Gespritztes Linzergebäck
225 g Butter, 300 g Mehl, 1/2 Packerl Zitronenschale, 2 EL Countreau, 2 PK Vanillezucker, 3 Eigelb, 200 g Staubzucker, Marillenmarmelade mit etwas Rum
Zubereitung
Alle Zutaten bis auf Marmelade und Rum zu einem Teig verarbeiten. Mit dem Spritzbeutel und einer Sterntülle kleine Gupfe spritzen, bei 175 Grad ca. 15 min. goldgelb backen. Je 2 Hälften mit Marmelade zusammensetzen. Falls keine Sterntülle zur Hand, können aus dem Teig auch Kugeln geformt werden.
Rumkugerln
200 g Vollmilchkuvertüre, 100 g geriebene Walnüsse, 50 g Kokosflocken, 150 g geriebene Mandeln, ca. 100 g Staubzucker (kosten!), jede Menge Rum (ca. 8 cl + etwas Wasser)
Zubereitung
Alle Zutaten zu einer festen Masse verarbeiten. Je 1 Teelöffel der Masse zu einer Kugel rollen, in Kokosflocken wälzen und kaltstellen.
Viele Rezepte für Rumkugeln enthalten Butter, was bei mir sofort das Vorurteil erwecken, sie hätten dadurch nur sehr beschränkte Haltbarkeit. Dieses Rezept kommt ganz ohne Butter aus und schmeckt trotzdem phantastisch. Natürlich müssen aber auch diese Kugeln im Kühlschrank gelagert werden, am Besten in einer luftdichten Dose, dort halten sie rund einen Monat.
Holländische Waffeln
150 g weiche Butter, 50 g Zucker, Salz, 1 PK Vanillezucker, 2 EL Rum, 6 Eier, 200 g Mehl, 120 g geschlagenes Obers
Zubereitung
Butter mit Zucker und Rum schaumig rühren. Eier nach und nach beifügen. Mehl esslöffelweise beimengen, zum Schluß Obers unterheben. 2-3 Löffel Teig pro Waffel im Waffeleisen auf Stufe 3 backen.
Linsensuppe

Linsensuppe
1 Zwiebel, 1 Karotte, 3 Knoblauchzehen, 2 Stangen Staudensellerie, 100 g Bauchspeck, 1 kleine Dose Linsen (250 g Abtropfgewicht), 30 g Butter, 1 TL Olivenöl, 1 Dose Tomaten, 1 Kartoffel, 3/4 l Wasser, 1/2 Suppenwürfel, 1 TL Salz, etwas Pfeffer, Obers (etwa 4 cl), geriebener Parmesan nach Belieben
Zubereitung
Zwiebel, Karotte und Knoblauch schälen, gemeinsam mit geputztem Sellerie und Bauchspeck grob schneiden und alles in der Küchenmaschine kleinhacken. Butter und Öl in einem Topf erhitzen, gehacktes Gemüse im Fett etwas anbräunen, dann mit Wasser aufgiessen. Gewaschene Linsen, 1/2 Suppenwürfel und die Dosentomaten hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe nun 30 Minuten kochen lassen, dann die Kartoffel schälen und in die Suppe reiben, diese noch 5 Minuten weiterkochen lassen und zuletzt alles mit Obers und Parmesan abschmecken.
Notizen
Für mich schmeckt diese Linsensuppe viel facettenreicher als die mir sonst bekannten Rezepte, wohl wegen der Tomaten und der Staudensellerie, mit denen die Suppe stärker nach der Italienischen als nach der Österreichischen Küche gerät. Bequemer in der Zubereitung geht es zudem auch kaum noch, dank Küchenmaschine. Nicht grundlos also ein Lieblingsrezept. Kann übrigens auch mit Kichererbsen zubereitet werden.
Garnelen in dunkler Sauce

Garnelen in dunkler Sauce
350 g TK Garnelen, 1 Dose geschälte Tomaten (nur die Früchte jedoch nicht den Saft verwenden), 5 Knoblauchzehen, 1 daumengroßes Stück geschälte Ingwerwurzel (8 cm), 2 Zwiebeln, 1 EL Öl, 2 EL Butter, 1/2 Zimtstange, 6 Kardamomkapseln, 2 Lorbeerblätter, 2 EL Kreuzkümmel, 1 EL Koriandersamen, 5 EL Rahm, 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Cayennepfeffer, 1/2 TL Garam Masala, 1 Msp Zimt, 1 Msp Kardamom, 1 TL Salz, etwas Koriandergrün
Zubereitung
Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln in der Küchenmaschine mit 2 EL Wasser zu einer Paste mixen. Inzwischen Öl und Butter in einem weiten Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamomkapseln und Lorbeerblätter darin kurz anrösten, dann die Zwiebelpaste dazugeben und alles rund 5 Minuten unter ständigem Rühren bräunen. Nun Kreuzkümmel und Koriander im Mörser mahlen, zu den Zwiebeln geben und nochmals kurz rösten. Die Gewürze entfernen und den Rahm esslöffelweise hinzufügen, bis eine dicke Sauce entsteht, zuletzt die gewürfelten Tomaten beigeben. Salz, Kurkuma, Cayennepfeffer, Zimt, Kardamom und ein kleines Glas Wasser beifügen und alles 15 Minuten köcheln lassen. Nun die Garnelen in die Sauce legen und mind. 5 Minuten ziehen lassen. Mit gelbem Duftreis und Koriandergrün servieren.
Notizen
So unspektakulär der Name des Gerichts auch anmutet, es schmeckt ganz ausgezeichnet und ist der Grund, warum ich immer eine Packung Tiefkühlgarnelen daheim im Eiskasten habe.


