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Bärlauchcremesuppe

Bärlauchcremesuppe
1 mittelgroße Zwiebel, 2 EL Butter, 2 EL Mehl, 1 l Hühner- oder Gemüsefond (Würfelsuppe ist ein guter Ersatz, falls es keinen frischen Fond gibt), 2 Knoblauchzehen, 150 g Bärlauch, 1/8 l Obers, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Damit der Bärlauch seine grüne Farbe behält, die Bärlauchblätter waschen, kurz in kochendem Wasser blanchieren, danach kalt abschrecken und erst zuletzt grob hacken. Bis zur Verwendung beiseite stellen.
Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einem Topf mit der Butter glasig anbraten. Das Mehl beigeben und unter Rühren mit dem Schneebesen etwas Farbe annehmen lassen, dann unter Rühren mit dem kalten Fond aufgießen. 15 Minuten köcheln lassen, damit der Mehlgeschmack sich auskocht.
Nun den Knoblauch fein hacken und gemeinsam mit dem gehackten Bärlauch zur Suppe geben und alle ein paar Minuten köcheln lassen. Inzwischen das Obers aufschlagen und beiseite stellen. Nun die Suppe mit dem Pürierstab in kurzen Impulsen pürieren und zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Suppe in Teller füllen und vor dem Servieren mit 1-2 EL geschlagenem Obers toppen.
Notizen
Eine einfache aber schmackhafte Suppe, wenn im Frühling die Wälder vom frischen Knoblauchgeruch des Bärlauch durchzogen werden und man beim Spazieren ganz einfach ein paar Hand voll aromatischer Blätter sammeln kann.
Zwetschkenglühwein

Zwetschkenglühwein
100 g Trockenpflaumen, 500 ml Wasser, 100 g Zucker, 2 gehäufte TL loser Schwarztee (ca. 6 g, z.B. Vanilletee), 2 gehäufte TL Glühweingewürz (ca. 6 g, z.B. das Glühweingewürz von Tee Gschwendner), 250 ml frischer Orangensaft, Saft 1 Zitrone, 4 EL Rum (40 %), 1/2 l Rotwein, 1 Bioorange (in Scheiben geschnitten), 1 Zimtstange, 5 Nelken
Zubereitung
Tee und Glühweingewürz in einen Teefilter füllen. Wasser in einem Topf aufkochen und die Teemischung zusammen mit den Trockenpflaumen darin 10 Minuten ziehen lassen. Teefilter entfernen und den Sud samt Pflaumen mit dem Pürierstab mixen. Den Sud mit Orangen- und Zitronensaft, Zucker, Wein, Rum und den Gewürzen aufkochen und 5 Minuten ziehen lassen. Orangen in Scheiben schneiden und zum Glühwein geben.
Notizen
Glühwein trinke ich in der Regel nicht besonders gerne, aber diese fruchtige Variante ist köstlich, und schon bei der Zubereitung verbreitet sich ein wunderbar weihnachtlicher Duft in der Wohnung.
Marzipansterne

Marzipansterne
Teig (für ca. 3 Bleche = 80 Doppelkekse): 250 g glattes Mehl, 200 g Butter, 100 g Staubzucker, 100 g geriebene Mandeln, wenige Tropfen Bittermandelaroma, 2 Dotter
Fülle: 100 g Wasser, 100 g Zucker, 200 g Rohmarzipan, 2 EL Kirschwasser, zusätzlich etwas weisse Kuvertüre und Zuckerstreusel
Zubereitung
Für den Teig Mehl, Zucker und fein geriebene Mandeln mit der klein geschnittenen kalten Butter, den Dottern und dem Bittermandelaroma in der Küchenmaschine rasch zu einem Mürbteig kneten. Teig in einem Plastiksackerl mind. 1h im Kühlschrank rasten lassen.
Teig dünn auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Eine Torten Palette hilft, dass der Teig nicht auf der Arbeitsfläche anklebt. Dafür vor dem Ausstechen mit der Palette unter dem ausgerollten Teig durchfahren. Nun die Sterne ausstechen und eng auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech schlichten. Die Kekse vor dem Backen nochmal 10 Minuten auf dem kalten Balkon rasten lassen. So wird der Teig wieder fester und die Sterne laufen beim Backen nicht auseinander. Die Kekse bei 175 Grad ca. 10 min. backen (aufpassen, dass die Kekse nicht dunkel werden).
Für die Marzipanfülle Wasser und Zucker aufkochen und zu einem Sirup einkochen lassen. Rohmarzipan und Kirschwasser im heissen Sirup auflösen, gut durchrühren bis eine streichfähige Masse entsteht. Die Masse auskühlen lassen.
Die Häfte der Kekse zur Hälfte in die zerlassene Kuvertüre tauchen und noch feucht mit Zuckerstreusel bestreuen. Einen leeren Stern mit Marzipan bestreichen und den Schokostern draufsetzen. So alle Sterne zusammensetzen.
Notizen
Ja, die Marzipansterne sind im Vergleich zu Vanillekipferl eher aufwendig in der Herstellung, aber halt auch wirklich ganz vorne mit dabei bei den Weihnachtskeksen und zudem sehr hübsch anzusehen. Gehören bei uns jedes Jahr fix auf den Keksteller.
Butter Chicken

Butter Chicken
Anmerkung: Das Hühnchen sollte mindestens 6h, besser noch 24h in der Marinade ziehen, daher am Besten am Vortag beginnen.
Mariniertes Hühnchen: 10 g frischer Ingwer (gerieben), 20 g Knoblauch (gepresst), 1/2 TL Salz, 1 TL Chilipulver (mildes, vorzugsweise Kaschmir Chili), 1 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1/2 TL Garam Masala, 1 EL Limettensaft, 1 EL Öl, 75 g griechisches Joghurt, 800 g Hühneroberkeulen ausgelöst ohne Haut, 3 EL zerlassene Butter zum Bestreichen beim Grillen
Sauce: 8 Knoblauchzehen, 175 ml Öl, 20 g frischer Ingwer, 800 g Tomaten, 2 Lorbeerblätter, 6 grüne Kardamomkapseln, 2 schwarze Kardamomkapseln, 2 Zimtstangen, 2 TL Salz, 1 1/2 TL Chilipulver (mildes, vorzugsweise Kaschmir Chili), 2 EL Butter, 1 TL Garam Masala, 1 EL Zucker, 1 EL Honig, 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 TL getrocknete Bockshornkleeblätter, 125 g Creme Fraîche
Zubereitung
Am Vortag das Hühnerfleisch marinieren. Dafür das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Die Zutaten für die Marinade verrühren. Das Hühnerfleisch mit der Marinade mischen, sodass die Stücke von allen Seiten gut bedeckt sind. Schüssel zudecken und das Fleisch im Kühlschrank bis zur Verwendung mind. 6 Stunden durchziehen lassen.
Am nächsten Tag die Sauce bereiten. Dafür 15 g vom Knoblauch in feine Würfel schneiden und in einem Topf oder einer unbeschichteten Pfanne im Öl bei mittlerer Hitze 8-10 Minuten goldbraun braten. Den frittierten Knoblauch mit der Schaumkelle abschöpfen und bis zur Verwendung in einer Schüssel beiseite stellen. Den restlichen Knoblauch und den geschälten Ingwer fein reiben. Tomaten würfeln und in der Küchenmaschine pürieren.
Nun den Topf mit dem verbliebenen Öl wieder auf mittlerer Stufe erhitzen und Lorbeerblätter, Kardamomkapseln und die Zimtstangen kurz anrösten, bis es gut duftet. Hitze etwas reduzieren und geriebenen Knoblauch und Ingwer beifügen. Für einige Minuten unter Rühren anbraten, bis die Paste etwas anbräunt. Nun pürierte Tomaten, Salz und Chilipulver beifügen und alles 1/2 h köcheln lassen. Die Flüssigkeit sollte dabei um ca. die Hälfte einreduzieren.
Während die Sauce köchelt, das marinierte Hühnerfleisch grillen. Dafür einen Bräter mit Rost verwenden. Das Hühnerfleisch auf dem Rost verteilen und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Auf oberster Schiene bei 180 Grad ca. 10 Minuten grillen, bis das Fleisch gar ist und Farbe angenommen hat. Bis zur weiteren Verwendung beiseite stellen.
Der einreduzierten Sauce 2 EL Butter beifügen und weitere 5 Minuten köcheln. Dann Garam Masala, Zucker, Honig, Kreuzkümmel, frittierten Knoblauch und Bockshornkleeblätter beifügen und alles weitere 15 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter und Zimtstangen entfernen. Nun das gegrillte Fleisch einlegen und gemeinsam mit dem Creme Fraîche 10 Minuten fertig köcheln.
Etwaiges abgesetztes Fett vor dem Servieren von der Sauce abschöpfen. Das fertige Butter Chicken mit Reis und frischem Koriander servieren.
Notizen
Dieses Rezept schlägt sogar das Butter Chicken von unserem Lieblings-Inder. Dafür steht man auch lange am Herd. Das Ergebnis ist die Zeit aber auch wert.
Ausgefallenere Gewürze wie schwarzer Kardamom oder Bockshornkleeblätter bekommt man Online, beide können aber auch weggelassen werden, ohne dass das Gericht maßgeblich an Geschmack verliert.
Rindsrouladen

Rindsrouladen
5 Rindsschnitzel, 3 Essiggurkerl, 3 Karotten, 2 Scheiben Sellerie, 3 Zwiebeln, 1/2 Stange Lauch, 1/2 Flasche Rotwein, 1/2 l Wasser, 1/2 Brühwürfel, 1 TL Tomatenmark, 1 EL Mehl, 1/2 Becher Creme Frâiche, 150 g Bauchspeck in Scheiben, Dijon Senf, Salz, Pfeffer, Öl, Mehl, Zahnstocher
Zubereitung
Die Rindsschnitzel zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie flach klopfen. Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern. Nun eine Seite mit je 1 TL Dijon Senf bestreichen. Die Schnitzel auf der Senfseite mit Bauchspeck belegen. Eine Zwiebel schälen, halbieren und in Scheiben schneiden. Eine Karotte schälen und in 5 cm lange Stifte scheiden. Essiggurkerl in Stifte schneiden. Die Schnitzelscheiben mit Zwiebelringen, Karottenstiften und Gurkerl belegen, dabei ca. 1/3 der Fläche frei lassen. Nun die Schnitzel aufrollen und mit 3 Zahnstochern fixieren. Rouladen mit etwas Mehl stauben. In einer weiten Pfanne Öl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Die restlichen Zwiebeln, Karotten, Sellerie und den Lauch kleinschneiden und in die Pfanne geben. Scharf anbraten, etwas salzen, das Tomatenmark beigeben und dann nach und nach den Wein angießen und reduzieren lassen. Dabei wird das Gemüse schön dunkel und setzt sich am Pfannenboden an. Zuletzt einen Schluck Essiggurkenwasser beifügen. Nun das Gemüse mit Wasser aufgießen und den Brühwürfel hinzufügen.
Rouladen in einen Topf schlichten und die Gemüsesauce darübergießen. Die Rouladen sollten vollständig bedeckt sein, damit sie beim Kochen nicht austrocknen. Nun mit aufgelegtem Deckel 90 Minuten köcheln lassen.
Am Ende der Garzeit die Rouladen aus der Sauce heben und beiseite stellen. Ggf. nun bereits die Zahnstocher entfernen. Sauce durch ein Sieb passieren und das Gemüse entfernen. Die Sauce zurück auf den Herd stellen, nochmals aufkochen lassen und mit einer Mischung aus 1 EL Mehl und 1/2 Becher Creme Frâiche binden. Die Rouladen zurück in die Sauce geben und 10 Minuten sanft köcheln lassen.
Fertige Rouladen mit Spätzle oder Erdäpfelknödeln und Rotkraut servieren.
Notizen
Nachdem kürzlich ein Arbeitskollege das köstliche Lieblingsrouladenrezept seiner Familie geteilt hat, ist mir aufgefallen, dass mein Rouladenrezept bislang noch nicht niedergeschrieben war. Besonders im Herbst und Winter, wo man deftige Küche nötig hat, ist dies ein wunderbares Wohlfühlessen.


