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Rotes Linsencurry

Rotes Linsencurry
200 g getrocknete rote Linsen, 2 Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen, ein daumengroßes Stück frische Ingwerwurzel, 1 Dose geschälte Tomaten, 600 ml Wasser, 1 EL gemahlener Koriander, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel, 1/4 TL Cayennepfeffer, 1/4 TL Kurcuma, 1 TL Salz, 3 EL Öl oder Butterschmalz, 3 EL gehacktes Koriandergrün, 1 EL Butter
Zubereitung
Für das Linsencurry die roten Linsen in einem Sieb waschen und abtropfen lassen. Zwiebeln würfeln und in einem weiten Topf oder einer Pfanne mit Öl golden anbraten. Ingwer schälen und fein reiben. Gemeinsam mit gepressten Knoblauchzehen, Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer und Kurkuma zu den Zwiebeln geben und unter Rühren so lange braten, bis alles angenehm duftet. Nun Dosentomaten, Linsen und Salz hinzufügen und mit 1 1/2 Dosen Wasser (600 ml) aufgießen. Das Curry halb zudecken und bei niedriger Flamme 40 Minuten köcheln lassen. Dann den gehackten Koriander und die Butter unterrühren und ohne Deckel 5-10 Minuten fertig kochen lassen. Das fertige Curry mit Salz abschmecken. Dazu passt gelber Basmati Reis mit Sesam und ein einfacher gewürzter Joghurt.
Für den gewürzten Joghurt 250 g Naturjoghurt mit 1/4 TL Salz, 1/4 TL Cayennepfeffer und 1/2 TL gemahlenem Kreuzkümmel mischen.
Für den gelben Basmati Reis mit Sesam 250 ml Basmatireis in einem Messbecher abmessen. Den Reis gut waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. In einem Topf 2 TL Butterschmalz erhitzen und darin 2 TL gelbe Linsen, 3 TL Sesam und 1 TL braune Senfkörner braten, bis der Senf zu springen anfängt. Den Reis beigeben und so lange rühren, bis das Fett den Reis gut ummantelt hat. Nun mit 300 ml Wasser auffüllen, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Kurkuma beigeben, einmal aufkochen lassen und mit geschlossenen Deckel auf kleinster Flamme 35 Minuten garen. Vor dem Servieren mit einer Gabel auflockern.
Notizen
Mein liebstes vegetarisches Curry, angelehnt an ein Rezept von Madhur Jaffrey aus ihrem Buch Curry Easy. Nach diesem Rezept bin ich schon mehrmals gefragt worden, es hat den Weg ins Blog bisher einfach nicht geschafft, weil das Curry immer schneller weg war, als ich davon Fotos machen konnte.
Indische Currytafel mit gelbem Basmati Reis und Korianderjoghurt

Indische Currytafel

Gelber Reis
Gewürzmischung: 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/4 TL Kardamompulver, 1/4 TL Chilipulver
Currybasis: 500 g Rindfleisch (gewürfelt), 5 Knoblauchzehen, 2 grosse + 1 kleine Zwiebel, 2 EL Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten, 350 ml Wasser, 1 1/2 TL Salz, 3 EL Öl oder Butterschmalz
Curryvariationen: 4 große Kartoffeln, 4 handvoll TK Fisolen, Ingwerpulver, Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Salz, Zwiebelgranulat, Knoblauchgranulat, Chilipulver
Joghurt mit Koriander: 250 g Joghurt, 2 EL gehacktes Koriandergrün, Saft 1/2 Limette, Salz
Gelber Basmati Reis mit Sesam: 250 ml Basmatireis, 2 TL Butterschmalz, 3 TL Sesam, 2 TL gelbe Linsen, 1 TL braune Senfkörner, 300 ml Wasser, 1/2 TL Salz, 1/4 TL Kurkuma
Zubereitung
Für die Gewürzmischung Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel im Mörser mahlen, dann mit Zimt, Kardamom, Zwiebelgranulat, Paprikapulver, Chilipulver und Ingwer mischen und bis zur Verwendung beiseite stellen.
Die Currybasis bildet ein mildes Rindercurry. Hierfür Knoblauch und Zwiebeln in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Diese Paste in einem weiten Topf in heissem Fett unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sich die Paste am Boden ansetzt. Nun die Gewürzmischung und das Tomatenmark beigeben und nochmals wenige Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze angenehm duften. Das gewürfelte Fleisch hinzufügen, mehrmals umrühren und alles mit Wasser und geschälten Tomaten aufgießen, dann das Salz beifügen. Einen Deckel auflegen und das Curry 60 Minuten schmoren lassen. Das fertige Curry mit Salz abschmecken.
Nun werden aus der Currybasis drei weitere Curryvariationen bereitet.
Kartoffelcurry: Für das Kartoffelcurry 3 Schöpfer der Sauce abnehmen und mit 1 Schöpfer Wasser in einen kleinen Extratopf umfüllen. 4 große geschälte und gewürfelte Kartoffeln beigeben. Zudem mit 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Kreuzkümmel und 1/4 TL Salz würzen und das Kartoffelcurry zugedeckt 15 Minuten fertiggaren.
Grüne Bohnen: 1 Schöpfer Sauce abnehmen und mit 1 Schöpfer Wasser in einem kleinen Extratopf mit 4 handvoll TK Fisolen zugedeckt garkochen. Dabei mit 1/2 TL Schwarzkümmel, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Zwiebel- und 1/2 TL Knoblauchgranulat nach Bedarf würzen.
Scharfes Rindercurry: Für das scharfe Rindercurry die hälfte des Rindercurry mit 1/2 TL geriebenem Kreuzkümmel, 1/2 TL Chilipulver und 1 EL gehacktem Koriandergrün vermengen.
Joghurt mit Koriander: Für den Korianderjoghurt 250 g Joghurt mit 2 EL gehacktem Koriandergrün, dem Saft von 1/2 Limette und etwas Salz mischen.
Gelber Basmati Reis mit Sesam: Für den gelben Reis 250 ml Basmatireis in einem Messbecher abmessen. Den Reis gut waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. In einem Topf 2 TL Butterschmalz erhitzen und 2 TL gelbe Linsen, 3 TL Sesam und 1 TL braune Senfkörner darin braten, bis der Senf zu springen anfängt. Den Reis beigeben und so lange rühren, bis das Fett den Reis gut ummantelt hat. Nun mit 300 ml Wasser auffüllen, 1/2 TL Salz und 1/4 TL Kurkuma beigeben, einmal aufkochen lassen und mit geschlossenen Deckel auf kleinster Flamme 35 Minuten fertiggaren.
Zu den fertigen Currys Den restlichen gehackten Koriander dazureichen.
Notizen
Also einfacher kann man ein derart abwechslungsreiches Indisches Gericht gar nicht erstellen. Erinnert mich an Essengehen in der Curryinsel im 8. Bezirk, darum serviere ich die Currys so wie dort üblich auch gerne in kleinen Edelstahlschüsserln (gibts bei Ikea), sodass sich jeder nehmen kann, was und wieviel er mag.
Indisches Huhn in Zwiebelsauce mit Reis

Indisches Huhn in Zwiebelsauce mit Reis
Hühnercurry: 1 kg Hühnerbrust, 4 mittelgroße Zwiebeln, 300 g Tomaten (geschält und gewürfelt), 6 Knoblauchzehen, 4 cm frischer Ingwer, 7 EL Öl, 1 EL Koriandersamen, 1 EL Kreuzkümmel, 1/2 TL Cayennepfeffer, 1/2 TL Kurkuma, 4 EL Joghurt, 500 ml Wasser, 2 TL Salz, 1/2 TL Garam masala, 1 Tl Speisestärke, 1 EL gehacktes Koriandergrün
Reis: 3 EL Butter, 2 mittelgroße Zwiebeln, 400 g Langkornreis, 1 TL Salz, 700 ml Wasser
Garam masala Gewürzmischung (optional): 1 Zimtstange, 1 EL Kardamomsamen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Nelken, 1 TL Pfefferkörner, 1/4 Muskatnuss (alle Zutaten fein mahlen)
Zubereitung
Das Öl in einem Topf erhitzen. Inzwischen die Hälfte der Zwiebeln schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Zwiebelringe in Öl bei mäßiger Hitze 20 Minuten rösten, bis sie braun sind. Gebräunte Zwiebelringe mit einer Gabel aus dem Öl fischen und auf einem kleinen Teller bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen. Die andere Hälfte der Zwiebeln mit Knoblauch und Ingwerwurzel in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Die Zwiebelpaste im verbliebenen Öl einige Minuten anrösten, dann gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Koriandersamen, Cayennepfeffer und Kurkuma beigeben und kurz mitrösten. Nun den Joghurt esslöffelweise beigeben und mit der Paste verrühren. Alles mit Wasser aufgießen, salzen und die klein geschnittenen frischen Tomaten beigeben. Die Hühnerbrüste in die Sauce legen und das Curry mit aufgelegtem Deckel 40 Minuten köcheln lassen. Nun die Hühnerbrüste aus der Sauce nehmen, in mundgerechte Stücke schneiden und gemeinsam mit den fritierten Zwiebeln und 1/2 TL Garam masala weitere 10 Minuten ohne Deckel kochen lassen. Speisestärke mit etwas kaltem Wasser verrühren und die Sauce damit binden. Mit gehacktem Koriandergrün und Reis servieren.
Für den Reis Zwiebeln würfeln und in Butter anschwitzen, Reis hinzufügen, kurz mitdünsten und alles mit Wasser angießen, salzen und aufkochen lassen. Topf mit einem Deckeln verschließen und 25 Minuten auf kleinster Stufe garen.
Notizen
Mit diesem Gericht hat vor Jahren meine Freude am indisch Kochen begonnen und es ist immer noch eines meiner Lieblingsrezepte. Es zahlt sich übrigens absolut aus, alles daran selber zu machen, auch die Gewürzmischung Garam masala. Die Zimtstange zuerst im Mörser zerkleinern, dann alle Gewürze samt Zimtstangenbruch in einer Gewürzmühle mahlen. Die Gewürzmischung in einem kleinen Schraubglas lichtgeschützt aufbewahren.
Bequemes Rindercurry

Bequemes Rindercurry - Angelehnt an das Hammelcurry im Jamie Kochmagazin Jan/Feb 2012
Gewürzmischung: 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 TL Fenchelsamen, 1 TL Paprikapulver, 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/4 TL Kardamompulver
Curry: 500 g Rindfleisch (gewürfelt), 5 Knoblauchzehen, 2 grosse + 1 kleine Zwiebel, 2 getrocknete rote Chili, 2 EL Tomatenmark (wenn verfügbar: scharf), 1 Dose geschälte Tomaten, 350 ml Wasser, 1 1/2 TL Salz, 3 EL Öl
Zubereitung
Für die Gewürzmischung Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel im Mörser mahlen, dann mit Zimt, Kardamom, Zwiebelgranulat, Paprikapulver und Ingwer mischen und bis zur Verwendung beiseite stellen.
Knoblauch, Zwiebeln und getrocknete Chili in der Küchenmaschine zu einer Paste mixen. Diese Paste in einem weiten Topf in heissem Öl unter Rühren einige Minuten anbraten, bis sich die Paste am Boden ansetzt. Nun die Gewürzmischung und das Tomatenmark beigeben und nochmals wenige Minuten unter Rühren mitrösten, bis die Gewürze angenehm duften. Das gewürfelte Fleisch hinzufügen, mehrmals umrühren und alles mit Wasser und geschälten Tomaten aufgießen, dann das Salz beifügen. Einen Deckel auflegen und das Curry 60 Minuten schmoren lassen. Das Curry mit Salz abschmecken und mit frischem Koriander, Reis und indischem Fladenbrot servieren.
Notizen
Obwohl ich ja viel schimpfe über den anhaltenden Jamie Hype, kaufe ich doch schon wiederholt das gleichnamige Kochmagazin. Zugegeben nicht zuletzt, um wieder etwas Futter zum Lästern und Kopfschütteln zu haben (Eine 6-seitige Rezeptstrecke zu leichten Süßspeisen mit wenig Zucker – jedes Rezept lässt dabei meinen Nougat Marmorkuchen wie ein blasses Diätprodukt wirken? Unglaublich!). Aber dann gibt es halt dazwischengestreut doch auch sehr gute Rezepte, wie ich zugebe muss. Aus der Ausgabe Jan/Feb stammt die Grundlage für dieses Curry – Bei der Handhabung der Gewürze und der Kochprozedur habe ich nochmal radikal vereinfacht. Im Gegensatz zu dem Tanz, den man für ein richtig gutes Curry normalerweise in der Küche vollführen muss, geht nun alles schnell und unaufwendig: nach wenigen Handgriffen kocht sich das Curry von alleine und der Abwasch ist nicht der Rede wert.
Variationen:
Nachdem bei diesem Curry viel Sauce entsteht, können parallel zum Rindercurry auch zwei Gemüsecurry-Variationen aufgesetzt werden:
Kartoffelcurry: Hierfür 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 3 Schöpfer der Sauce abnehmen und in einen kleinen Extratopf umfüllen. 2 große geschälte und gewürfelte Kartoffeln beigeben. Etwas Ingwerpulver, Kreuzkümmel und Salz nach Bedarf beigeben und das Kartoffelcurry zugedeckt fertiggaren.
Zucchini Fisolen Curry: 15 Minuten vor Ende der Kochzeit 1 Schöpfer Sauce abnehmen und in einem kleinen Extratopf mit 2 handvoll TK Fisolen und 1 gewürfelten Zucchini zugedeckt garkochen. Dabei Schwarzkümmel, Ingwer, Salz, Zwiebel- und Knoblauchgranulat nach Bedarf beigeben. Gegen Ende der Kochzeit etwas Sauerrahm oder Crème fraîche unterrühren und das Curry damit binden.
Fischcurry mit Blumenkohl und Brokkoli

Fischcurry mit Blumenkohl und Brokkoli
250 g weissfleischige Fischfilets (etwa TK Pangasius oder TK Dorsch), 250 g TK Garnelen, 350 g Blumenkohl- und Brokkoliröschen, 3 große Zwiebeln, 1 TL geriebener Ingwer, 4 EL Öl, 1 1/2 TL Kreuzkümmel, 1 1/2 TL Koriandersamen, 1/2 TL Kurkuma, 1 1/2 TL Salz, 1/2 TL Cayennepfeffer, 6 EL Sauerrahm, 1/2 l Wasser, 1 EL Pernod, 1 EL Nolly Prat
Zubereitung
Kreuzkümmel und Koriander in einem Mörser fein mahlen und anschließend mit Kurkuma, Cayennepfeffer und Salz vermischen. In einem großen Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln fein würfeln und unter Rühren 5 Minuten darin bräunen, dann geriebenen Ingwer und die Gewürzmischung beigeben und etwa 1 Minute mitrösten. Blumenkohl und Brokkoli beigeben, kurz mitbraten bis die Röschen gut von der Gewürzmischung umgeben sind, dann wieder herausnehmen und beiseite stellen. Nun den Rahm esslöffelweise zur Gewürz-Zwiebel Mischung hinzufügen, sodass eine dicke Sauce entsteht. 1/2 l Wasser beifügen und die Sauce ohne Deckel 5 Minuten köcheln lassen, dann mit einem Pürierstab passieren. Den Fisch in 3 cm dicke Stücke schneiden und zusammen mit den geputzten Garnelen in die köchelnde Sauce legen und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel garen lassen. Nun Brokkoli und Blumenkohl zugeben und weitere 5 Minuten garen. Die Sauce bei Bedarf mit etwas Maisstärke binden. Mit Pernod, Nolly Prat und Salz abschmecken. Das Curry passt ausgezeichnet zu gelbem Duftreis.
Notizen
Brokkoli und Blumenkohl gibt es als Kombimischungen im Tiefkühlregal – in diesem Kontext einfach einzigartig praktisch, so kann man auch am Wochenende jederzeit aus der Tiefkühltruhe ein Festessen zaubern. Die Menge von Fisch und Garnelen kann man je nach Personenanzahl problemlos verdoppeln.


