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Erdbeer-Mascarpone Cupcakes

Erdbeer-Mascarpone Cupcakes
Teig für 12 Cupcakeböden: 160 g Zucker, 100 g Butter, 1 TL Vanilleextrakt, 2 Eier, 1 Eidotter, 125 g Mehl, 1/2 TL Natron, 1/2 TL Backpulver, 160 ml Buttermilch, 1 Prise Salz
Creme für 6 Cupcakes: 250 g Mascarpone, 125 g Sauerrahm, 200 ml Schlagobers, 1/2 PK Sahnesteif, Erdbeeren nach Geschmack (ca. 250 g für die Creme und 150 g für die Garnitur), Saft 1 Zitrone, Staubzucker nach Geschmack (ca. 3 EL), 2 Blatt weisse Gelatine, 2 EL Cointreau, 6 TL Erdbeer- oder Erdbeer-Rhabarber Marmelade, Mandelhobel zum Bestreuen
Zubereitung
Butter und Eier schon 1 h zuvor aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur bekommen und später nicht beim Schlagen gerinnen. Ein 12er Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Ofen auf 175 Grad vorheizen.
Zimmerwarme Butter, Vanilleextrakt und Zucker mit dem Rührgerät so lange schlagen, bis der Zucker vollständig aufgelöst und die Masse deutlich heller geworden ist (dauert etwa 10 Minuten). Jetzt die Eier nach und nach zugeben und alles zu einer dicken Creme schlagen. Mehl, Backpulver, Natron und Salz gut vermischen, den Mixer auf niedrigste Stufe schalten und das Mehl vorsichtig der Buttercreme beimengen, zuletzt die Buttermilch unter den Teig rühren.
Den Teig gleichmäßig auf die Muffinförmchen verteilen (am leichtesten geht das mit einem Eisportionierer, der erspart einem viel Patzerei und garantiert gleichgroße Portionen). Die Cupcakeböden bei 175 Grad 25 Minuten backen, kurz auskühlen lassen, dann aus dem Muffinblech lösen und auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
Für die Creme Mascarpone, Rahm und 1 EL Staubzucker mit dem Mixer zu einer Creme schlagen. Erdbeeren waschen und das Grün entfernen. 250 g Erdbeeren abwiegen und mit 2 EL Staubzucker und dem Saft 1 Zitrone mit dem Stabmixer pürieren, die restlichen Erdbeeren für die Deko aufheben. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Cointreau erhitzen, Gelatine ausdrücken und darin auflösen. Mit 2 EL des Erdbeerpürees verrühren, dann erst die Gelatine unter den Rest des Pürees rühren. 6 EL des Erdbeerpürees beiseite stellen, den Rest unter die Mascarpone Creme rühren. Obers steif schlagen (eventuell Sahnesteif verwenden, damit die Creme später besser steht) und unter die Mascarponecreme heben.
Nun mit einem Gemüsemesser einen runden Keil aus der Oberseite der Cupcakes schneiden. In das so entstandene Loch jeweils 1 TL Erdbeermarmelade und eine ganze Erdbeere setzen. Die Erdbeer-Mascarpone Creme in einen grossen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke großzügig abschneiden und mit diesem Spritzbeutel einen schöne Cremehaube schneckenförmig rund um die Erdbeere auf den Cupcakeboden dressieren.
Die fertigen Cupcakes für mindestens 1h kalt stellen. Mit Erdbeeren, Erdbeerpüree und gehobelten Mandeln servieren.
Notizen
Cupcakes sind eigentlich wie kleine Torten, nur in der Herstellung viel verspielter und flexibler: Ein Teigboden nach Wahl und Tagesverfassung wird mit der aktuellen Lieblingstortencreme kombiniert und mit viel Herz und Kitsch dekoriert. Das Ergebnis ist immer ein Mädchentraum.
Nachdem ich vom Cookies Rezeptbuch von Martha Stewart sehr begeistert bin, hat der Osterhase nun auch ihr Cupcake Rezeptbuch gebracht, das richtig Lust auf Backen macht. Nach erstem Schmökern im Buch hat sich schnell die Rezeptideen für diese Erdbeer-Mascarpone Cupcakes entwickelt. Sie sind quasi das Missing Link zwischen Erdbeer-Biskuitrolle und Erdbeer-Tiramisu und in jedem Fall ein lecker fruchtiges Frühsommer Dessert.
Für das Rezept bäckt man 12 Cupcakeböden, verwendet aber nur 6 – Die übrigen Cupcakeböden einfach auf Vorrat einfrieren, so kann man auch mal spontan Cupcakes auf den Tisch zaubern und diese mit einer Creme ganz nach Lust und Laune krönen.
Blunzentascherln mit Majoranbutter auf Linsen

Blunzentascherln
Nudelteig (für etwa 20 große Tascherln): 1 Ei, 250 g Topfen, 250 g Mehl, 30 g Hartweizengrieß, 1/2 TL Salz, 1 Ei zum Bestreichen, Butter und Majoran zum Schwenken
Fülle: 1 mittelgroße Zwiebel, 2 cl Noilly Prat (trockener Wermut, alternativ Weisswein), 100 g Blutwurst, 100 g gekochte Kartoffeln, 1 Knoblauchzehe, 80 g Ricotta, 1 EL Butter, Kümmel, Pfeffer, Salz, Majoran
Linsen: 1 mittelgroße Zwiebel, 1 EL Butter, 40 g brauner Zucker, 8 cl Sherryessig, 250 ml Wasser, 1 Dose Linsen (400 g), Salz, Kartoffelstärke
Zubereitung
Mehl, Grieß, Salz, Topfen und Ei vermengen und mindestens 10 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger und elastischer Nudelteig ensteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank 30 Minuten rasten lassen.
Für die Fülle die Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig anbraten, dann mit Noilly Prat ablöschen. Blutwurst und Kartoffeln würfeln und gemeinsam mit der feingehackten Knoblauchzehe und 1 Prise Kümmel zu den Zwiebelwürfeln geben. Scharf anbraten und mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Die Masse komplett abkühlen lassen, in eine Schüssel füllen, mit dem Ricotta vermengen und die Fülle nochmal mit Salz abschmecken.
Den Teig mit dem Nudelholz und etwas Mehl dünn ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (6,5 cm Durchmesser) Kreise ausstechen. Jeweils in die Mitte eines Kreises 1 TL Blunzenfülle setzen. Den Teig rund um die Fülle mit verschlagenem Ei bestreichen, dann einen weiteren Teigkreis darüber legen und die Teigränder mit den Fingern fest andrücken. Die Ränder des Tascherls mit den Zinken einer Gabel nochmal festdrücken, damit ein Muster entsteht.
Für die Linsen die Zwiebel halbieren, in Ringe schneiden und in Butter andünsten. Zucker dazugeben und kurz karamellisieren lassen, dann mit Essig und Wasser ablöschen. Die Linsen gut waschen, abtropfen lassen und in den Zwiebelsud geben. Ohne Deckel rund 20 Minuten köcheln, bis die Linsen schön eingedickt sind. Eventuell am Ende der Kochzeit mit etwas Kartoffelstärke binden. Die Linsen zuletzt mit Salz abschmecken.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann mit einem Kochlöffel kräftig umrühren, bis ein Strudel entsteht, in den man die Tascherln gleiten lässt (so verhindert man, dass sich die Tascherln am Boden anlegen). Tascherln einmal aufkochen und dann 10 Minuten ziehen lassen. Inzwischen in einer Pfanne 3 EL Butter zerlassen und frischen gehackten Majoran darin schwenken. Die fertigen Blunzentascherln mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und kurz in der zerlassener Butter schwenken, dann auf den Linsen angerichtet servieren.
Notizen
Als beim letzten Familien-Blunzengröstl noch ein kleines Stück Blutwurst übrig blieb, kam uns die Idee, daraus gefüllte Tascherln zu machen. Eine Lesung quer durch die Kochbuchsammlung später, war auch in etwa klar, wie man das genau anstellen könnte. Die so entstandenen Blunzentascherln sind ideal als Vorspeise, gemeinsam mit den gleichzeitig süßen als auch sauren Linsen schmecken sie überraschend aussergewöhnlich. Möchte man die Tascherln lieber als Hauptspeise servieren, ist klassisches Sauerkraut die ideale Beilage.
Der hier verwendete Topfenteig eignet sich auch hervorragend für Povidltascherln.
Ameisenkuchen (Eierlikörkuchen)

Ameisenkuchen
250 g Mehl, 250 g Butter (alternativ Pflanzenöl oder eine Mischung aus Butter und Pflanzenöl), 160 g Staubzucker, 4 Eier, 1/4 l Eierlikör, 100 g dunkle Schokoladekuvertüre (kleingehackt), 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, Salz
Zubereitung
Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Salz zu Schnee schlagen und kalt stellen. Dotter und Staubzucker mit dem Mixer schlagen, bis die Masse fest und deutlich heller wird. Inzwischen die Butter zerlassen und etwas abkühlen lassen. Erst die zerlassene Butter und dann den Eierlikör in einem feinen Strahl während des Schlagens in die Ei-Zucker-Masse einfließen lassen, bis eine dicke Creme entsteht. Das Mehl mit Backpulver mischen und zügig unter die Creme mengen (nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh). Nun die gehackte Schokolade unter den Teig mischen und zuletzt das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben. Die Masse in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen und bei 175 Grad ca. 1 h backen.
Notizen
Zu Ostern hat Eierlikör Hochsaison – Ich bin kein großer Freund von Eierlikör, denn meistens ist er zum Trinken zu mächtig und zu süß. In der Küche aber gibt es zwei wirklich gute Dinge, die man damit machen kann: Tiramisu und Ameisenkuchen. Beides schmeckt herrlich und beides sind ausgezeichnete Gelegenheiten, auf einen Schlag viel Likör „weiterzubringen“. Und das Süße des Likörs tut in diesem Kontext richtig gut.
Der Name Ameisenkuchen kömmt übrigens von den schwarzen Schokoladepunkten im Teig.
Bärlauch-Ravioli mit Tomatensauce

Bärlauch-Ravioli mit Tomatensauce
Nudelteig (für etwa 15 große Ravioli): 2 Eier + 3 Eidotter (zusammen 150 ml), 200 g Mehl, 50 g Hartweizengrieß, 1 TL Olivenöl, 1/2 TL Salz, 1 Ei zum Bestreichen
Fülle: 1 mittelgroße Zwiebel, 125 ml Noilly Prat (trockener Wermut), 100 g Bärlauch, 2 EL Butter, 160 g Ricotta, Pfeffer, Salz
Sauce: 500 g Tomaten, je 1 Prise Salz, Pfeffer und Zucker, 2 TL gehacktes Basilikum, 4 TL Obers
Zubereitung
Mehl, Grieß, Salz, Öl und Eier vermengen und mindestens 10 Minuten kneten, bis ein geschmeidiger und elastischer Nudelteig ensteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank 30 Minuten rasten lassen.
Für die Fülle die Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig anbraten, dann mit Noilly Prat ablöschen und die Flüssigkeit komplett einreduzieren lassen. Inzwischen den Bärlauch waschen, die groben Stiele entfernen und die Blätter feinnudelig schneiden. 2 TL Bärlauch beiseite nehmen (sie kommen später in die Sauce), den Rest in die Pfanne geben und kurz mitgaren, bis der Bärlauch zusammenfällt. Nun diese Masse komplett abkühlen lassen, in eine Schüssel füllen, mit dem Ricotta vermengen und die Fülle mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.
Den Teig mit dem Nudelholz dünn ausrollen. Mit einem großen Linzeraugenausstecher (6,5 cm Durchmesser) auf der Hälfte der Teigbahn Kreise markieren. Jeweils in die Mitte der Kreise 1 TL Bärlauchfülle setzen. Den Teig rund um die Fülle mit verschlagenem Ei bestreichen, dann die andere Teighälfte darüber klappen. Nun mit den Fingern den Teig rund um die Fülle fest andrücken und mit dem Linzeraugenausstecher die Ravioli ausstechen. Die Ränder der Ravioli mit den Zinken einer Gabel nochmal festdrücken, damit das charakteristische Wellenmuster entsteht.
Für die Sauce die Tomaten kreuzweise einschneiden, 1 Minute in kochendes Wasser legen und dann kalt abschrecken. Tomaten häuten, den grünen Stielansatz entfernen, Fruchtfleisch kleinschneiden und mit einer Prise Salz, Zucker und Pfeffer in einen kleinen Topf füllen. Die Tomaten rund 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen, dann durch ein Sieb passieren. Tomatensauce nochmals aufkochen, Obers, Basilikum und Bärauch zugeben und mit Salz abschmecken.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, dann mit einem Kochlöffel kräftig umrühren, bis ein Strudel entsteht, in den man die Ravioli gleiten lässt (so verhindert man, dass sich die Ravioli am Boden anlegen). Ravioli 5 Minuten kochen lassen. Inzwischen in einer Pfanne 3 EL Butter zerlassen. Die fertigen Ravioli mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und kurz in der zerlassener Butter schwenken, dann sofort mit der Sauce und etwas Parmesan servieren.
Notizen
Bärlauch-Ravioli sind zwar etwas aufwendiger in der Herstellung, aber dafür sehr lecker und definitiv nicht zu vergleichen mit gekauften Ravioli. Weil nicht jeder den wilden Bärlauch im Wald pflücken gehen kann, ist es natürlich fein, dass Bärlauch selbst in der Stadt von April bis Mai ohne weiteres im Supermarkt zu bekommen ist. Ausserhalb der Saison kann man diese Ravioli auch mit frischem Blattspinat herstellen.
Rotes Hühnercurry

Rotes Hühnercurry
2 EL Öl, 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Frühlingszwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL rote Currypaste (scharf), 250 ml Kokosmilch (alternativ 125 ml Obers und 125 ml Wasser), 400 g ausgelöste Hühneroberkeulen oder Hühnerbrust (in grobe Würfel geschnitten), 150 g Fisolen (TK), 1 kleine Zucchini (gewürfelt), 2 EL Fischsauce, 1 EL Palmzucker (alternativ 1 EL brauner Zucker), Salz
Zubereitung
Zwiebeln in Ringe schneiden und in einer Pfanne in heissem Öl andünsten, dann das Hühnerfleisch zugeben und kurz anbraten. Den Knoblauch pressen und gemeinsam mit der roten Currypaste kurz mitbraten, dann alles mit Kokosmilch oder Obers und Wasser aufgießen. Palmzucker und Fischsauce beigeben und alles 10 Minuten auf leichter Flamme köcheln lassen. Nun Fisolen und Zucchiniwürfel beigeben und weitere 5 Minuten kochen. Die Sauce ist jetzt eher dünn – wer dickere Saucen bevorzugt, kann sie nun mit 1 gestrichenen TL Speisestärke binden und nochmal kurz aufkochen lassen. Das Curry mit Salz abschmecken und mit Reis (am besten passt der klebrige japanische Reis) und Koriander servieren.
Notizen
Dieses Curry ist ohne Aufwand in 20 Minuten am Tisch – Das ideale Essen nach der Arbeit, wenn der Hunger groß ist und die Lust auf Toast oder Würstel klein. Rote Currypaste und Fischsauce gibt es im gut sortierten Supermarkt.


