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Basilikumnockerl mit Käse und Tomatensalat

Basilikumnockerl mit Käse und Tomatensalat
Nockerln: 2 mittelgroße Zwiebeln, 200 g Mehl, 3 Eier, 50 ml Mineralwasser, 1 Prise Salz, 20 g Basilikum, 1 EL Butter, 40 g geriebener Hartkäse (z.B. Manchego), Pfeffer, Salz, Muskat, Noilly Prat (Wermut)
Tomatensalat: 500 g Tomaten, 4 EL Olivenöl, 3 EL Weißweinessig, 3 Prisen Salz, 2 Prisen Zucker, 1 Prise Pfeffer, 1 TL gehackter Schnittlauch
Zubereitung
In einem weiten Topf Salzwasser aufsetzen. Eier und Basilikum mit dem Pürierstab fein mixen. Die Masse mit einer Prise Salz sowie Mehl und Mineralwasser zu einem dicken Teig verrühren und rasten lassen, bis das Wasser kocht.
Inzwischen die Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden und in einer weiten Pfanne mit Butter anbraten. Gebräunte Zwiebeln mit einem Schuss Wermut ablöschen und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen.
Für den Tomatensalat Tomaten waschen, grünen Stielansatz entfernen und in Scheiben schneiden. Die restlichen Zutaten zu einer Marinade mischen und mit den Tomatenscheiben in einer Schüssel anmachen.
Sobald das Wasser kocht, den Teig mit einem Nockerlsieb in das kochende Wasser drücken und die Nockerl kochen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen. Nockerln abgießen und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Zuletzt den geriebenen Käse beimengen und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken. Mit Tomatensalat servieren.
Notizen
Ein ähnliches Rezept habe ich in der 9/2013 Ausgabe von „Essen & Trinken“ gefunden. Nachdem Connie uns mit Tomaten aus dem eigenen Garten überhäuft hat und gleichzeitig das Strauchbasilikum auf der Terrasse gerade üppig wuchert, hat sich das Gericht förmlich aufgedrängt. Das Foto wird den Nockerln garnicht gerecht, und auch der erste Eindruck, wenn man den angerührten eher braunen Teig sieht, täuscht: sobald die Nockerln ins Wasser wandern, werden sie wunderbar grün. Geschmacklich eine wirklich sehr gelungene Kombination.
Eingelegtes Zucchinikraut

Eingelegtes Zucchinikraut
(Zutaten für 4 Gläser à 370 ml) 1 kg feingeraspelte Zucchini, 2 große Zwiebeln, 1/2 TL gemahlener Pfeffer, 1 TL gemahlener Kümmel, 1 TL Paprikapulver, 1 Prise Muskat, 20 g Salz, 1 TL Zucker, 100 ml Apfelessig (6 %), 150 ml Wasser, 1/8 l Öl
Zubereitung
Öl in einem weiten Topf erhitzen, Zwiebeln würfeln und glasig anbraten. Zucchini beigeben und 5 Minuten mitdünsten lassen. Gewürze, Wasser und Essig beimengen und alles 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit Salz und Zucker abrunden, in vorbereitete Gläser füllen und gut verschließen. Gläser umgedreht in einem weiten Topf mit Wasser zum Kochen bringen und 60 Minuten einkochen. Auf diese Weise hält dich das Kraut etwa 1 Jahr.
Notizen
Zucchinikraut erinnert geschmacklich an Rotkraut und passt zu allen Speisen, die klassischerweise mit Rotkraut serviert werden würden, also etwa als Beilage zu Rinderschmorgerichten. Wer im Sommer in Zucchini untergeht, sollte diese Art der Konservierung ausprobieren. Sie eignet sich besonders für die großen Exemplare, denn so hat man das nötige Kilo meistens schon mit einer Zucchini zusammen. In Gläsern eingekocht hat man so auch im Herbst noch seine Freude an der Ernte des Sommers. Meine Mutter baut eine sehr schöne Sorte gelbe Zucchini an, mit denen gelingt das Kraut aus meiner Sicht am Besten. Beim Essig zahlt es sich aus, auf Qualität zu setzen: ich verwende einen Apfel Balsam Essig von Gölles, der durch 8 Jahre Reifung ein schönes süßlich mildes Aroma aufweist.
Karottentorte (Omas Geburtstagstorte 2013)

Karottentorte
5 Dotter, 5 Eiweiss, 50 g Kristallzucker, 150 g Honig, 100 g Mehl, 200 g geriebene Haselnüsse, 200 g Karotten, 1 TL Backpulver, 1 Prise Salz, 1 Msp. Nelkenpulver, 1 Glas Marillenmarmelade, 2 Packungen Marzipanrohmasse (zu je 200 g), Staubzucker, Schokoladekuvertüre
Zubereitung
Karotten fein reiben und beiseite stellen. Das Mehl mit Nelkenpulver, Nüssen und Backpulver mischen. Dotter mit Honig dickschaumig rühren, dann die Mehlmischung und die geriebenen Karotten unter die Dottermasse heben. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu einem kompakten Schnee schlagen und unter den Teig ziehen. Den Boden einer Springform mit Backpapier belegen und den Teig bei 175 Grad 45 Minuten backen.
Den fertigen Tortenboden auskühlen lassen, aus der Form nehmen und 2 Mal durchschneiden. Mit Marillenmarmelade füllen und rundum mit der Marmelade bestreichen. Die Torte etwa 1 Stunde beiseite stellen, um die Marmelade ein wenig trocknen zu lassen. Dann die Marzipanrohmasse mit einigen EL Staubzucker zu einer Konsistenz kneten, die nicht mehr klebt. Das Marzipan zwischen zwei Bögen Backpapier rund ausrollen. Nudelwalker auf die Mitte des ausgerollten Marzipans legen und die linke und rechte Seite über das Holz klappen. So kann man das Marzipan vorsichtig über die Torte heben und diese damit eindecken. Überstehendes Marzipan mit einem scharfen Messer oder einer Teigkarte abschneiden. Die gedeckte Torte mit Schokoladekuvertüre verzieren.
Notizen
Bei Geburtstagen im Sommer ist es manchmal garnicht so einfach, eine Torte zu finden, die längere Transporte übersteht. Karottentorte ist da herrlich unkompliziert: mit Marmelade gefüllt und mit Marzipan verkleidet übersteht sie auch ungekühlte Phasen problemlos und lässt sich dabei noch sehr festlich mit Schokokuvertüre verzieren. Dekokarotten obenauf verwende ich nur bei der Osterkarottentorte.
Zucchinipfanne mit Salsiccia

Zucchinipfanne mit Salsiccia
2 Salsiccia (ca 225 g), 3 kleinere Zucchini (ca 350 g), 3 große Tomaten, 1 große Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, 125 ml Wasser, 2 EL Tomatenmark (scharf), Salz, Pfeffer, Olivenöl, 3 Stängel frischer Thymian
Zubereitung
Zwiebel in Würfel schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Inzwischen die Salsiccia von der Haut befreien und in kleine Stücke schneiden. Das Wurstbrät einige Minuten mit den Zwiebeln mitbraten. Zucchini und Tomaten waschen und in mundgerechte Stücke teilen. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse einige Minuten in der Pfanne mitschmoren, dann alles gut salzen und pfeffern. Tomatenmark, ein kleines Glas Wasser und den abgerebelten Thymian beigeben und die Zucchinipfanne mit aufgelegtem Deckel 10 Minuten bei niedriger Hitze garen. Mit Weißbrot servieren.
Notizen
Aus der klassischen „werfen wir alles zusammen was vernünftig aussieht und hoffen das Beste“ Situation entstanden, ist diese Zucchinipfanne eine echte Überraschung: Einfach, schnell und dabei sehr gut. Obenauf vor dem Servieren noch einen großen Löffel Labane Frischkäse von Neni, und es ist überhaupt perfekt. Salsiccia und Labane bekommt man im Interspar, wobei die Neni Produkte leider fast nur in Wien verkauft werden.
Bunter Bohnensalat mit Tomaten und Paprika

Bunter Bohnensalat
250 g frische grüne Bohnen (alternativ TK Fisolen), 1/2 rote Parika, 1/2 gelbe Parika, 1/2 grüne Paprika, 1 kleine Dose Mais, Kirschtomaten nach Belieben, 1 Dose Käferbohnen, 6 EL Essig, 3 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, 1 Prise Pfeffer, 3 EL Öl, 125 ml Obers
Zubereitung
Die grünen Bohnen waschen, Enden kappen und falls vorhanden Fäden ziehen, in Salzwasser 6 Minuten kochen und danach kalt abschrecken. Die Paprikaschoten waschen und in mundgerechte Würfel schneiden. Kirschtomaten waschen und halbieren. Käferbohnen und Mais in einem Sieb unter fließendem Wasser waschen.
Für das Dressing Essig, Öl, Pfeffer, Salz, Zucker und Obers mischen. Gemüse und Dressing in einer Schüssel gut vermischen und den Salat bis zur Verwendung im Kühlschrank ziehen lassen.
Notizen
Ein weiterer feiner Salat für Grillfeste und zudem eine sehr schmackhafte Art, die stolz geernteten eigenen Stangenbohnen zu verwerten, wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht hat.
Mit den Resten der Paprika bereite ich für Grillfeste gerne noch eine Grillgemüseschale. Dafür die verbleibenden drei Paprikahälften und 1 Zucchini in mundgerechte Stücke schneiden. 2 Zwiebeln schälen und vierteln. 4 Knoblauchzehen fein kleinschneiden und das Gemüse mit dem Abgerebelten von 2 Stängeln Thymian sowie Salz, Pfeffer und 4 EL Olivenöl gut durchmischen. Das Gemüse in einer Grillschale etwa 10 Minuten am Grill garen.


