Rezeptkategorie: | Page 8 Süßes
Omas Lebkuchen

Omas Lebkuchen
120 g Feinkristallzucker, 250 g Rohzucker (ich nehme Muscovadozucker), 200 g Honig, 700 g Roggenmehl, 100 g Orangeat (feingehackt), 100 g Zitronat (feingehackt), Abgeriebenes von 1 unbehandelten Zitrone, 100 g geriebene Walnüsse, 1 PK Lebkuchengewürz, 1 Pk Natron (15 g), 4 Eier, Ei zum Bestreichen,
Walnüsse, Mandeln oder kandierte Kirschen zum Belegen
Zubereitung
Alle Zutaten zu einem festen Teig vermengen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in ein Gefriersackerl packen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche 1/2 cm dick auswalken, Kekse ausstechen, auf ein Bleck mit Backpapier legen, mit Ei bestreichen und mit jeweils 1 Nusshälfte belegen. Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.
Notizen
Dieses Jahr habe ich das vererbte Weihnachtskeksbackbuch meiner Oma konsultiert, und nach all den Jahren stellt sich raus, dass sie beim mündlichen weitergeben ihres Lebkuchenrezepts etwas durcheinandergebracht hat. Kein Wunder, dass ich immer fand, meine Lebkuchen werden nicht so wie die von Oma. Jetzt ist das Rezept richtig und ich freu mich sehr, dass ich nun das Original backen kann.
Mürber Strudel

mürber Strudel
Strudelteig: 250 g glattes Mehl, 1 Dotter, Prise Salz, 250 g Topfen (20%), 200 g Butter, 2 EL Weisswein oder Obers
Füllung: 1 kg Äpfel (z.B. Boskop), 250 g Zwetschken, 1 TL Zimt, 4 EL Zucker, Saft und Abgeriebenes von 1 Zitrone
Zubereitung:
Für den Strudelteig alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig verkneten und bis zur Weiterverwendung in einem Gefriersackerl im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Füllung Äpfel schälen, vierteln, entkernen und blättrig schneiden. Zwetschken halbieren, Kern entfernen und in Spalten schneiden. Obst in einer Schüssel mit Zitronensaft, Zitronenschale, Zucker und Zimt vermengen. Die Fülle zieht recht viel Flüssigkeit, diese vor dem Weiterverarbeiten abgießen, damit der Strudel nicht zu feucht wird.
Die Arbeitsfläche mit Mehl stäuben. Strudelteig grob zu einem großen Fleck ziehen, dann vorsichtig nach allen Seiten auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf heben. Nun die Fülle auf dem Teig verteilen, dabei einen 5 cm breiten Rand zu allen Seiten unbelegt belassen. Nochmal 2 EL Zucker über der Fülle verteilen. Freigelassene Teigstreifen mit Eiweiss bepinseln und die Teigecken über die Füllung schlagen. Nun das rechte Drittel des Teiges zur Mitte hin einschlagen, dann den linken Teil darüber schlagen. In die Strudeloberfläche mit einer Gabel Löcher stechen und alles mit Eiweiss bepinseln. Strudel bei 200 Grad ca. 40 min. backen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
Zubereitung:
Mit einer Suppe als Vorspeise ergibt der Strudel eine warme süße Hauptspeise.
Tiramisutorte (Mein-Blog-ist-7-Jubiläumstorte)

Tiramisutorte
Boden: 100 g Mehl, 20 g Kakao, 5 Eier, 160 g Feinkristallzucker, 40 g Butter, 40 ml Obers, 100 ml Rum (40%), 2 EL Staubzucker, 2 Packungen Biskotten
Füllung: 375 ml Milch, 2 Vanilleschoten, 3 Dotter, 1 gestrichener EL Löskaffee, 70 g Zucker, 1/2 l Obers, 1 EL Staubzucker, 4 Blatt Gelatine
Dekoration: 6 Biskotten, 1/4 l Obers, 1 PK Sahnesteif, gehobelte Mandeln, Schokoglasur, Schokoplättchen
Zubereitung
Anmerkung: Am Vortag beginnen, die Torte sollte eine Nacht im Kühlschrank durchziehen können.
Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Eier trennen. Eiweiss in der Küchenmaschine 2 Minuten schaumig schlagen, dann den Zucker nach und nach hinzugeben und alles zu festem Eischnee schlagen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und beiseite stellen. Dotter mit ein paar Löffeln Eischnee verrühren, dann diese Masse vorsichtig mit einem Teigspatel unter den Eischnee heben. Mehl und Kakao über die Masse sieben und vorsichtig unterziehen, bis keine Klumpen mehr zu sehen sind. Zuletzt die flüssige Butter unter den Teig rühren.
Den Teig dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und auf mittlerer Schiene rund 8 Minuten backen. Biskuitboden noch heiss auf einen frischen Bogen Backpapier stürzen, das Backpapier der Unterseite mit einem nassen Stück Küchenrolle abwischen und das Papier vorsichtig abziehen. Den Teigboden auskühlen lassen.
Inzwischen die beiden Vanilleschoten längs aufschneiden, das Markt mit einem Messerrücken herauskratzen und beides mit der Milch aufkochen lassen. Zur Seite stellen und überkühlen lassen.
Nun zwei Kreise von ca. 21 cm Durchmesser aus dem erkalteten Teigboden schneiden. Am besten geht das, indem man einen Unterteller auflegt und am Rand entlang schneidet. Den verbleibenden Teig in 1 cm breite Streifen schneiden. Einen der beiden Teigböden in eine 26 cm Springform legen und mit Teigstreifen den Spalt bis zum Springformrand auffüllen. Nun Rum, Obers und Zucker mischen und den Tortenboden mit Hilfe eines Pinsels mit dieser Mischung tränken.
Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Die erkaltete Vanillemilch in einen Schneekessel abseihen, diesen auf den Topf mit kochendem Wasser setzen und so die Vanillemilch erhitzen. Die Dotter, den Löskaffee und den Zucker vermischen und in die Vanillemilch rühren. Die Masse über Dampf schaumig schlagen. Dabei darauf achten, dass die Masse heiss genug wird (mind. 70°C – Zuckerthermometer ist hier sehr praktisch), dann beginnt die Creme anzuziehen. Sobald die Creme dicker wird, den Topf von der Hitze nehmen. Die Gelatine gut ausdrücken, in der Masse auflösen und nun solange weiter rühren, bis die Creme Zimmertemperatur hat und angedickt ist. Den kalten Obers mit dem Staubzucker steif schlagen und unter die Creme heben.
Die Biskotten halbieren und 12 Hälften für das spätere Dekorieren beiseite legen. Den Rand der Springform mit Biskottenhälften auslegen (Zuckerseite nach Aussen). Nun etwa 1/3 der Creme auf dem Tortenboden in der Springform verteilen. Eine Schicht Biskotten darüber verteilen und mit der Rummischung bestreichen. Abwechselnd zwei weitere Schichten getränkter Biskotten und Creme darüber verteilen und zuletzt den zweiten Teigboden darauf legen, mit der Rummischung bestreichen und mit einer Schicht Creme abschließen. Die Torte nun zugedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Die 12 Biskottenhäften diagonal in erwärmete Schokoglasur tauchen, mit Schokoplättchen bestreuen und auf Backpapier trocknen lassen.
Am nächsten Tag den Obers mit Sahnesteif aufschlagen, in eine Spritztüte mit breiter Sterntülle füllen und die Torte mit 12 Oberstupfer dekorieren. Auf jeden Tupfer eine halbe in Schokoglasur getauchte Biskotte setzen und die Ränder mit Mandelhobel und Schokoplättchen bestreuen.
Notizen
Zeit vergeht bekanntlich wie im Flug: Vio kocht tatsächlich schon das 7. Jahr online. Ich staune selber oft, wie viel hier in den Jahren schon zusammengekommen ist. Im letzten Jahr hab ich viel aus dem Blog gekocht aber wenig Neues dazugestellt. Überwiegend wurden einfach bestehende Inhalte mit kleinen Kniffen ergänzt. Nach einem also recht ruhigen 7. Jahr mein Vorsatz am Jubeltag: ab jetzt wieder mehr Zeit für Neues.
Würdiger Start ins neue Jahr ist diese Tiramisutorte, wie man sie auch beim Heiner nicht besser serviert bekommen könnte. In ihrer Seele handelt es sich ja um eine Malakofftorte, aber mit einer wunderbaren handgeschlagenen Kaffeecreme und einem selbstgebackenen Schokobiskuitboden. Die Torte ist aber nichts für Ungeduldige: Je länger sie durchzieht, umso geschmackvoller wird sie.
Schoko Knusperlis

Schokoknusperlis
Helle Knusperlis: 1 Tafel Ritter Sport Weisse Voll-Nuss (100 g), 50 g Cornflakes, 25 g gehobelte Mandeln
Dunkle Knusperlis: 1 Tafel Milka Ganze-Haselnüsse (100 g), 50 g Cornflakes, 25 g Mandeln
Zubereitung
Mandelhobel in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze golden rösten, bis sie angenehm duften. Pfanne dabei stetig rütteln, die Mandeln brennen sonst leicht an. Nussschokolade je nach Sorte getrennt klein hacken und in einer Schüssel über Wasserdampf schmelzen. Cornflakes in einem Gefriersackerl leicht zerstoßen, dann gemeinsam mit den Mandelhobeln zur Schokolade geben und alles gut vermengen. Jeweils einen Teelöffel der Menge in eine Papiermanschette für Konfekt setzen. Knusperlis an einem kühlen Ort fest werden lassen, dann in eine luftdichte Dose packen und kühl lagern.
Notizen
Knusperlis sind ja ein Klassiker unter den Keksen die schnell gehen und kein Backen benötigen. Wie meistens gilt: je besser die Grundzutaten, umso besser das Ergebnis. Ich nehme also Schokolade, die ich auch sonst gerne esse. Und ich achte darauf, Schokolade mit ganzen Haselnüssen drinnen zu verwenden, das macht sich kleingehackt in den Knusperlis geschmacklich nämlich besonders gut.
Eierlikörsterne

Eierlikörsterne
(Rezept ergibt 2 Bleche Kekse) Teig: 100 g Butter, 150 g Mehl, 50 g Zucker, 1 EL Eierlikör, 1 EL geriebene Mandeln, Abgeriebenes 1 Zitrone, 1 PK Vanillezucker, 1 Prise Salz
Glasur: 5 EL Eierlikör, 200 g Staubzucker, silberne Zuckerperlen zum Bestreuen
Zubereitung
Für den Teig alle Zutaten rasch zu einem Mürbteig kneten und 30 Minuten in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank rasten lassen. Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3 mm dick auswalken und Sterne ausstechen. Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und an einem kühlen Ort (Balkon) nochmal kurz kalt stellen, dann bei 175 Grad 10 min. backen. Inzwischen aus gesiebtem Staubzucker und Eierlikör die Glasur anrühren. Fertige Kekse mit Glasur und Zuckerperlen dekorieren.
Notizen
Simple Kekse ohne Füllung, die man hübsch dekorieren kann. Mit der Glasur nicht zu großzügig umgehen, sonst wird es schnell zu süß.


