Rezeptkategorie: | Page 24 Süßes
Bananen-Marmorkuchen

Bananen-Marmorkuchen
250 g Margarine, 175 g Zucker, 4 Eier, 400 g Mehl, 1 PK Backpulver, 200 ml Milch, 3 EL Eierlikör (alternativ Rum), 3 EL Kakaopulver, 3 EL geriebene Mandeln, 3 EL Zucker, 1 sehr reife Banane (zerdrückt), 1 Prise Salz
Zubereitung
Das Kakaopulver in einer Schüssel mit 3 EL der Milch und 3 EL Eierlikör glatt rühren, dann mit 3 EL geriebenen Mandeln und 3 EL Zucker vermischen und beiseite stellen.
Margarine und Zucker schaumig schlagen, Eier nacheinander beifügen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der verbleibenden Milch unter die Eimasse rühren, bis ein kompakter Teig entsteht.
5 EL des Teigs unter die Kakaomischung heben. Den verbleibenden Teig mit der gut zerdrückten Banane vermischen. Den Bananenteig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen, den Kakaoteig darüber verteilen und mit einer Gabel ein Spiralmuster durch den Teig ziehen. Den Kuchen bei 175 Grad 55 Minuten backen.
Notizen:
Wenn sich Bananen in Schoko-Muffins und Schoko-Cookies so gut machen, warum nicht den Bananengeschmack auf einen Schoko-Marmorkuchen übertragen? Gute Idee: Kurzgesagt superlecker und supersaftig.
Erdbeer-Mascarpone Cupcakes

Erdbeer-Mascarpone Cupcakes
Teig für 12 Cupcakeböden: 160 g Zucker, 100 g Butter, 1 TL Vanilleextrakt, 2 Eier, 1 Eidotter, 125 g Mehl, 1/2 TL Natron, 1/2 TL Backpulver, 160 ml Buttermilch, 1 Prise Salz
Creme für 6 Cupcakes: 250 g Mascarpone, 125 g Sauerrahm, 200 ml Schlagobers, 1/2 PK Sahnesteif, Erdbeeren nach Geschmack (ca. 250 g für die Creme und 150 g für die Garnitur), Saft 1 Zitrone, Staubzucker nach Geschmack (ca. 3 EL), 2 Blatt weisse Gelatine, 2 EL Cointreau, 6 TL Erdbeer- oder Erdbeer-Rhabarber Marmelade, Mandelhobel zum Bestreuen
Zubereitung
Butter und Eier schon 1 h zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur bekommen und später nicht beim Schlagen gerinnen. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Zimmerwarme Butter, Vanilleextrakt und Zucker mit dem Rührgerät so lange schlagen, bis der Zucker vollständig aufgelöst und die Masse deutlich heller geworden ist (dauert etwa 10 Minuten). Jetzt die Eier nach und nach zugeben und alles zu einer dicken Creme schlagen. Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen, den Mixer auf niedrigste Stufe schalten und das Mehl vorsichtig der Buttercreme beimengen, zuletzt die Buttermilch unter den Teig rühren.
Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen (am leichtesten geht das mit einem Eisportionierer, der erspart einem viel Patzerei und garantiert gleichgroße Portionen). Die Cupcakeböden bei 175 Grad 25 Minuten backen, kurz auskühlen lassen, dann aus dem Muffinblech lösen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
Für die Creme Mascarpone, Rahm und 1 EL Staubzucker mit dem Mixer zu einer Creme schlagen. Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. 250 g Erdbeeren abwiegen und mit 2 EL Staubzucker und dem Saft 1 Zitrone mit dem Stabmixer pürieren, die restlichen Erdbeeren für die Deko aufheben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Cointreau erhitzen, Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Mit 2 EL des Erdbeerpürees verrühren, dann erst die Gelatine unter den Rest des Pürees rühren. 6 EL des Erdbeerpürees beiseite stellen, den Rest unter die Mascarpone Creme rühren. Obers steif schlagen (eventuell Sahnesteif verwenden, damit die Creme später besser steht) und unter die Mascarponecreme heben.
Nun mit einem Gemüsemesser einen runden Keil aus der Oberseite der Cupcakes schneiden. In das so entstandene Loch jeweils 1 TL Erdbeermarmelade und eine ganze Erdbeere setzen. Die Erdbeer-Mascarpone Creme in einen grossen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke großzügig abschneiden und mit diesem Spritzbeutel einen schöne Cremehaube schneckenförmig rund um die Erdbeere auf den Cupcakeboden dressieren.
Die fertigen Cupcakes für mindestens 1h kalt stellen. Mit Erdbeeren, Erdbeerpüree und gehobelten Mandeln servieren.
Notizen
Cupcakes sind eigentlich wie kleine Torten, nur in der Herstellung viel verspielter und flexibler: Ein Teigboden nach Wahl und Tagesverfassung wird mit der aktuellen Lieblingstortencreme kombiniert und mit viel Herz und Kitsch dekoriert. Das Ergebnis ist immer ein Mädchentraum.
Nachdem ich vom Cookies Rezeptbuch von Martha Stewart sehr begeistert bin, hat der Osterhase nun auch ihr Cupcake Rezeptbuch gebracht, das richtig Lust auf Backen macht. Nach erstem Schmökern im Buch hat sich schnell die Rezeptideen für diese Erdbeer-Mascarpone Cupcakes entwickelt. Sie sind quasi das Missing Link zwischen Erdbeer-Biskuitrolle und Erdbeer-Tiramisu und in jedem Fall ein lecker fruchtiges Frühsommer Dessert.
Für das Rezept bäckt man 12 Cupcakeböden, verwendet aber nur 6 – Die übrigen Cupcakeböden einfach auf Vorrat einfrieren, so kann man auch mal spontan Cupcakes auf den Tisch zaubern und diese mit einer Creme ganz nach Lust und Laune krönen.
Ameisenkuchen (Eierlikörkuchen)

Ameisenkuchen
250 g Mehl, 250 g Butter (alternativ Pflanzenöl oder eine Mischung aus Butter und Pflanzenöl), 160 g Staubzucker, 4 Eier, 1/4 l Eierlikör, 100 g dunkle Schokoladekuvertüre (kleingehackt), 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Salz
Zubereitung
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und kalt stellen. Dotter und Staubzucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse fest und deutlich heller wird. Inzwischen die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Erst die zerlassene Butter und dann den Eierlikör in einem feinen Strahl während des Schlagens in die Ei-Zucker-Masse einfließen lassen, bis eine dicke Creme entsteht. Das Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Creme mengen (nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh). Nun die gehackte Schokolade unter den Teig mischen und zuletzt das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben. Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 175 Grad ca. 1 h backen.
Notizen
Zu Ostern hat Eierlikör Hochsaison – Ich bin kein großer Freund von Eierlikör, denn meistens ist er zum Trinken zu mächtig und zu süß. In der Küche aber gibt es zwei wirklich gute Dinge, die man damit machen kann: Tiramisu und Ameisenkuchen. Beides schmeckt herrlich und beides sind ausgezeichnete Gelegenheiten, auf einen Schlag viel Likör „weiterzubringen“. Und das Süße des Likörs tut in diesem Kontext richtig gut.
Der Name Ameisenkuchen kömmt übrigens von den schwarzen Schokoladepunkten im Teig.
Knusprige Haferkekse

Knusprige Haferkekse
(Rezept reicht für ca. 40 Kekse) 275 g Mehl, 155 g Haferflocken, 75 g Kokosflocken, 300 g Zucker, 170 g Butter, 2 EL Golden Syrup, 50 ml Wasser, 1 gestrichener TL Natron, 1 Prise Salz
Zubereitung
Mehl, Kokosflocken, Haferflocken und Salz in einer Schüssel vermengen. Butter schmelzen und mit Zucker und Golden Syrup in einer zweiten Schüssel vermengen. Wasser zum Kochen bringen und Natron darin auflösen, dann diese Mischung zur Zuckermischung geben. Nun die flüssigen Zutaten zu den festen geben und rasch zu einem kompakten Teig vermengen.
Je einen Teelöffel Teig mit befeuchteten Händen zu einer Kugel formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und flachdrücken. Die Haferkekse bei 175 Grad 15 Minuten goldbraun backen.
Notizen
Frisch aus dem Backofen sind die Kekse noch sehr weich, erst nach dem Abkühlen werden sie hart und knusprig, wie Kekse die man im Geschäft kauft. In einer Dose gelagert halten sie sich lange frisch.
Golden Syrup kaufe ich bei Bobby’s in der Schleifmühlgasse (hat auch einen Onlineshop). Honig ist im Fall der Fälle eine gute Alternative für Golden Syrup.
Bananen Schoko Cookies

Bananen Schoko Cookies
(für etwa 30 Cookies) 160 g Mehl, 70 g Vollkorn-Roggenmehl, 80 g Haferflocken, 1 TL Salz, 1/2 TL Natron, 170 g Butter, 120 g Kristallzucker, 80 g brauner Zucker, 1 TL Vanilleextrakt, 1 Ei, 1 Banane (zerdrückt), 200 g gehackte Zartbitterkuvertüre, 50 g gehackte Walnüsse
Zubereitung
Butter schmelzen und in einer Schüssel mit Zucker, Vanilleextrakt, Banane und Ei vermischen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Haferflocken, Salz und Natron vermengen. Nun die flüssigen Zutaten zu den festen leeren und mit einem Löffel zu einem zähen Teig vermischen. Zuletzt Schokolade und Walnüsse untermengen. Mit befeuchteten Händen aus je einem TL Teig Kugeln formen und mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Cookies bei 175 Grad 13 Minuten backen.
Notizen
Ich bin ganz begeistert vom vielschichtigen Geschmack dieser Kekse – Genau so sollten Cookies sein: Süß, ein wenig klebrig, sehr schokoladig, dezent nussig, mit einem Hauch von Schokobanane. Hab sie vom Fleck weg zu meinen Lieblingskeksen ernannt. Gemeinsam mit einem Glas kalter Milch einfach perfekt. Die Banane sollte übrigens schön reif sein, damit die Cookies ihr feines Bananenaroma entwickeln können. Es lohnt sich ausserdem, ein paar Minuten mehr zu investieren, und die Walnüsse frisch zu knacken, denn abgepackte Walnusskerne haben für meine Begriffe oftmals einen muffigen Beigeschmack. Es zahlt sich auch aus, gute Schokolade zu verwenden, ich nehme dunkle Valrhona Kuvertüre mit 55% Kakaoanteil.
Beim Zucker habe ich inzwischen hellen Muscovado Zucker für mich entdeckt. Gerade in Englischen und Amerikanischen Cookie Rezepten wird gerne auf Muscovado Zucker verwiesen, weil sein karamellartiger Geschmack einzigartig gut ist. In Österreich bekommt man diesen Zucker nicht im herkömmlichen Zuckerregal im Supermarkt. Nachdem ich mir den Zucker einmal aus London habe mitbringen lassen zum Kosten haben wir uns einige Packungen davon auf Vorrat im Internet bestellt. Kürzlich habe ich dann entdeckt, dass es hellen und dunklen Muscovado auch in Wien bei Prosi zu kaufen gibt. War eigentlich klar, was gibt es dort nicht?


