| Page 5 Kuchen
Bananen-Marmorkuchen

Bananen-Marmorkuchen
250 g Margarine, 175 g Zucker, 4 Eier, 400 g Mehl, 1 PK Backpulver, 200 ml Milch, 3 EL Eierlikör (alternativ Rum), 3 EL Kakaopulver, 3 EL geriebene Mandeln, 3 EL Zucker, 1 sehr reife Banane (zerdrückt), 1 Prise Salz
Zubereitung
Das Kakaopulver in einer Schüssel mit 3 EL der Milch und 3 EL Eierlikör glatt rühren, dann mit 3 EL geriebenen Mandeln und 3 EL Zucker vermischen und beiseite stellen.
Margarine und Zucker schaumig schlagen, Eier nacheinander beifügen. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und abwechselnd mit der verbleibenden Milch unter die Eimasse rühren, bis ein kompakter Teig entsteht.
5 EL des Teigs unter die Kakaomischung heben. Den verbleibenden Teig mit der gut zerdrückten Banane vermischen. Den Bananenteig in eine gebutterte und bemehlte Kastenform füllen, den Kakaoteig darüber verteilen und mit einer Gabel ein Spiralmuster durch den Teig ziehen. Den Kuchen bei 175 Grad 55 Minuten backen.
Notizen:
Wenn sich Bananen in Schoko-Muffins und Schoko-Cookies so gut machen, warum nicht den Bananengeschmack auf einen Schoko-Marmorkuchen übertragen? Gute Idee: Kurzgesagt superlecker und supersaftig.
Ameisenkuchen (Eierlikörkuchen)

Ameisenkuchen
250 g Mehl, 250 g Butter (alternativ Pflanzenöl oder eine Mischung aus Butter und Pflanzenöl), 160 g Staubzucker, 4 Eier, 1/4 l Eierlikör, 100 g dunkle Schokoladekuvertüre (kleingehackt), 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Salz
Zubereitung
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und kalt stellen. Dotter und Staubzucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse fest und deutlich heller wird. Inzwischen die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Erst die zerlassene Butter und dann den Eierlikör in einem feinen Strahl während des Schlagens in die Ei-Zucker-Masse einfließen lassen, bis eine dicke Creme entsteht. Das Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Creme mengen (nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh). Nun die gehackte Schokolade unter den Teig mischen und zuletzt das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben. Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 175 Grad ca. 1 h backen.
Notizen
Zu Ostern hat Eierlikör Hochsaison – Ich bin kein großer Freund von Eierlikör, denn meistens ist er zum Trinken zu mächtig und zu süß. In der Küche aber gibt es zwei wirklich gute Dinge, die man damit machen kann: Tiramisu und Ameisenkuchen. Beides schmeckt herrlich und beides sind ausgezeichnete Gelegenheiten, auf einen Schlag viel Likör „weiterzubringen“. Und das Süße des Likörs tut in diesem Kontext richtig gut.
Der Name Ameisenkuchen kömmt übrigens von den schwarzen Schokoladepunkten im Teig.
Rhabarber-Gitterkuchen

Rhabarber-Gitterkuchen
Teig: 140 g kalte Butter, 2 EL Obers, 50 g Zucker, 1 Ei, 250 g Mehl, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 8 Biskotten (zerbröset) zum Bestreuen des fertigen Teigbodens, Obers zum Bestreichen
Fülle: 500 g Rhababer, 4 cl Wasser, 4 cl Weisswein, 1 EL Zucker, 1 PK Vanillezucker, 100 g Marillenmarmelade, Saft von 1 Zitrone, 1/2 TL Zimt, 1 Msp. Nelken, 2 TL Vanillepuddingpulver
Streusel: 75 g zerlassene Butter, 3 EL Mehl, 2 EL geriebene Mandeln, 2 EL Zucker, Schale einer unbehandelten Zitrone
Zubereitung
Aus Mehl, kleingewürfelter Butter, Backpulver, Vanillezucker, Ei und Obers einen Mürbteig bereiten und 30 Minuten kalt stellen. Für die Streusel Mehl, Mandeln, Zucker und Zitronenschale in einer Schüssel vermischen und mit zerlassener Butter rasch zu einem Teig verrühren. Diesen bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Zur Bereitung der Fülle den Rhabarber putzen und Fäden ziehen, dann in 1/2 cm breite Stücke schneiden. Mit Wasser, Wein, Zucker und Vanillezucker in einem Topf 2 Minuten aufkochen. Inzwischen Marmelade, Zimt, Nelken, Zitronensaft und Puddingpulver vermengen, Mischung in den Topf zu den Rhabarberstücken geben und eine Minute unter Rühren kochen lassen, bis die Masse dickflüssig ist. Topf vom Herd nehmen und überkühlen lassen.
Eine Pieform mit Butter bestreichen und mit Bröseln ausstreuen. 2/3 des Mürbteigs zwischen Backpapier rund ausrollen und Boden und Seiten der Pieform damit auslegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit den Biskottenbröseln ausstreuen. Nun die Rhabarbermasse einfüllen. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über die Rhabarbermasse bröseln. Den verbliebenen Mürbteig dünn ausrollen, in 2 cm breite Streifen schneiden und gitterförmig über den Kuchen legen. Die Streifen zuletzt mit Obers bestreichen. Bei 175 Grad 45 Minuten backen.
Notizen
Endlich ist wieder Rhabarberzeit! Dieser Kuchen ist absolut würdig für den ersten Rhabarber des Jahres.
Mohn-Streuselkuchen

Mohn-Streuselkuchen
Teig: 500 g Mehl, 40 g geriebene Mandeln, 3 EL Butter, 1/4 l Milch, 30 g Hefe, 3 EL Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei
Fülle: 200 g Mohn, 1/4 l Milch, 4 cl Rum, 2 EL Zucker, 1 EL Honig, 3 EL Semmelbrösel, 2 EL Rosinen
Guss: 1/8 l Milch, 3 EL Zucker
Streusel: 150 g Mehl, 50 g Staubzucker, 100 g zerlassene Butter, Abgeriebens 1/2 Zitrone
Zubereitung
Für den Hefeteig die Butter in einem kleinen Topf zerlassen, Milch beigeben und fingerwarm erwärmen. Mehl, Salz und geriebene Mandeln in eine Schüssel geben, in der Mitte eine Vertiefung formen und etwas von der warmen Milch einfüllen. Hefe in die Milch bröseln, mit etwas vom Zucker mit den Fingern zu einem Dampfel verarbeiten, mit Mehl bedecken und die Hefe so an einem warmen Ort zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Nun Ei, restliche Milch und Zucker hinzufügen und alles auf der Arbeitsfläche kräftig kneten, bis der Hefeteig geschmeidig ist. Den Teig zugedeckt in einer Schüssel an einem warmen Ort ca. 30 Minuten zur doppelten Größe aufgehen lassen.
Inzwischen für die Mohnfülle die Milch aufkochen, Mohn, Bröseln, Rosinen, Zucker Honig und Rum untermengen und die Mohnmasse einige Minuten quellen lassen.
Eine hohe runde Backform (ich verwende eine hohe Emailpfanne) mit Butter ausstreichen. Die Hälfte des Hefeteigs auf der Arbeitsplatte kreisrund auswalken und damit den Boden und etwa die halbe Höhe der Form auskleiden. Über diesen Teigboden die Hälfte der bereiteten Mohnfülle verteilen. Den verbleibenden Teig nochmals halbieren, jeweils rund ausrollen und eine weitere Teighälfte über die Mohnfülle legen. Darüber die verbleibende Mohnfülle verteilen und mit einer Decke aus Teig abschließen. Die Teigdecke mit einer Gabel mehrmals einstechen. Den Mohnkuchen an einem warmen Ort zugedeckt nochmals mindestens 30 Minuten auf das Doppelte aufgehen lassen.
Inzwischen die Streusel und den Guss bereiten. Für den Streuselteig Mehl, Zucker, Zitronenabgeriebenes und zerlassene Butter rasch zu einem krümeligen Teig vermischen und beiseite stellen. Für den Guss nur Milch und Zucker vermischen.
Den aufgegangenen Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad 20 min. backen, aus dem Ofen nehmen, mit der gezuckerten Milch übergießen, kurz einziehen lassen, dann die Streuseln darauf verteilen und den Kuchen weitere 25 Minuten fertigbacken.
Notizen
Wie jedes Gebäck aus Hefeteig schmeckt auch dieser Kuchen am besten, wenn er ganz frisch ist. Ich mag ihn -genau wie Buchteln- am liebsten noch lauwarm.
Vollkorn Bananenkuchen

Vollkorn Bananenkuchen
2 sehr reife Bananen, 2 Kiwis, 125 g Butter, 5 Eier, 4 cl Rum, 50 g Kokosflocken, 50 g geriebene Walnüsse, 150 g Dinkel Vollkornmehl, 1 Pk Vanillezucker, 1 Pk Backpulver, 125 g Rohzucker, 125 ml Orangensaft
Zubereitung
Eier trennen. Butter mit Rohzucker Vanillezucker und Rum aufschlagen, die Eidotter nach und nach hinzugeben. Mehl, Backpulver, Kokosflocken und Walnüsse mischen und zügig unter die Buttercreme heben, dann den Orangensaft unter den Teig mischen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und unterheben.
Nun die Bananen und Kiwis schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Hälfte des Teigs in eine ausgebutterte und bemehlte Springform füllen, die Kiwischeiben darauf verteilen. Die verbleibende Hälfte Teig darüber streichen und die Bananenscheiben darauf verteilen. Den Bananenkuchen bei 175 Grad ca. 55 Minuten backen.
Notizen
Weil die Früchte nach dem Backen wieder etwas Feuchtigkeit abgeben, sollte man den Kuchen nicht am Vortag zubereiten, denn am besten schmeckt er frisch.


