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Quittengelee aus der Provence

Veröffentlicht von Vio am 31. Dezember 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes
Quittengelee aus der Provence

Quittengelee aus der Provence

Gelee: (Zutaten für 5 Gläser à 200 ml) 1 l Quittensaft, 700 g Gelierzucker, 15 Pfefferkörner, 5 Lorbeerblätter

Quittensaft:(Ergibt etwa 3 l Saft) 2-3 kg Quitten, 1 unbehandelte Zitrone, Wasser

Zubereitung
Den Flaum der Quitten mit Küchenrolle abreiben, die Früchte gut waschen und samt Schale und Kerngehäuse in kleine Stücke schneiden. In einem großen Topf (ich nehme meinen Schnellkochtopf) die Quittenstücke bis an den Rand einschlichten und mit so viel Wasser aufgießen, dass die Früchte knapp bedeckt sind. Die unbehandelte Zitrone gut waschen, vierteln und in den Topf geben. Mit aufgelegtem Deckel 45 Minuten köcheln lassen. Ein Sieb in einen großen Topf hängen und mit einem Geschirrtuch auslegen. Das Geschirrtuch soll frisch und ohne Waschmittel ausgekocht sein, Waschmittel oder Weichspüler würde das Gelee verderben. Die Quitten abseihen und mindestens 1 Stunde, besser jedoch über Nacht abtropfen lassen. Die Quitten nicht ausdrücken, sonst wird das Gelee später trüb.

Für das Gelee 1 l Quittensaft mit 700 g Gelierzucker, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern aufkochen und unter Rühren 6 min. kochen lassen, dabei den entstehenden Schaum abschöpfen. In vorbereitete Gläser je 3 Pfefferkörner und 1 Lorbeerblatt geben und mit Gelee randvoll füllen, dann gut verschließen. Die Gläser Für 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und erkalten lassen.

Notizen
Diese leicht herbe Version eines Quittengelees passt besonders gut zu Käse und kaltem Schweinefleisch und ergibt ein hübsches Gastgeschenk. Beim Erkalten die Gläser so drehen, dass sich das Lorbeerblatt dekorativ in der Mitte des Glases platziert.

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Powidl

Veröffentlicht von Vio am 28. Dezember 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes
Powidl

Powidl

Zutaten für 6 Gläser à 200 ml: 3 kg entsteinte halbierte Zwetschken, 400 g Zucker, 1/8 l Schnaps, 1/2 TL Zimt, Rum nach Belieben (mind. 2 EL)

Zubereitung
Zwetschken mit Schnaps und Zucker in einem weiten Topf zugedeckt mindestens 1 Stunde oder besser über Nacht ziehen lassen. Anschließend auf kleiner Flamme mehrere Stunden ohne Deckel köcheln, damit die Flüssigkeit einreduziert. Während dieser Zeit nicht umrühren, so verhindert man, dass die Masse anbrennt. Ist ein Großteil der Flüssigkeit verdampft, wird die Masse mit einem Holzkochlöffel gerührt. Achtung, die Masse spritzt jetzt und ist teuflisch heiß, vorsichtig rühren und die Temperatur regulieren. Wenn die Masse schon sehr dick ist, Topf kurz vom Feuer nehmen und alles mit dem Pürierstab passieren. Danach wieder auf den Herd stellen und die inzwischen recht dunkle Masse unter ständigem Rühren soweit einkochen, bis das Powidl am herausgezogenen Kochlöffel haften bleibt und nicht mehr hinunter tropft. Zuletzt mit Zimt und Rum abschmecken. Sollte die Masse zu dick geworden sein, einfach so viel Rum beimengen, bis wieder eine streichfähige Masse entsteht.
Powidl heiss in Gläser abfüllen, gut verschließen und die Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Notizen
Der Zwetschkenbaum im Garten meiner Oma ist schon recht alt und morsch, trotzdem wirft er noch jedes Jahr viele Kilo süße Früchte ab und so wird im Herbst fleißig eingekocht. Dieses Jahr habe ich das erste Mal Powidl hergestellt und bin mit dem Ergebnis sehr glücklich. Zwar ist das Zwetschkenmus bei mir zu dick geworden, aber ich mische in jedes geöffnete Glas ein paar Löffel Rum und erhalte so eine umso schmackhaftere Marmelade.
Nachdem das Mus beim Abfüllen ziemlich schnell abkühlt, habe ich die Gläser noch 1h in einem weiten Topf mit kochendem Wasser eingekocht und lasse sie im Wasser auskühlen lassen, um die Haltbarkeit zu erhöhen.
Als Schnaps falls vorhanden Zwetschkenschnaps verwenden. Sollte ein solcher nicht zur Stelle sein, einfach einen anderen nehmen der einem schmeckt. Ich habe mein Powidl mit Kirschbrand gekocht und der Geschmack ist richtig gut geworden.

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Hagebuttenmarmelade

Veröffentlicht von Vio am 1. Dezember 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes
Hagebuttenmarmelade

Hagebuttenmarmelade

Zutaten für 10 Gläser à 125 ml: 1,5 kg Hagebutten, 3/4 l Quittensaft (alternativ Apfelsaft), Saft von 1/2 Zitrone, 1 Beutel Hagebuttentee, Mark 1/2 Vanilleschote, 700 g Gelierzucker 1:1, Zimt, Marillenlikör

Zubereitung
Hagebutten waschen und die Bärte und Stängel entfernen. Früchte gemeinsam mit Quittensaft und Zitronensaft in einem weiten Topf erhitzen und 45 min. weich kochen. Masse abkühlen und mindestens 1 h -besser aber über Nacht- im Kühlschrank rasten lassen.
Am nächsten Tag Masse wieder erhitzen, 2 kleine Gläser Wasser und den Inhalt des Hagebuttenteebeutels beifügen und wiederum 45 Minuten köcheln lassen. Nun die Masse mit einem Kartoffelstampfer zerkleinern, durch ein Haarsieb passieren und beiseite stellen.
Den verbleibenden Fruchtkuchen mit einem weiteren kleinen Glas Wasser wieder aufkochen und nochmals passieren, danach die gleiche Prozedur ein 3. Mal wiederholen.
Nun die gewonnene Hagebuttenmasse abmessen. Es sollte nun knapp 1 l Masse vorhanden sein. Fall zu wenig Hagebuttenmark gewonnen wurde, die Differenz mit Marillenlikör strecken. Nun diese Masse nochmals passieren, diesmal durch ein noch feineres Sieb, z.B. ein Teesieb.
Das so entstandene Hagebuttenmark mit Gelierzucker, Vanillemark und Zimt nach Geschmack vermengen und zugedeckt 1h ziehen lassen. Dann die Masse langsam erhitzen und 5 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei kräftig umrühren. Fertige Marmelade noch heiß in vorbereitete Gläser füllen (bis unter den Rand) und gut verschließen. Gläser 10 Minuten auf den Kopf stellen, dann umdrehen und fertig abkühlen lassen.

Notizen
Hagebuttenmarmelade war meine erklärte Lieblingsmarmelade als Kind. Jetzt endlich habe ich sie als Stadtmensch auch mal selber einkochen können, weil mich eine liebe Arbeitskollegin und deren Mama gleich kiloweise mit Früchten beschenkt haben, vielen lieben Dank nochmal auf diesem Weg.
Wie ich gelernt habe, darf man Hagebutten erst nach dem ersten Frost ernten und verarbeiten, um den besten Geschmack zu erzielen. Habe zwar mehrfach gelesen, dass man den Frosteffekt auch herbeiführen kann, indem man die Früchte einfriert, zumindest bei mir hat das aber leider absolut nicht geklappt. Als ich schon im Oktober mit Marmeladekochen loslegen wollte wurde das Ergebnis richtig fad, was angesichts des Aufwands, den das Sammeln und die Verarbeitung der Hagebutten bedeutet, zu langen Gesichtern geführt hat. Im November war dann alles perfekt, und das Ergebnis ist alleine schon durch den Aufwand etwas ganz Besonderes.
Das doppelte Passieren ist übrigens notwendig, um die kleinen Härchen zu entfernen, die sonst sehr unangenehm wären, auch etwas, was im ersten Versuch im Oktober gelernt wurde. Quittensaft für dieses Rezept gewinnt man wie bei der Quittengeleeherstellung beschrieben.

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Quittengelee

Veröffentlicht von Vio am 27. Oktober 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes
Quittengelee

Quittengelee

Gelee: (Zutaten für 6-7 Gläser à 200 ml) 800 ml Quittensaft, 200 ml Weißwein, 300 g Gelierzucker 3:1, 2 EL Zucker, 1 Vanilleschote, 1/2 Zimtstange, Saft von 1 Zitrone

Quittensaft: (Ergibt die Saftmenge für das doppelte nachfolgende Rezept für Quittengelee) 2 kg Quitten, Saft von 1 Zitrone, 1,5 l Wasser

Zubereitung
Den Flaum der Quitten mit Küchenrolle abreiben (er enthält Bitterstoffe), dann die Früchte gut waschen und samt Schale und Kerngehäuse in kleine Stücke schneiden. In einem weiten Topf mit 1,5 l Wasser und dem Saft von 1 Zitrone zum Kochen bringen. Mit aufgelegtem Deckel 45 Minuten köcheln lassen. Ein Sieb in einen großen Topf hängen und mit einem Tuch auslegen. Die Quitten darin abseihen und rund 1 Stunde abtropfen lassen. So ergibt sich etwa 1,6 l Quittensaft zur Weiterverwendung.

Für das Gelee 800 ml Quittensaft abmessen und mit 200 ml Weißwein, Saft einer Zitrone, 300 g Gelierzucker, 2 EL Zucker, einer ausgekratzten Vanilleschote (Mark anderweitig verwenden) und der Zimtstange aufkochen und unter Rühren 5 min. kochen lassen. Vanilleschote und Zimtstange entfernen. Gelee in vorbereitete Gläser füllen und gut verschließen. Für 10 Minuten auf dem Kopf stehend ruhen lassen, dann umdrehen und erkalten lassen.

Notizen
Quittengelee habe ich verhältnismäßig spät entdeckt. Meine Mutter wollte zwar immer einen Quittenbaum pflanzen, aber verarbeitet haben wir die Früchte Daheim dann doch nie. Als mir kürzlich das erste Glas selbstgemachtes Quittengelee zugesteckt wurde, war ich sofort ganz angetan. Und weil auch eine ganze Papiertüte Früchte vom eigenen Baum dabei war, ist die erste Ladung eigenes Gelee ziemlich flott nachgefolgt.

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Weingartenpfirsich Marmelade

Veröffentlicht von Vio am 5. Oktober 2013 in Alle Rezepte anzeigen, Eingemachtes
Weingartenpfirsich Marmelade

Weingartenpfirsich Marmelade

Zutaten für 8-10 Gläser à 200 ml: 1350 g Weingartenpfirsiche*, 150 g Zwetschken*, 100 g Bananen*, Saft von 1 Zitrone, 1/2 Vanilleschote, 500 g + 2 gehäufte EL Gelierzucker 3:1, 300 ml Weisswein (z.B. gelber Muskateller), 1-2 EL Marillenlikör (optional)

*Obstgewichtangaben gelten für reines Fruchtfleisch. Beim Einkaufen mit ca. 1,5 kg Weingartenpfirsichen, 1 Banane und 3 großen Zwetschken rechnen. Pfirsiche und Zwetschken vor der Weiterverarbeitung kreuzweise einschneiden, kurz in kochendes Wasser legen, danach kalt abschrecken, schälen und entkernen.

Zubereitung
Pfirsichfruchtfleisch, Zwetschkenfruchtfleisch und Bananenfruchtfleisch grob zerkleinern und mit Zitronensaft, Mark & Schote 1/2 Vanille, Gelierzucker und Weisswein in einem weiten Topf zugedeckt mindestens 1h ziehen lassen. Dann die Fruchtmischung unter Rühren langsam zum Kochen bringen und 6 min. wallend kochen lassen. Vanilleschote entfernen und Marmelade mit dem Stabmixer pürieren, nochmals aufkochen und Marillenlikör unterrühren. In vorbereitete Gläser füllen und gut verschließen.

Notizen
Mit Weingartenpfirsichen hatte ich zuvor noch nie experimentiert. Spontan beglückt mit einer ganzen Papiertüte voll mitgebrachter reifer Früchte (die es einem nicht verzeihen, wenn man lange mit der Verarbeitung zögert – wohl einer der Gründe warum man sie in Geschäften kaum bekommt) hab ich also einfach mal losgelegt. Ich bin ganz überrascht, wie wunderbar das Resultat auf Anhieb geworden ist. Die Früchte schmecken ganz dezent bitter und ergeben eine wundervolle und runde Marmelade, wenngleich sie recht flüssig wird. Ich könnte sie löffelweise pur verputzen. Als Beilage zu Kaiserschmarren kann ich sie mir auch richtig gut vorstellen.

Gläser sterilisiere ich im Backofen: Gewaschene und abgetropfte Gläser und Deckel auf dem Backblech bei etwa 160 Grad im Ofen 10 min. erhitzen. Gläser vor dem Einfüllen des Einmachgutes etwas abkühlen lassen.

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