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Spaghetti mit Cocktailtomaten

Spaghetti mit Cocktailtomaten
300 g Cocktailtomaten, 125 g Parmesan, 2 Knoblauchzehen, 3 EL Pinienkerne, 3 EL Olivenöl, Pfeffer, Salz, 1 handvoll Basilikum, 250 g Spaghetti
Zubereitung
Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen. Wahrend die Nudeln kochen, die restlichen Zutaten vorbereiten. Hierfür die Cocktailtomaten waschen, viertel und in eine weite Schüssel geben. Pinienkerne rasch in einer heissen Pfanne anrösten. Das Basilikum hacken und gemeinsam mit dem zerdrückten Knoblauch, dem Olivenöl und den gerösteten Pinienkernen zu den Tomaten geben. Alles gut vermengen und kräftig pfeffern und salzen. Nun den Parmesan reiben und unter die Tomaten mischen. Kurz bevor die Nudel gar sind, rasch noch 3 EL Nudelwasser beiseite nehmen, dann die Nudeln abseihen und dampfend heiss zu den Tomaten mengen. Das Nudelwasser beifügen und alles durchmischen, sodass die Nudeln und der Käse eine Bindung eingehen.
Notizen
Es ist verblüffend, wie fantastisch die Cocktailtomaten auf unserer Dachterrasse wachsen und gedeihen. Wir ernten jetzt im Hochsommer täglich mehrere Kilo reife Früchte, und wissen dann zugegeben bald nicht mehr, wohin damit. Der Gefrierschrank ist mittlerweile zum Bersten voll mit Sugo und nach diesem Sommer werde ich es mit meinen geliebten Tomaten mit Mozzarella wohl derart übertrieben haben, dass man mich damit jagen kann. Aber noch bin ich voller Begeisterung dabei, liebe die Vielfalt der unterschiedlichen Sorten und freue mich über jedes neue Rezept, bei dem ich frische Früchte verwenden kann, wie diese herrlichen Spaghetti hier, bei denen die Tomaten ganz wunderbar zur Geltung kommen.
Wer auf der Suche nach einer geschmackvollen Cocktailtomate zum selber anbauen ist, sollte es einmal mit der Sorte „Goldkrone“ versuchen, eine gelbe Tomatenvariante, die herrlich süß wird und sich von gekauften Tomaten deutlich abhebt – dieses Jahr mein klarer Favorit am Dachgarten.
Wedges

Wedges
1 kg festkochende Kartoffeln, 3 TL Öl, 1 TL Paprikapulver, 1 Msp Chili oder Cayennepfeffer, 1 1/2 TL Salz, 1/4 TL Knoblauchgranulat, 1/2 TL Zwiebelgranulat, 1/2 TL Rosmarin, 1/2 TL Pfeffer
Zubereitung
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Kartoffeln schälen, vierteln und mit den übrigen Zutaten in einen 3 l Gefrierbeutel geben. Beutel schließen und alles gut durchschütteln. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kartoffelspalten darauf verteilen. Die Wedges rund 50 Minuten backen.
Notizen
Wirklich keine Hexerei. Mit Dip-Saucen prima als Snack für einen faulen Fernsehabend. Auch fein als einfache Beilage zu Steak oder Gegrilltem.
Belegte Bagels für den Wochenendbrunch
Bagels (Anzahl nach Bedarf), 1 Becher Creme fraiche, 1 Becher Frischkäse, 1 Becher Naturjoghurt, 1 Packung frischer Räucherlachs, 1 Tasse Kresse, 1 Bund Schnittlauch, 1 Bund Radieschen, frischer Kren, Salz, Pfeffer
Zubereitung
Lachsbagel mit Creme fraiche: Schnittfläche eines halbierten Mohn- oder Sesambagels dick mit Creme fraiche bestreichen. Mit 2 EL Kresse bestreuen und eine Scheibe Räucherlachs auflegen.
Lachsbagel mit Krenaufstrich: 100 g Butter und 175 g reifen Brie oder Camembert würfelig schneiden und mit der Küchenmaschine zu einer streichfähigen Masse schlagen. Je eine Prise Salz und Pfeffer, 25 g gerissenen frischen Kren und 2 EL Naturjoghurt unterrühren. Eine Bagelhälfte großzügig mit dem Aufstrich bestreichen und eine Scheibe Räucherlachs auflegen.
Bagel mit Schnittlauch und Radieschen: Einen Bund Schnittlauch kleinhacken. Radieschen in Scheiben schneiden. Eine Bagelhälften dick mit Frischkäse bestreichen und mit der Käseseite in den gehackten Schnittlauch tauchen. Zuletzt mit den Radieschenscheiben belegen und salzen.
Notizen
Belegte Bagels sind eine schöne Abwechslung für ein spätes Frühstück oder einen Brunch am Wochenende. Natürlich funktionieren die angegebenen Beläge auch mit anderem Gebäck, z.B. Laugenstangerl, Mohn- oder Sesamweckerl
Sauerrahmschmarren mit Heidelbeermarmelade

Sauerrahmschmarren mit Heidelbeermarmelade
250 g Sauerrahm, 125 g Mehl, 2 Eier, 3 EL Obers, 1 1/2 TL Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 1 Prise Salz, Butter zum Herausbacken, Staubzucker, Heidelbeermarmelade
Zubereitung
Sauerrahm, Obers, Eier, Vanillezucker und Salz gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und zu den übrigen Zutaten mengen, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. In einer beschichteten Pfanne 2 EL Butter schmelzen und den gesamten Teig eingießen. Bei mittlerer Hitze auf einer Seite goldgelb braten, bis der Teig auch auf der Oberseite gestockt ist. Nun den Schmarren wenden und auf der anderen Seite bräunen. Zuletzt mit 2 Gabeln in mundgereche Stücke reißen. Den Schmarren mit Staubzucker und viel Heidelbeermamelade servieren.
Notizen
Einfach himmlisch. Und dabei verteufelt schnell zubereitet. Die Zutaten hat man eigentlich immer Daheim, und mit selbstgemachter Heidelbeermarmelade wird es trotz der Einfachheit zu etwas ganz Besonderem. Nur Scheu vor blauen Zähnen und Zungen darf man nicht haben, denn die gehören zum Heidelbeergenuss einfach dazu.
Schnelle Pizza für faule Fernsehabende

Schnelle Pizza
Teig: 200 g Mehl, 125 ml lauwarmes Wasser, 1 1/2 TL Trockenhefe, 1 TL Zucker, 1 TL Salz, etwas Maisstärke zum Bestreuen, Olivenöl
Tomatensauce: 100 g passierte Tomaten, 1 Knoblauchzehe, 3 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, 1/2 TL Balsamicoessig, 1 Prise Cayennepfeffer
Belag: 1 Pk Mozzarella, weitere Belagszutaten nach Belieben (z.B. Schinken, Mais, Artischocken), 1 Prise Oregano, 1 Prise Salz, 1 handvoll geriebener Parmesan, frisches gehacktes Basilikum
Zubereitung
Ofen bei Ober- und Unterhitze auf die heißeste Stufe einstellen (bei mir sind das 230 Grad) und falls vorhanden einen Pizzastein auf der untersten Schiene in den Backofen schieben.
Während der Ofen aufwärmt, das lauwarme Wasser mit Hefe und Zucker mischen, Mehl und Salz dazugeben und alles von Hand oder mit der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Pizzateig in einer mit Olivenöl befetteten Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt bis zur Verwendung rasten lassen. Inzwischen die Tomatensauce bereiten. Dafür die passierten Tomaten mit 3 Prisen Salz, 1 Prise Zucker, 1/2 TL Balsamicoessig, einer Prise Cayennepfeffer und einer zerdrückten Knoblauchzehe vermischen.
Den gerasteten Pizzateig kurz durchkneten und auf einem Stück Backpapier zunächst grob rund ausrollen. Nun den Teigfladen umdrehen, die Unterseite mit etwas Maisstärke stauben und diese mit der Handfläche gleichmäßig verteilen. Fladen wieder umdrehen und flach ausrollen, dabei zuletzt mit den Handflächen in eine runde Form ziehen.
Auf dem ausgerollten Pizzateig die Tomatensauce verteilen, dabei rundum einen kleinen Teigrand frei lassen und diesen mit etwas Olivenöl bepinseln. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf der Tomatensauce verteilen. Pizza mit weiteren Zutaten nach Geschmack belegen, z.B. mit Schinken oder Prosciutto oder Salami, Mais und eingelegten Artischockenherzen. Zuletzt mit einem Hauch Salz und getrocknetem Oregano bestreuen.
Pizza samt Backpapier zuerst auf ein umgedrehtes Backblech befördern und von dort aus samt Backpapier auf den Pizzastein gleiten lassen. (Bei der Variante ohne Pizzastein legt man das Backpapier mit der Pizza gleich auf ein Blech und schiebt dieses auf unterster Schiene in den Ofen).
Die Pizza 11 Minuten backen, bis sie am Rand gebräunt ist und Blasen wirft, dann noch heiß mit gehacktem Basilikum und einer handvoll geriebenem Parmesan bestreuen.
Notizen
Ohne Übertreibung schaffe ich es mit diesem simplen Rezept gemütlich in unter 1 h vom kalten Ofen zur dampfenden Pizza, und dabei schmeckt das Ergebnis ungleich besser als vom Lieferservice. Die Menge ergibt eine große Pizza für eine hungrige Person. Das Rezept kann problemlos auf mehr Esser vervielfacht werden: die Pizzen müssen zwar nacheinander in den Ofen, durch die kurze Backzeit ist das aber ohnedies perfekt, um immer ein Stück heiße dampfende Pizza zu haben, wenn man sich die jeweils fertige Pizza teilt.


