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Tom Kha Gai (thailändische Hühnersuppe mit Kokosmilch)

Tom Kha Gai
3 Hühnerbrüste (300-500g), 1 Bund Frühlingszwiebeln, 1 Paprikaschote, 1 kleine Tasse Schwammerl (150-200g), 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer, 1 Pk Kokosmilch (250 ml), 1 1/4 l Wasser, 1/2 Hühnerbrühwürfel, 3 EL Sojasauce, 1 EL Fischsauce, 200 g Reisnudeln, 2 TL rote Currypaste, 1 TL Salz, Öl, 1 Beutel Yogi Tee Ginger Lemon, 1 frischer Stiel Zitronengras (optional), frischer Koriander (optional)
Zubereitung
Hühnerbrust in mundgerechte Würfel schneiden und in einem großen Topf mit etwas Öl anbraten. Den Bund Frühlingszwiebel waschen und in Ringe schneiden. Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Beides zum Fleisch geben und einige Minuten mitbraten. Nun die 2 TL Currypaste befügen und kurz anrösten, dann alles mit Wasser und Kokosmilch aufgießen. Nun die geputzten Schwammerl in Scheiben und den Paprika in Würfel schneiden. Das Gemüse gemeinsam mit dem Brühwürfel zur Suppe geben. Salz, Sojasauce und Fischsauce beigeben und alles 10-15 Minuten sanft köcheln lassen. Sollte ein frischer Stiel Zitronengras vorhanden sein, diesen mit dem Schnitzelklopfer an der dicken Seite etwas anklopfen, damit das Aroma austreten kann, und zur Suppe geben.
Gegen Ende der Kochzeit den Zitronen-Ingwer-Teebeutel ein paar Minuten mitziehen lassen, dann den Teebeutel und (falls vorhanden) das Zitronengras entfernen.
Inzwischen die Reisnudeln nach Packungsanleitung in einem separaten Topf kochen, abgießen und kalt abschrecken.
Suppe und Nudeln in tiefen Suppenschüsseln oder Reisschalen anrichten und mit Koriander bestreuen.
Notizen
Ganz easy zubereitet, daher Afterwork tauglich und wirklich köstlich. Sollte der Yogi Tee nicht zu beschaffen sein, kann 1/2 TL Ingwerpulver als Ersatz verwendet werden.
Guinness Gulasch

Guinnes Gulasch
450 g ausgelöstes Schweinskarree (Steaks oder Filet), 500 ml Wasser, 1 Dose Guinness Bier (320 ml), 1 1/2 TL Salz, etwas Pfeffer, 1 gestrichener TL Senf, 1 gehäufter TL Paprikapulver, 3 TL Tomatenmark, 2 mittelgroße Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 1 mittelgroße Karotte, 1/2 Brühwürfel, 2 EL Butter, 1 EL Mehl, 1 EL Creme Frâiche
Zubereitung
Schweinskarree in mundgerechte Stücke schneiden. Butter in einem großen Topf zerlassen. Das Fleisch darin mit Pfeffer und Salz gewürzt scharf anbraten. Inzwischen Zwiebeln und Knoblauch würfeln. Beides zum Fleisch geben und andünsten. Karotte schälen, auf der Gemüsereibe fein raspeln und ein paar Minuten mitdünsten.
Nun Paprikapulver, Senf und Tomatenmark hinzufügen und kurz anrösten. Alles mit Guinness ablöschen und ein paar Minuten köcheln lassen, dann das Wasser angießen und den Brühwürfel hinzufügen.
Nun das Gulasch mit aufgelegtem Deckel 1h bei mittlerer Hitze schmoren lassen. In den letzten 10 Minuten 1 EL Mehl mit etwas Wasser glatt rühren und das Gulasch damit binden. Zuletzt 1 EL Creme Frâiche mit etwas Sauce vermengen und unter das Gulasch rühren.
Das fertige Gulasch mit Salz abschmecken und mit Butternockerln und Salat servieren.
Notizen
Das Guinnes Gulasch ist geschmacklich eine echte Überraschung: Es schmeckt ähnlich wie Kalbsgulasch und hat besonders viel gute Sauce. Das Rezept ist zudem vielseitig mit andern Fleischsorten variierbar. Es kommt bei mir auch mit Rindsgulaschfleisch, Puten- oder Hühnerbrust auf den Tisch. Auch das Beifügen von 250g blättrig geschnittenen Schwammerln ergibt eine schöne Abwechslung. Als Beilagen schmecken neben Nockerln auch Reis, Bandnudeln oder Hörnchen. Unterm Strich wenig Aufwand, viel Abwechslung und daher ein vielgekochtes Lieblingsrezept.
Erdäpfel-Nudel-Auflauf
200 g Erdäpfel, 200 g Penne oder kurze Makkaroni, 1 Zwiebel, 150 g Speck, 200 g Käse, 1 Becher Rahm, Salz, Pfeffer, Butter
Zubereitung
Erdäpfel schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Salzwasser in einem Topf erhitzen und Nudeln gemeinsam mit den Erdäpfelwürfel bissfest kochen. Inzwischen die Zwiebeln in Ringe schneiden, den Speck würfeln und beides in etwas Butter in einer feuerfesten Pfanne andünsten. Nudeln und Erdäpfel abseihen und hinzufügen. Alles gut salzen und pfeffern. Den Käse reiben, mit dem Sauerrahm vermengen und über die Nudeln gießen. Bei 200 Grad in den vorgeheizten Ofen geben und 25 Minuten überbacken, bis sich eine goldene Kruste gebildet hat.
Notizen
Den Auflauf mit einem grünen Salat servieren.
Bärlauch Gyoza
Bärlauch Gyoza
Füllung: 200 g Chinakohl (+1 TL Salz), 200 g gemischtes Faschiertes, 3 große Hände voll frisch gepflückter Bärlauch (ca. 200 g), 50 g feingewürfelte Karotten, 3 feingewürfelte Knoblauchzehen, 1 EL geriebener Ingwer, 1/2 EL gerösteter Sesam (Gomasio), 1 EL Sesamöl, 1 TL Zucker, 1 EL Sake (Reiswein), 1/2 TL gemahlener Pfeffer (vorzugsweise weiss), 1 getrocknete Chili Schote (zerstoßen), ca. 1 TL Salz
Teig: 2 PK TK Gyoza-Teigblätter (gibts im Asialaden) oder 1 Rezept Gyozateig
Dipsauce 1 – Ponzu Sauce: 6 EL Sojasauce, 1/2 EL Sesamöl, 2 EL Limettensaft, 1 feingewürfelte Knoblauchzehe, 1 TL geriebener Ingwer, 1/2 Frühlingszwiebel (grüner Teil, in Ringe geschnitten)
Dipsauce 2 – Miso Sauce: 1 EL Miso, 60 ml Hühnerfond, 1 TL Sesamöl, 1 TL feinwürfeliger Knoblauch, 1 TL geriebener Ingwer, 1 EL feingewürfelte Frühlingszwiebel (weisser Teil), 1 EL Zucker, 1 TL Gochugaru (Chili), 60 ml Sake, 1 EL Mirin, 1 EL Reisessig
Zubereitung
Für die Füllung, den fein gehackten Chinakohl mit 1 TL Salz in einer Schüssel vermengen. Den Kohl dabei kurz durchkneten, um das Salz gut einzuarbeiten. Alles 15 Minuten rasten lassen, damit der Kohl Wasser ziehen kann. Den entwässerten Kohl gut ausdrücken, sodass möglichst keine Flüssigkeit mehr im Gemüse ist. Nun den frischen Bärlauch waschen, feinnudelig schneiden und mit den verbleibenden Zutaten in einer Schüssel gut vermengen. Füllung mit Salz abschmecken.
Die tiefgefrorenen Teigblätter auf einem Teller mit einem feuchten Blatt Küchenrolle abdecken und antauen lassen (so trocknen sie bis zum Verarbeiten nicht aus). Zum Füllen, jeweils ein Teigblatt vom Stapel nehmen, dabei darauf achten, dass die Seite mit der Speisestärke nach Aussen liegt. Jeweils ca. 1 TL Füllung in die Teigmitte setzen. Die Ränder mit etwas Wasser bestreichen und die Teigtasche falten: Das Teigblatt zum Halbmond einklappen. Diesen aufheben und jeweils von der Mitte aus die obere Seite des Teigrands in Falten legen und diese auf die glatte untere Seite drücken, sodass die Teigtasche am Ende fest verschlossen ist.
Die fertig gefüllten Taschen dämpfen. Dazu etwas Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen, Gyoza kreisförmig vom Rand beginnend stehend in der Pfanne anordnen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze in der Pfanne anbraten, dann mit 1 kleinen Glas Wasser ablöschen, einen Deckel auflegen und bei niedriger Temperatur in 10 Minuten fertiggaren.
In dieser Zeit die Saucen bereiten. Für den Ponzu Dip alle Zutaten miteinander mischen. Für den Miso Dip Misopaste und Hühnerfond in einer Schüssel vermengen und beiseite stellen. Das Sesamöl erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln darin andünsten, bis sie angenehm duften. Zucker, Chili, Sake und Mirin hinzufügen und aufkochen lassen, die Misomischung hinzufügen und kurz aufkochen, zuletzt den Essig hinzufügen, ein letztes Mal aufkochen lassen. Dip vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Gyoza mit den zwei Dipsaucen servieren. Dazu passt Sesam Kimchi.
Notizen
Inzwischen ist es bei uns eine nette Tradition geworden, den ersten Bärlauch des Jahres mit einem Gyozatag zu begehen. Gemeinsames Jagen und Sammeln am Vormittag, entspanntes Falten und Kochen am Nachmittag und abschließendes Schlemmen und Genießen in gemütlicher Runde am Abend. Nichts sagt schöner: Der Frühling ist da!
Marinierter kalter Schweinebraten

Marinierter kalter Schweinebraten
300 g kalter Schweinebraten, 1 rote Zwiebel, 1 Bund Radieschen, 3 Tomaten, 2 EL Balsamico Essig, 4 EL Olivenöl, 50 g Parmesan, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Braten in dünne Scheiben schneiden und auf einer Servierplatte auflegen. Rote Zwiebel halbieren, in feine Ringe schneiden und über dem Braten verteilen. Tomaten würfeln, 2 EL beiseite stellen und den Rest auf der Servierplatte verteilen. Radieschen in feine Scheiben schneiden und ebenfalls auf der Platte verteilen.
Verbliebene Tomatenwürfel, Essig, Öl, Salz und Pfeffer mit dem Pürierstab zu einer Marinade mixen und über dem Braten verteilen. Zuletzt den Parmesan mit einem Spaschäler über die Platte hobeln.
Notizen
Perfekte Resteverwertung für übrig gebliebenen Schweinebraten.


