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Zimtschnecken

Zimtschnecken
Hefeteig: 1/2 Würfel frische Hefe (21 g), 150 ml lauwarme Milch, 60 g Zucker, 1/2 TL gemahlener Kardamom, 350 g Mehl, 75 g flüssige Butter, 1 Dotter, 1 Prise Salz
Fülle: 100 g Butter, 40 g feiner Rohzucker, 1 TL Zimt, 50 g geriebene Walnüsse, 50 g Rohmarzipanmasse, 60 g getrocknete Cranberries (in Rum eingeweicht, ersatzweise Rosinen), Obers zum Bestreichen, Zimtzucker zum Bestreuen, Marillenmarmelade zum Glasieren
Zubereitung
Warme Milch mit Hefe und Zucker vermischen. Mehl mit Salz und Kardamom in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung formen, die Hefemilch einfüllen, mit etwas Mehl zudecken und die Hefe an einem warmen Ort zugedeckt 15 Minuten gehen lassen.
Nun Dotter und flüssige Butter hinzufügen und den Teig kräftig auf der Arbeitsplatte kneten, bis er geschmeidig ist. Den Teig wieder in die Schüssel zurücklegen. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten zur doppelten Größe aufgehen lassen. Nochmals kräftig durchkneten und wieder 30 Minuten gehen lassen.
Inzwischen für die Fülle die Butter mit Zucker, Zimt, geriebenem Marzipan und Nüssen zu einer Paste vermischen.
Hefeteig dünn ausrollen, die Fülle mit einem Messer darauf verstreichen und die Cranberries darauf verteilen. Den Teig wie einen Strudel zusammenrollen und mit einem Messer ca. 4 cm breite Stücke abschneiden. Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen, die Schnecken hineinsetzen und an einem warmen Ort nochmal 10 Minuten rasten lassen, dann mit Obers bestreichen, mit etwas Zimtzucker bestreuen und bei 180 Grad 20 Minuten backen. Die Schnecken sofort nachdem sie aus dem Ofen kommen mit heisser Marillenmarmelade bestreichen.
Notizen
Zimtschnecken in Muffinförmchen backen hat den großen Vorteil, dass die Fülle nicht ausläuft und man daher mit Butter und Obers mal richtig großzügig sein kann. Die Idee dazu habe ich das erste Mal in einem Kuchbuch von Leila Lindholm gesehen und war gleich sehr angetan von der hübschen Optik. Die Zimtschnecken am besten noch warm essen. Wenn man Hefegebäck nicht am selben Tag essen will, sollte man es lieber einfrieren und bei Bedarf aufbacken.
Bananen-Schoko-Muffins

Bananen-Schoko-Muffins
200 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 TL Natron, 3 EL Kakaopulver, 1 Ei, 130 g weisser oder brauner Zucker, 100 g Öl, 125 g Joghurt, 2 zerdrückte Bananen, 3 EL geriebene oder gehobelte Mandeln, einige TK Himbeeren zum Füllen, optional Mandelhobel zum Bestreuen
Zubereitung
Flüssige Zutaten und feste Zutaten in getrennten Schlüsseln vermischen, dann schnell miteinander vermengen – dabei möglichst kurz rühren, damit der Teig beim Backen flaumig bleibt. Ein 12er Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen. Je 1 EL Teig in eine Muffinform füllen, dann 3 TK Himbeeren hineinsetzen, danach den restlichen Teig darüber verteilen und die Förmchen so auffüllen. Zuletzt mit Mandelhobeln bestreuen. Muffins bei 175 Grad 25 min. backen.
Notizen
Wenn mal keine Himbeeren daheim sind, kann man diese auch weglassen – die fruchtige Überraschung in der Mitte ist aber ein Highlight, für das es sich schon auzahlt, nochmal schnell zum Laden zu laufen. Statt Himbeeren macht sich aber auch 100 g kleingehackte dunkle Schokolade sehr gut in den Muffins. Das Kakaopulver kann mit instant Kakao ersetzt werden, so ist das Ergebnis etwas süßer, aber auch etwas heller. Bei den Bananen unbedingt überreife Früchte verwenden (hab mal gehört wie eine Dame vor mir beim Obst die Bezeichnung „Leopardenbananen“ verwendet hat). Diese sehen zwar mit ihren schwarzen Punkten nicht mehr sehr schön aus, haben aber einen intensiveren Geschmack.
Oma Johannas Gitterkuchen

Johannas Gitterkuchen
140 g kalte Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 250 g Mehl, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 750 g säuerliche Äpfel (gerissen), 50 g in Rum eingeweichte Rosinen, 80 g Zucker, 1/2 TL Zimt, 3 EL Semmelbrösel
Zubereitung
Aus Mehl, kleingewürfelter Butter, Backpulver, Vanillezucker und Ei einen Mürbteig bereiten und 30 Minuten kalt stellen (sollte der Mürbteig zu bröselig sein, eventuell 1 EL Obers unterkneten). Gerissene Äpfel mit Zimt, Zucker, ausgedrückten Rosinen und Bröseln vermengen. Einen Teil des Teiges für das Gitter beiseite legen. Eine gebutterte mit Brösel ausgestreute Pieform mit dem restlichen Teig auslegen, den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Apfelfülle darauf verteilen, den Teigrest auswalken, in Streifen schneiden und gitterförmig über die Apfelfülle legen und mit Obers bestreichen. Bei 175 Grad 45 Minuten goldgelb backen.
Notizen
Wenn mein Freund Markus als Kind seine Großmutter Johanna besucht hat, hat er sich auf ihre Frage, was er essen möchte, immer diesen Kuchen gewünscht. Johanna hat ihren Gitterkuchen noch in einem Herd gebacken, der mit Holz befeuert wurde und in dem die Apfelfülle dann an manchen Stellen herrlich karamellisieren konnte. Das bekommt man mit den heutigen Öfen leider nicht mehr so hin, aber der Duft nach frischem Apfelkuchen erfüllt auch heute noch genauso wie damals die ganze Küche und zieht alle Bewohner magisch an.
Müsli mit Banane, Trauben und Nüssen

Müsli mit Banane, Trauben und Nüssen
(Rezept für 2 Portionen): 70 g Haferflocken (oder eine Mischung aus 50% Mehrkorn-Flockenmischung und 50% Haferflocken), etwa 150 ml Milch, 1/2 Becher Naturjoghurt, etwa 20 kernlose Weintrauben, 1 Banane, 4 ganze Walnüsse, 2 TL Ahornsirup oder Honig
Zubereitung
Am Vorabend ein Schraubglas zur Hälfte mit Haferflocken füllen und mit Milch aufgießen, bis das Glas zu 3/4 voll ist. Glas verschließen und bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank quellen lassen.
Für das Müsli pro Portion 3 TL von den eingeweichten Flocken mit 3 EL Naturjoghurt und 1 TL Ahornsirup oder Honig vermischen. Etwa 10 kernlose Weintrauben halbieren und eine halbe Banane in Würfel schneiden und unter das Joghurt mischen. Jede Portion Müsli mit frischen Walnusskernen bestreuen und etwas Ahornsirup oder Honig darüberträufeln.
Apfel-Zimt-Küchle

Apfel-Zimt-Küchle mit Ahornsirup
115 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, 150 ml Milch, 1 EL Butter, 3 TL Zucker, 1 TL Zitronenabgeriebenes, 1/2 TL Zimt, 1 Ei, 1 Prise Salz, 1 kleiner säuerlicher Apfel, Butter zum Ausbacken
Zubereitung
Mehl mit Backpulver, Zucker, Salz und Zimt mischen. Butter in einem hohen Messbecher in der Mikrowelle schmelzen, mit der Milch aufgießen und mit dem Ei und dem Zitronenabgeriebenen gut verrühren. Mehlmischung beigeben und alles mit dem Mixer zu einem dickflüssigen Teig rühren. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Apfelstücke in den Teig geben. In einer Pfanne etwas Butter erhitzen und mit je 1 EL Teig kleine Pfannkuchen in die Pfanne setzen, auf beiden Seiten goldbraun backen. Die Apfel-Zimt-Küchle auf einen feuerfesten Teller schlichten und bei 75 Grad im Backofen warmstellen, bis alle Küchle fertig sind. Mit Staubzucker, Golden Syrup, Ahornsirup oder Marmelade servieren.


