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Sacherglasur

Veröffentlicht von Vio am 1. November 2018 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Sachertortenglasur

Sachertortenglasur

200 g Obers, 200 g Kochschokolade,
30 g Butter

Zubereitung
Schokolade hacken und in eine Schüssel geben.
Butter und Oberes aufkochen, über die gehackte Schokolade gießen und mit dem Schneebesen zu einer dickflüssigen Glasur rühren.
Den mit Marmelade überzogenen Tortenboden für 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und erst dann mit der Glasur übergießen. Die Seiten mit einer Palette glatt ziehen.

Notizen
Den Boden meiner Sachertorte bereite ich seit Jahren nach dem gleichen bewährten Rezept zu. Für mich schmeckt er so einfach perfekt.

Bei der Sacherglasur variiere ich aber:
Muss die Torte transportiert werden, geh ich auf Nummer sicher und bereite eine harte Glasur, wie sie im oben verlinkten Rezept beschrieben ist. So kann die Torte auch mal beim Transport gegen den Behälter rutschen, ohne dass etwas passiert.
Wenn die Torte nicht reisen muss, mache ich aber die hier beschriebene weiche Glasur, die ganz hervorragend passt, wunderbar glänzt und meine inzwischen bevorzugte Glasur geworden ist. Noch einen Gupf Obers zur Seite und die Torte ist perfekt.

Wie immer gilt: gute Grundzutaten schmeckt man raus, daher verwende ich oft für die Glasur hochwertigere Kuvertüre mit hohem Kakaoanteil (bis zu 70%). Aber sogar mit der klassischen Kochschokolade schmeckt die Glasur fein.
Verwendet man Kuvertüre mit höherem Kakaoanteil und süßt nicht mit etwas Honig nach, wird die Glasur herber und ist eher etwas für Erwachsene.

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Vanillekipferl Terrine

Veröffentlicht von Vio am 24. Dezember 2017 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Vanillekipferl Terrine

Vanillekipferl Terrine

8 Blatt Gelatine, 150 g Preiselbeerkompott, 1/8 l Rotwein, 3 Dotter, Mark 1 Vanilleschote, 1 Prise Salz, 80 g Staubzucker, 1/8 l Milch, 3/8 l Obers, 4 cl Rum, 200 g Vanillekipferl

Zubereitung
Zwei Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Das Preiselbeerkompott mit Wein aufkochen. Gelatineblätter ausdrücken und im Preiselbeerkompott auflösen. Etwas auskühlen lassen, dann in eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Kastenform füllen und 2h kaltstellen.

Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Markt mit einem Messerrücken herauskratzen. Sechs Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Einen kleinen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Milch, Vanillemark, Dotter und Zucker in einen Schneekessel füllen, diesen auf den Topf mit kochendem Wasser setzen und erhitzen. Die Masse über Dampf schaumig schlagen. Dabei darauf achten, dass die Masse heiss genug wird (mind. 70°C – ein Zuckerthermometer ist hier sehr praktisch), dann beginnt die Creme anzuziehen. Sobald die Creme dicker wird, den Topf von der Hitze nehmen. Die Gelatine gut ausdrücken, in der Masse auflösen und nun solange weiter rühren, bis die Creme Zimmertemperatur hat und angedickt ist. Den kalten Obers steif schlagen und gemeinsam mit dem Rum unter die Creme heben.

Etwa 1/3 der Creme auf dem Preiselbeerkompott in der Kastenform verstreichen. Eine Schicht zerbröselte Vanillekipferl darüber verteilen und eine weitere Schicht Creme und Vanillekipferl darüber setzen. Zuletzt mit einer Schicht Creme abschließen. Die Terrine mit der überstehenden Frischhaltefolie zudecken und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Die fertige Terrine vor dem Servieren aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden. Pur oder mit warmer Zabaione servieren. Für die Zabaione 2 Dotter mit 2 EL Staubzucker, 8 cl Weisswein und 2 cl Marillenlikör über Dampf dickschaumig schlagen.

Notizen
Ein schönes Weihnachtsdessert, das man gut im Voraus zubereiten kann. Kann mit gekauften Vanillekipferl zubereitet werden, besser schmeckt es natürlich mit selbstgebackenen Kipferln.

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Schoko-Walnuss-Cookies

Veröffentlicht von Vio am 22. Oktober 2017 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Schoko-Walnuss-Cookies

Schoko-Walnuss-Cookies

(Ergibt ca. 35 Stück) 250 g Mehl, 200 g Rohrzucker, 140 g Butter, 100 g Haferflocken, 100 g geriebene Walnüsse, 50 g Zucker, 1 Ei, 1 Banane, 4 cl Obers, 2 cl Rum, 1/2 TL Salz, 1 TL Backpulver, 1 TL Zimt, 100 g gehackte Zartbitterkuvertüre, 100 g gehackte Walnüsse

Zubereitung
Rohrzucker in einem kleinen Topf mit Rum und Obers erhitzen und unter Rühren auflösen. Zuckermasse in eine Rührschüssel umfüllen und die kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben. So lange rühren, bis sich die Butter mit dem Zuckersirup verbunden hat. Sobald die Masse nur noch zimmerwarm ist, den verbliebenen Zucker, das Ei und die zerdrückte Banane unterrühren. In einer zweiten Schüssel Haferflocken und Mehl mit Backpulver, Salz, Zimt und den geriebenen Nüssen mischen. Diese Mischung unter die Zuckermasse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade und die gehackten Nüsse unterheben.
Je einen Teelöffel Teig mit befeuchteten Händen zu einer Kugel formen, mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Cookies bei 175 Grad 15 Minuten backen.

Notizen
Ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass unbedingt frisch geknackte Nusskerne zum Backen verwendet werden sollten: abgepackte Nüsse nehmen schnell ein unangenehmes Aroma an. Dieses Jahr gab es eine gigantische Nusslieferung von Stephans hauseigenem Heldenbaum. Der Berg Nüsse wird wohl ohne Übertreibung bis 2020 reichen und ich bin schon fleissig dran, allerlei Köstlichkeiten daraus zu fabrizieren. Da ein ungeschriebenes Gesetzt in diesem Haushalt lautet, die ersten Weihnachtskekse werden erst nach Halloween gebacken, stimme ich mich vorerst mit Cookies auf die anstehende Keksbacksaison ein.

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Kernöl Gugelhupf

Veröffentlicht von Vio am 30. September 2017 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Kernöl Gugelhupf

Kernöl Gugelhupf

5 Eier, 1/8 l Kürbiskernöl, 1/8 l Wasser, 300 g Staubzucker, Abgeriebenes einer unbehandelten Zitrone, 300 g Mehl, 1/2 PK Backpulver, 3 EL Kakao, 2 cl Rum,
Salz

Zubereitung
Eier trennen. Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und kalt stellen.

Zucker und Eidotter schaumig rühren, Kürbiskernöl nach und nach beifügen.
Mehl mit Backpulver mischen und esslöffelweise unter die Masse arbeiten, dabei das Wasser beimengen. Zuletzt Zitronenabgeriebenes und Eischnee unter den Teig heben.

2/3 der Teigmasse in eine gebutterte und bemehlte Gugelhupfform füllen. Kakao mit Rum glattrühren und unter das verbliebene Teigdrittel mischen. Den Kakaoteig in die Gugelhupfform füllen und mit einer Gabel kreisförmig unter den hellen Teig ziehen.
Kernöl Gugelhupf bei 180 Grad 60 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Notizen
Ich wurde schon im Sommer netterweise mit dem vielleicht besten Kernöl der Steiermark versorgt – und zwar gleich sooo viel, dass ich es alleine mit Salat, Vanilleeis und Eierspeis in absehbarer Zeit beim besten Willen nicht aufbrauchen werden kann. Jetzt hab ich mal mutig ein bisschen mit bestehenden Rezepten gepokert, und siehe da: im bewährten Gugelhupf-Rezept das Öl mit Kernöl zu tauschen, ergibt wie vorausgeahnt einen phantastisch nussigen Kuchen.

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Marillenkuchen mit Streuseln

Veröffentlicht von Vio am 22. Juli 2017 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Marillenkuchen mit Streuseln

Marillenkuchen mit Streuseln

Teig: 500 g Mehl, 1/4 l Milch, 100 g weiche Butter, 75 g Zucker, 2 Pk Trockengerm (entspricht 1 Würfel frischem Germ), 1 Ei, 1 1/2 kg Marillen zum Belegen, 3 EL Zucker, 1/2 TL Zimt
Streuseln: 200 g Mehl, 150 g Zucker, 150 g Butter, 1/2 TL Zimt

Zubereitung
Für die Streuseln Mehl, Zucker und Zimt in einer Schüssel mischen. Die Butter mit der Hand unter die Mehlmischung mengen, bis eine krümelige Masse entsteht. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Für den Germteig Mehl, Germ, Zucker, Ei und Butter in eine Rührschüssel geben und bei langsamer Zugabe der Milch zu einem geschmeidigen Teig kneten. Am einfachsten geht das in der Küchenmaschine. Sollte der Teig etwas klebrig sein, kann man bis zu 2 EL Mehl zusätzlich beigeben.

Nun ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, den Germteig darauf ausrollen und gleichmäßig in alle Ecken arbeiten. Dann mit einer Kuchengabel in regelmäßigen Abständen Löcher in den Teigboden stupfen. Die gewaschenen Marillen halbieren und entkernen. Den Germteig eng mit den Marillen belegen, dabei die Schnittseite nach oben zeigen lassen. Zucker mit dem Zimt vermischen und die Marillen damit bestreuen. Nun den Kuchen 45 Minuten aufgehen lassen. Zuletzt die Streusel über den Marillen verteilen.

Den Kuchen bei 175 Grad rund 45 Minuten backen.
Schmeckt lauwarm am allerbesten.

Notizen
Es hat sich mittlerweile die Tradition eingeschlichen, in der Marillenzeit einen Tagesausflug in die Wachau zu machen. Auf dem Rückweg wird eine kleinen Umweg zum Geheimtipp-Standler von Karin gefahren (kurz nach Krems in Richtung Hadersdorf, aber psssst!), um eine Steige Wachauer Marillen zu besorgen. Die dann natürlich würdig verkocht werden wollen, zum Beispiel als herrlicher Germstreuselkuchen.

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