2 EL Butter, 1 TL gerebelter Majoran, 3/4 l Wasser, 1/2 Würfel Gemüsebrühe, 60 ml Obers, 1 Msp. gemahlener Kümmel, 1 TL Mehl, Salz, Pfeffer,
Zubereitung
Zwei bis drei der feinen Kohlrabiblätter waschen, nudelig schneiden und beiseite stellen. Kohlrabiknolle und Kartoffeln schälen und würfeln. Butter in einem Topf erhitzen, gewürfelte Zwiebel darin einige Minuten andünsten. Das gewürfelte Gemüse und das Kohlrabigrün hinzufügen und bei mittlerer Hitze 4 Minuten mitdünsten, dann mit Wasser ablöschen. Majoran, Kümmel, Salz und Pfeffer sowie Brühwürfel beigeben und 15 Minuten mit aufgelegtem Deckel köcheln lassen. 1 TL Mehl mit etwas kaltem Wasser glattrühren und gemeinsam mit dem Obers unter die Suppe rühren, nochmals kurz aufkochen lassen und zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einer knusprigen Scheibe Bauernbrot servieren.
Notizen
Mitte Mai beginnt die Zeit der Kohlrabiernte. Im Garten meiner Oma finden sich dann richtige Prachtexemplare, die frisch geerntet erstaunlich saftig und erfrischend sind. Je länger Kohlrabi liegt, umso eher wird er holzig, daher Hände weg, wenn im Supermarkt der Kohlrabi schon ohne Blattgrün angeboten wird – ein sicheres Zeichen, dass er seine beste Zeit hinter sich hat. Ausserdem ist das Blattgrün das i-Tüpfelchen in der Suppe, es wäre also schade, darauf zu verzichten.


