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Amerikanischer Apfelkuchen

Amerikanischer Apfelkuchen
Teig: 240 g Mehl (glatt), 150 g kalte Butter, 30 g Staubzucker, 1 EL kaltes Wasser, 1 Ei, 1 Prise Salz, 8 Biskotten für den Teigboden, Obers zum Bestreichen
Fülle: 8 saure Äpfel (z.B. Boskop oder Rubinette), 4 EL Quittengelee, 1 EL Butter, 1 TL Zimt, 1 TL Ingwerpulver, 1 TL geriebene Zitronenschale
Topping: 80 g frische Walnußkerne, 30 g Kristallzucker, etwas Zimt
Zubereitung
Für die Fülle Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel nochmal halbieren und die Äpfel in grobe Stückchen schneiden. Apfelstücke in einem Topf mit Zimt, Ingwer, Zitronenschale und Quittengelee weichdünsten. Die Apfelfülle erkalten lassen.
Für den Teig Mehl mit Zucker und Salz mischen und auf der Arbeitsfläche aufhäufen. Kalte Butter in kleine Stücke schneiden, mit Ei und Wasser zum Mehl geben und mit einem Messer abmengen, dann rasch mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. Zu einer Kugeln formen, in Frischhaltefolie wickeln und kalt stellen.
Den Teig zwischen zwei Backpapierbögen dünn ausrollen. Einen Teigboden im Durchmesser der Backform ausscheiden und den Boden der gebutterten Form damit auslegen. Mit einer Gabel Löcher in den Teigboden stechen. Den verbleibenden Teig nochmals ausrollen und in 3 cm breite Streifen schneiden, damit den Rand der Form auskleiden. Den verbleibenden Teig in schmälere Streifen schneiden und jeweils zwei davon zu einer Kordel drehen. Damit den Teigrand abschließen.
Nun die Biskotten zerbröseln und die Brösel auf dem Teigboden verteilen. Die erkalteten Apfelstücke aus der inzwischen abgesetzten Flüssigkeit heben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Zuletzt die Walnußkerne grob hacken und mit Zucker und Zimt vermischen. Die Zuckernüsse über den Apfelkuchen streuen, dabei nur so viel Zimtzucker mitverwenden, wie es dem jeweiligen Geschmack beliebt.
Die so vorbereitete Backform bis zur Verwendung noch mind. 15 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann kurz vor dem Backen den Teigrand noch mit Obers bestreichen, damit er später schön goldgelb wird.
Den Apfelkuchen bei 210 Grad 45 Minuten backen, dabei in den letzten 15 Minuten mit Alufolie abdecken, damit Teigrand und Nüsse nicht zu dunkel werden.
Notizen
Die Apfelstücke in Quittengelee zu dünsten gibt ihnen einen extrafruchtigen Geschmack. Ich habe bei diesem Kuchen das instant Zitronenschalenpulver verwendet, das man im Backregal bekommt, war diesmal einfach praktischer und schmeckt in diesem Kontext gut. Bei den Walnußkernen rate ich wieder, frische Nüsse zu knacken, das zahlt sich einfach aus und schmeckt Welten besser als abgepackte Kerne.
Quittenkuchen mit Eierguss

Quittenkuchen mit Eierguss
Quitten: 3 EL Zucker, 1/8 l Weißwein, 1/8 l Wasser, Saft 1 Zitrone, 5-6 Quitten
Teig: 250 g Mehl (glatt), 125 g kalte Butter, 1 EL Kristallzucker, 1 Prise Salz, 1 TL Backpulver, 125 ml Weisswein, 6 TL Quittengelee, Zimtzucker zum Bestreuen, (2 EL Zucker, 1/2 TL Zimt)
Guss: 1 Becher Sauerrahm, 2 Eier, 1 PK Vanillezucker, 2 EL Zucker, Schale einer unbehandelten Zitrone
Zubereitung
Quitten schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden. In einer beschichteten Pfanne Zucker, Wasser, Weißwein und Zitronensaft aufkochen lassen. Nun die Quittenspalten hinzugeben und mit aufgelegtem Deckel 25 Minuten auf niedriger Stufe dünsten. Fertige Quitten in ein Sieb abgießen und bis zur Verwendung abtropfen lassen.
Für den Teig Mehl mit Zucker, Salz und Backpulver mischen und auf der Arbeitsfläche aufhäufen. Kalte Butter in kleine Stücke schneiden, zum Mehl geben und mit einem Messer abmengen, dann rasch zusammen mit dem Weißwein mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. Zu einer Kugel formen und kaltstellen.
Nun den Teig zwischen zwei Backpapierbögen dünn ausrollen. Den Boden und Rand einer gebutterten und bemehlten Springform auslegen. Mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen. Das Quittengelee auf dem Teigboden verteilen. Quittenspalten kreisförmig auf dem Boden verteilen und mit Zimtzucker bestreuen. Bei 210 Grad 30 min. backen. Inzwischen den Guss bereiten, dafür alle Zutaten vermischen. Den Eierguss auf dem halbgebackenen Kuchen verteilen und weitere 15 Minuten fertig backen.
Notizen
Dieses Rezept ist eine Abwandlung des sehr guten Elsässer Apfelkuchens. Der Kuchen schmeckt am ersten Tag am Besten.
Gedeckter Quittenkuchen

Gedeckter Quittenkuchen
Teig: 300 g Mehl, 200 g kalte Butter, 100 g Staubzucker, 2 EL Obers, 1 Ei, 1 Prise Salz, Obers zum Bestreichen
Fülle: 800 g Quitten (Apfelquitten), 100 g Staubzucker, 100 g Butter, 125 ml Obers, 1 TL Marillenlikör (alternativ Milch oder Apfelsaft), 2 TL Vanillepuddingpulver, 1/2 TL Zimt, 2 Eier, 1 Dotter, 8 Biskotten
Zubereitung
Quitten schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Insgesamt sollten etwa 500 g Quittenspalten übrigbleiben. In einer beschichteten Pfanne Staubzucker und Butter unter Rühren zu Karamell schmelzen, diesen mit Obers aufgießen und aufkochen lassen. Nun die Quittenspalten hinzugeben und mit aufgelegtem Deckel 25 Minuten auf niedriger Stufe dünsten.
Inzwischen den Teig bereiten. Hierfür Mehl mit Zucker, Salz, kalter in kleine Stücke geschnittener Butter, Ei und Obers in einer Schüssel rasch mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. 2/3 des Teigs zwischen 2 Backpapierbögen rund ausrollen und eine gebutterte Pieform damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen und im Tiefkühlfach kalt stellen.
Die gedünsteten Quittenspalten aus der Pfanne heben und beiseite stellen. Puddingpulver mit Marillenlikör und Zimt vermengen, den in der Pfanne verbleibenden Karamell aufkochen und das Puddingpulver einrühren, sodass die Sauce eindickt. Diese Masse etwas abkühlen lassen. Sollte sich jetzt noch etwas von der Butter abgesetzt haben, diese erst abschöpfen, dann die Eier und den Dotter unterrühren.
Die vorbereitete Pieform aus dem Tiefkühlfach nehmen. Die Biskotten zerbröseln und auf dem Boden verteilen. Darauf die Quittenstücke legen und die Karamellmasse darüber verteilen. Den verbliebenen Teig zwischen Backpapier rund ausrollen und den Kuchen damit abdecken. Mit Obers bestreichen und mit einer Gabel Löcher in den Teigdeckel stoßen. Nochmals kalt stellen, bis der Ofen vorgeheizt ist. Kuchen bei 175 Grad 1h goldgelb backen.
Notizen
Mit Quitten habe ich bisher nur Marmelade hergestellt, in Kuchen machen sie sich aber auch ganz toll. Durch das Dünsten in Karamell bekommen die Quitten ein süßes und doch sehr fruchtiges Aroma. Keine Sorge, wenn die Quitten beim Schälen schnell braun werden: beim Backen bekommen sie dann wieder eine schöne rötlichgoldene Farbe.
Zwetschken-Streuselkuchen (Mamas Geburtstagskuchen 2013)

Zwetschken-Streuselkuchen
Teig: 250 g Mehl, 140 g kalte Butter, 50 g Zucker, 1 Ei, 1/2 PK Backpulver, 1 PK Vanillezucker, 2 EL Obers
Fülle: 500 g entkernte Zwetschken, 4 cl Wasser, 4 cl Weisswein, 1 EL Zucker, 1 PK Vanillezucker, 100 g Marillenmarmelade, Saft von 1 Zitrone, 1/2 TL Zimt, 1 Msp. Nelken, 2 TL Vanillepuddingpulver, 8 Biskotten (zerbröset) zum Bestreuen des fertigen Teigbodens
Streusel: 75 g zerlassene Butter, 3 EL Mehl, 2 EL geriebene Mandeln, 2 EL Zucker
Zubereitung
Mehl, Zucker, Vanillezucker und Backpulver vermengen. Kalte gewürfelte Butter sowie Ei und Obers zuerst grob mit einem Messer unter das Mehl mengen, dann rasch mit den Händen zu einem Mürbteig kneten. Teig bis zur Verwendung im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Streusel Mehl, Mandeln und Zucker in einer Schüssel vermischen und mit zerlassener Butter zu Krümeln verrühren. Auch diese bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.
Zur Bereitung der Fülle die Zwetschken in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit Wasser, Wein, Zucker und Vanillezucker in einem Topf kurz aufkochen. Inzwischen Marmelade, Zimt, Nelken, Zitronensaft und Puddingpulver vermengen. Die Marmeladenmischung in den Topf zu den Zwetschken geben und unter Rühren kochen lassen, bis die Masse eindickt. Topf vom Herd nehmen und den Inhalt überkühlen lassen.
Eine Pieform mit Butter bestreichen und mit Mehl ausstreuen. Den Mürbteig zwischen Backpapier rund ausrollen und damit Boden und Seiten der Pieform auslegen. Teigreste können später in beliebiger Form, z.B. als Gitter über die Streuseln gelegt werden.
Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit den Biskottenbröseln ausstreuen. Nun die erkaltete Zwetschkenmasse einfüllen. Den Streuselteig aus dem Kühlschrank nehmen und gleichmäßig über die Masse bröseln. Jetzt den verbliebenen Mürbteig ausrollen, in beliebige Form bringen und auf den Kuchen legen. Die Teigformen zuletzt mit etwas Obers bestreichen, damit sie später goldgelb werden.
Kuchen bei 175 Grad 45 Minuten backen.
Notizen
Der Kuchen wird wunderbar saftig und ist für mich mit seinen Aromen ein feiner Herbstkuchen. Er lässt sich zudem wunderbar am Vortag zubereiten, was ja oft ganz praktisch ist.
Obersgugelhupf

Obersgugelhupf
4 Eier, 170 g Zucker, 1 PK Vanillezucker, 1/4 l Obers, 270 g Mehl, 1/2 Pk. Backpulver, 8 cl Milch, 2 cl Rum, 4 EL Nutella, 1 Prise Salz
Zubereitung
Eier trennen. Eiweiß mit 1 Prise Salz und dem Vanillezucker zu Schnee schlagen. Bis zur Verwendung kalt stellen.
Zucker und Rum mit den Dottern schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver vermengen und abwechselnd mit der Milch untermischen. Obers steif schlagen und unter den Teig heben. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben.
2/3 des Teiges in eine gefettete und bemehlte Gugelhupfform füllen. Den verbleibenden Teig mit Nutella mischen und in die Form füllen. Mit Hilfe einer Gabel ein Marmormuster ziehen.
Den Kuchen bei 175 Grad 1h backen.
Notizen
Es gibt Rezepte, die einfach Geheimtipps sind, wenn es mal an klassischen Zutaten fehlt. Der Obersgugelhupf ist so eines, wenn keine Butter im Haus ist und trotzdem die Lust auf Kuchen groß. Das Rezept verendet statt Butter Schlagobers, und der ist zumindest bei mir fast immer Daheim.


