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Weingartenpfirsich Marmelade

Weingartenpfirsich Marmelade
Zutaten für 8-10 Gläser à 200 ml: 1350 g Weingartenpfirsiche*, 150 g Zwetschken*, 100 g Bananen*, Saft von 1 Zitrone, 1/2 Vanilleschote, 500 g + 2 gehäufte EL Gelierzucker 3:1, 300 ml Weisswein (z.B. gelber Muskateller), 1-2 EL Marillenlikör (optional)
*Obstgewichtangaben gelten für reines Fruchtfleisch. Beim Einkaufen mit ca. 1,5 kg Weingartenpfirsichen, 1 Banane und 3 großen Zwetschken rechnen. Pfirsiche und Zwetschken vor der Weiterverarbeitung kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser legen, danach kalt abschrecken, schälen und entkernen.
Zubereitung
Pfirsichfruchtfleisch, Zwetschkenfruchtfleisch und Bananenfruchtfleisch grob zerkleinern und mit Zitronensaft, Mark & Schote 1/2 Vanille, Gelierzucker und Weisswein in einem weiten Topf zugedeckt mindestens 1h ziehen lassen. Dann die Fruchtmischung unter Rühren langsam zum Kochen bringen und 6 min. wallend kochen lassen. Vanilleschote entfernen und Marmelade mit dem Stabmixer pürieren, nochmals aufkochen und Marillenlikör unterrühren. In vorbereitete Gläser füllen und gut verschließen.
Notizen
Mit Weingartenpfirsichen hatte ich zuvor noch nie experimentiert. Spontan beglückt mit einer ganzen Papiertüte voll mitgebrachter reifer Früchte (die es einem nicht verzeihen, wenn man lange mit der Verarbeitung zögert – wohl einer der Gründe warum man sie in Geschäften kaum bekommt) hab ich also einfach mal losgelegt. Ich bin ganz überrascht, wie wunderbar das Resultat auf Anhieb geworden ist. Die Früchte schmecken ganz dezent bitter und ergeben eine wundervolle und runde Marmelade, wenngleich sie recht flüssig wird. Ich könnte sie löffelweise pur verputzen. Als Beilage zu Kaiserschmarren kann ich sie mir auch richtig gut vorstellen.
Gläser sterilisiere ich im Backofen: Gewaschene und abgetropfte Gläser und Deckel auf dem Backblech bei etwa 160 Grad im Ofen 10 min. erhitzen. Gläser vor dem Einfüllen des Einmachgutes etwas abkühlen lassen.
Zwetschken-Streuselkuchen (Mamas Geburtstagskuchen 2013)

Zwetschken-Streuselkuchen
Teig: 250 g Mehl, 140 g kalte Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 2 EL Obers
Fülle: 500 g entkernte Zwetschken, 4 cl Wasser, 4 cl Weisswein, 1 EL Zucker, 1 PK Vanillezucker, 100 g Marillenmarmelade, Saft von 1 Zitrone, 1/2 TL Zimt, 1 Msp. Nelken, 2 TL Vanillepuddingpulver, 8 Biskotten (zerbröset) zum Bestreuen des fertigen Teigbodens
Streusel: 75 g zerlassene Butter, 3 EL Mehl, 2 EL geriebene Mandeln, 2 EL Zucker
Zubereitung
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver vermengen. Kalte gewürfelte Butter sowie Ei und Obers zuerst grob mit einem Messer unter das Mehl mengen, dann rasch mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. Teig bis zur Verwendung im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Streusel Mehl, Mandeln und Zucker in einer Schüssel vermischen und mit zerlassener Butter zu Krümeln verrühren. Auch diese bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Zur Bereitung der Fülle die Zwetschken in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit Wasser, Wein, Zucker und Vanillezucker in einem Topf kurz aufkochen. Inzwischen Marmelade, Zimt, Nelken, Zitronensaft und Puddingpulver vermengen. Die Marmeladenmischung in den Topf zu den Zwetschken geben und unter Rühren kochen lassen, bis die Masse eindickt. Topf vom Herd nehmen und den Inhalt überkühlen lassen.
Eine Pieform mit Butter bestreichen und mit Mehl ausstreuen. Den Mürbteig zwischen Backpapier rund ausrollen und damit Boden und Seiten der Pieform auslegen. Teigreste können später in beliebiger Form, z.B. als Gitter über die Streuseln gelegt werden.
Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit den Biskottenbröseln ausstreuen. Nun die erkaltete Zwetschkenmasse einfüllen. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über die Masse bröseln. Jetzt den verbliebenen Mürbteig ausrollen, in beliebige Form bringen und auf den Kuchen legen. Die Teigformen zuletzt mit etwas Obers bestreichen, damit sie später goldgelb werden.
Kuchen bei 175 Grad 45 Minuten backen.
Notizen
Der Kuchen wird wunderbar saftig und ist für mich mit seinen Aromen ein feiner Herbstkuchen. Er lässt sich zudem wunderbar am Vortag zubereiten, was ja oft ganz praktisch ist.
Eingelegte Feldgurken

Eingelegte Gurken
Eingelegte süß-saure Feldgurken (Zutaten für 5 Gläser à 370 ml): 2 große Feldgurken, 250 ml Weissweinessig (6%), 100 g Zucker, 25 g Salz, 1/2 l Wasser, 3 Lorbeerblätter, 1 EL Koreandersamen, 1 EL Pfefferkörner, frischer Estragon
Eingelegte Senfgurken (Zutaten für 5 Gläser à 370 ml): 2 große Feldgurken, 300 ml Weissweinessig (6%), 80 g Zucker, 25 g Salz, 600 ml Wasser, 150 g Zwiebel (in Ringe geschnitten), 3 Lorbeerblätter, 1 EL Senfsamen, 1 EL Pfefferkörner, frischer Estragon
Zubereitung
Für die süß-sauren Gurken die Feldgurken schälen, halbieren, entkernen und in daumengroße Stücke schneiden. Gurkenstücke 1 Tag zugedeckt in Salzwasser (1 l Wasser 30 g Salz) ziehen lassen, dann mit kaltem Wasser gut abspülen und eng in Gläser schlichten. In jedes Glas ein paar Pfefferkörner, Koreanderkörner und einen Estragonzweig geben. Essig, Wasser, Zucker, Salz und Lorbeerblätter aufkochen und den heißen Essigsud bis zum Rand in die Gläser füllen. Gurkengläser gut verschließen und umgedreht in einem weiten Topf mit Wasser zum Kochen bringen. 30 Minuten einkochen lassen und im Wasserbad auskühlen lassen.
Für die Senfgurken Feldgurken schälen, halbieren, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Gurkenstücke 1 Tag zugedeckt in Salzwasser (1 l Wasser 30 g Salz) ziehen lassen, dann mit kaltem Wasser gut abspülen, in mundgerechte Stücke schneiden. In jedes Glas ein paar Zwiebelringe, Senfkörner, Pfefferkörner und Estragonblätter geben, dann die Gurkenstücke einschlichten. Essig, Wasser, Zucker, Salz und Lorbeerblätter aufkochen und den heißen Essigsud bis zum Rand in die Gläser füllen. Gurkengläser gut verschließen und umgedreht in einem weiten Topf mit Wasser zum Kochen bringen. 30 Minuten einkochen und im Wasserbad auskühlen lassen.
Notizen
Im Sommer gibt es im Gemüsegarten meiner Mutter eine regelrechte Feldgurkenflut. Zum Glück funktioniert Gurkeneinlegen ganz einfach und so lässt sich die Freude am selbst gezogenen Gemüse weit über den Sommer hinaus erhalten.
Das Einlegen in Salzwasser entzieht den Gurken übrigens die Bitterstoffe. Eingelegtes Gemüse sollte zumindest 4 Wochen in den Gläsern durchziehen, bevor es weiterverwendet wird, um sein Aroma zu entwickeln.
Obersgugelhupf

Obersgugelhupf
4 Eier, 170 g Zucker, 1 PK Vanillezucker, 1/4 l Obers, 270 g Mehl, 1/2 Pk. Backpulver, 8 cl Milch, 2 cl Rum, 4 EL Nutella, 1 Prise Salz
Zubereitung
Eier trennen. Eiweiß mit 1 Prise Salz und dem Vanillezucker zu Schnee schlagen. Bis zur Verwendung kalt stellen.
Zucker und Rum mit den Dottern schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Milch untermischen. Obers steif schlagen und unter den Teig heben. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
2/3 des Teiges in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen. Den verbleibenden Teig mit Nutella mischen und in die Form füllen. Mit Hilfe einer Gabel ein Marmormuster ziehen.
Den Kuchen bei 175 Grad 1h backen.
Notizen
Es gibt Rezepte, die einfach Geheimtipps sind, wenn es mal an klassischen Zutaten fehlt. Der Obersgugelhupf ist so eines, wenn keine Butter im Haus ist und trotzdem die Lust auf Kuchen groß. Das Rezept verendet statt Butter Schlagobers, und der ist zumindest bei mir fast immer Daheim.
Schnelle Thunfischpasta

Schnelle Thunfischpasta
1 Stange Lauch, 2 kleine Gläser Wasser (je 1/8 l), 1 kleines Glas Weisswein, 1 kleines Glas Obers, 1 Dose Thunfisch, 250 g Spirellis, Öl, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Lauch unter fließendem Wasser putzen und in feine Ringe schneiden. In einem Topf etwas Öl erhitzen und den Lauch darin glasig anbraten, dann mit Wasser, Wein und Obers aufgießen und gut salzen und pfeffern. Das Öl der Thunfischdose abgießen und den Fisch gemeinsam mit der Pasta zur Sauce geben. Topf zudecken und Pasta in 8 Minuten auf mittlerer Hitze fertigkochen. Nudeln vor dem Servieren nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Notizen
Habe kürzlich die Anregung erhalten, mehr Rezepte zu posten, für die man nicht Stunden in der Küche verbringen muss. Hier also ein ratzfatz Nudelgericht für Tage, an denen es richtig schnell gehen muss und trotzdem schmecken soll.


