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Auberginen Curry

Auberginen Curry
3 EL neutrales Öl, 3 mittelgroße Zwiebeln, 1 Stück Ingwer (6cm), 4 Knoblauchzehen, 300 g Cocktailtomaten, 1 große Aubergine, 1 1/2 TL Salz, 1 1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen), 1 1/2 TL Koriander (gemahlen), 1/2 TL Curcuma, 1 TL Zucker, 2 EL Tomatenmark, 150 ml Wasser, 1 kleine getrocknete Chili
Zubereitung
Zwiebeln würfeln und in einem großen Topf mit 3 EL Öl 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen. Den geschälten Ingwer reiben und die Knoblauchzehen fein hacken. Beides zu den Zwiebelwürfeln geben und kurz mitbraten, bis es angenehm duftet. Nun die Gewürze beigeben und 2 Minuten mitrösten. Die Cocktailtomaten halbieren und hinzufügen. Alles gut durchrühren und mit aufgelegtem Deckel 10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Inzwischen die Aubergine vierteln und in mundgroße Stücke schneiden. Nun Tomatenmark, Wasser und Auberginenstücke beifügen und bei kleiner Hitze mit aufgelegtem Deckel 20 Minuten schmoren.
Das fertige Curry mit Reis und Joghurt servieren.
Notizen
Auberginen schaffen es viel zu selten auf meinen Einkaufszettel. Manchmal glänzen sie aber im Geschäft so verlockend, dass ich doch spontan zugreife und mir dann Zuhause überlege, was ich damit kochen könnte. Dieses vegetarische Curry ist ein guter Grund, beim nächsten Einkauf mal wieder zuzugreifen.
Kokos Dal mit roten Linsen, Basmatireis und Tomaten-Sambal

Kokos-Dal
Dal: 1 EL Öl, 1 Zwiebel, 10-15 getrocknete Curryblätter, 2 Knoblauchzehen, 2 getrocknete Chili (z.B. Birdseye), 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kurkuma, 150 g rote Linsen, 1 Dose Kokosmilch (400 ml), 1 1/2 TL Salz, 1 1/2 TL Zitronensaft, Naturjoghurt nach Belieben
Tomaten Sambal: 40 g Kokosraspeln, 3 EL Wasser, 1 EL Zitronensaft, 100 g Tomaten, 1/4 TL Chilipulver (z.B. Gochugaru), 1/2 TL Salz
Basmatireis: 220 g Basmatireis, 375 ml Wasser, 1/2 TL Salz, 2 EL Öl
Zubereitung
Für das Dal die Zwiebel würfeln. Linsen in einem Sieb waschen und beiseite stellen. In einem Topf das Öl erhitzen und Zwiebelwürfel, gepressten Knoblauch, Curryblätter, Zimt und zerriebene Chili-Schoten bei mittlerer Hitze anbraten, bis es angenehm duftet. Nun Linsen und Kurkuma beigeben und alles mit 1 Dose Kokosmilch aufgießen. Die Dose nochmals mit Wasser füllen und dieses hinzugeben. Alles aufkochen lassen und das Dal unter gelegentlichem Rühren 30 Minuten kochen lassen. Zuletzt mit Salz und Zitronensaft würzen.
Inzwischen für das Sambal die Kokosraspeln in eine Schüssel geben, 3 EL kochendes Wasser dazugeben und vermischen. Tomaten in Würfel schneiden und mit Chili, Salz und Zitronensaft unter die Kokosflocken mischen. Beiseite stellen und ziehen lassen.
Für den Basmatireis den Reis in einer Schüssel waschen, bis das Wasser klar ist. Reis mit kaltem Wasser bedecken und für 30 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser abgießen. Nun 2 EL Öl in einem Topf erhitzen, den Reis hinzufügen und alles durchrühren, damit sich das Öl um die Reiskörner legt. Wasser und Salz hinzufügen und den Reis einmal aufkochen lassen. Auf mittlere Hitze zurückdrehen, den Topf mit einem in ein Geschirrtuch gewickelten Teller abdecken und den Reis 10 Minuten garen. Dann den Herd abdrehen und den Reis im zugedeckten Topf weitere 10 Minuten nachgaren lassen.
Das fertige Dal gemeinsam mit Reis und Tomaten Sambal und nach Belieben etwas Joghurt auf einem tiefen Teller anrichten und servieren.
Notizen
Eher spät habe ich meine Kochbuchsammlung um die wunderbaren Bücher von Meera Sodha ergänzt. Das Kokos Dal ist ein inzwischen häufig gekochter Liebling unter den Rezepten, wenn es mal schnell gehen muss. Praktisch ist daran auch, dass die zentralen Zutaten bei mir meistens in der Vorratskammer vorrätig sind.
Das Dal ist eher mild. In einer Variation des Rezepts ergänze ich noch 1 TL Garam Masala, 1/4 TL Ingwerpulver, etwas Brühwürfel oder weisses Miso und ersetze die 400 ml Wasser mit 1 Dose geschälter Tomaten.
Veganer Lachs aus Karotten

Veganer Lachs
2-3 große Karotten, 1 TL Räuchersalz (z.B. von Sonnentor), 2 TL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 3 EL neutrales Öl, 1 TL Ahornsirup, 1 EL in Streifen geschnittene getrocknete Algen (z.B. Nori Blätter)
Zubereitung
Die Karotten schälen und mit dem Spaschäler in feine Streifen hobeln. Die Karottenstreifen in ein Sieb legen und über Wasserdampf 5 Minuten garen. Die gedämpften Karotten mit den restlichen Zutaten vermischen und in einem Einmachglas im Kühlschrank über Nacht durchziehen lassen.
Die marinierten Karottenstreifen nun wie Räucherlachs weiterverwenden, z.B. mit Frischkäse und Kren auf knusprigem Weissbrot servieren.
Zubereitung
Schmeckt tatsächlich sehr ähnlich zu geräuchertem Lachs, was an den Algen und dem Räuchersalz liegt. Eine günstige und gesunde Alternative, die Gäste beim Brunchen positiv überrascht.
Shakshuka

Shakshuka
2 EL Olivenöl, 2 EL Ajvar, 2 TL Tomatenmark, 1 rote Paprika (ca 150 g), 4 Knoblauchzehen, 1 EL Kreuzkümmel (gemahlen), 5 Tomaten (ca. 500 g), 4 Eier, 1/2 Becher griechisches Joghurt, 2 Prisen Zucker, Salz
Zubereitung
Olivenöl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Ajvar, Tomatenmark, gewürfelte rote Paprika, feingewürfelter Knoblauch, Kreuzkümmel und einen gestrichenen TL Salz gemeinsam anbraten und für 5-8 Minuten dünsten, bis die Paprikawürfel weich werden. Tomaten würfeln und zu den Paprika hinzufügen. Alles 10 Minuten dünsten, bis eine dicke Sauce entsteht. Alles mit Salz und Zucker abschmecken. Nun mit einem Löffel 4 Vertiefungen in die Sauce drücken, vorsichtig je ein Ei aufschlagen und in die Vertiefung gleiten lassen. Mit einer Gabel das Eiweiss an den Rändern ein wenig mit der Sauce vermengen. 10 weitere Minuten sanft köcheln lassen, bis das Eiweiss stockt, die Dotter aber noch weich sind.
Sauce und Eier auf Teller verteilen und mit einem Klacks Joghurt servieren.
Notizen
Wunderbar für einen Brunch. Mit frischem Weissbrot servieren.
Spargelsuppe
500 g weisser Spargel, 1 l Wasser, 1/4 l Milch, 2 TL Zucker, 1 TL Salz, 3 EL Butter, 1 EL Mehl, 2 EL Schlagobers
Zubereitung
Vom Spargel die Enden abbrechen (er bricht am holzigen Teil) und die Stangen von den Spitzen abwärts schälen. Den Spargel in 2 cm grosse Stücke schneiden und beiseite stellen.
Spargelenden und Schalen mit 2 EL Butter, 1 TL Salz und 2 TL Zucker in 1 L Wasser aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Dann die Schalen und Spargelenden aus dem Sud fischen. Nun die Spargelstücke in den Sud geben und in 10 Minuten weich dünsten. Den Spargel aus dem Sud heben und beiseite stellen.
In einem Topf 1 EL Butter schmelzen und 1 EL Mehl darin unter Rühren hellgelb anschwitzen. Die Mehlschwitze von der Hitze nehmen und die Milch einrühren, sodass sie bindet. Nun den Spargelfond angießen und alles glatt rühren. Die Suppe etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann die Spargelstücke und den Obers hineingeben und nochmals aufkochen. Mit Salz abschmecken und servieren.
Notizen
Muss ja gestehen, dass ich als Kind Spargelsuppe aus dem Packerl richtig gut fand. Diese Suppe ist natürlich um Welten besser.


