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Orangen-Ingwer Limonade

Veröffentlicht von Vio am 19. August 2019 in Alle Rezepte anzeigen, Süßes
Orangen-Ingwer-Limonade

Orangen-Ingwer-Limonade

Mengenangabe für ca. 1,5 l Limonade:
80 g flüssiger Honig, 3 Orangen, 1 Zitrone, 500 ml Wasser, 20 g frische Ingwerwurzel, 5 Beutel Ingwer-Zitronen Tee (z.B. Yogi Tee), 4 Stängel Zitronengras, 2 Beutel Eiswürfel (ca. 500 g)

Zubereitung
500 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Inzwischen Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden oder fein reiben. Zitronengras von den äusseren Blättern befreien und die Enden mit der flachen Seite eines Messers andrücken. Zitronengras halbieren, das untere Ende dabei nochmal längs einschneiden (dabei aber zur Wurzel hin nicht ganz durchschneiden, dann fallen die Stängel beim Kochen nicht auseinander).
Inzwischen sollte das Wasser kochen. Ingwer, Zitronengras und die Teebeutel 10 Minuten sanft köcheln lassen.
In der Zwischenzeit Zitrone und Orangen auspressen (ergibt ca. 250-300 ml Saft). Den gepressten Saft durch ein feines Sieb in einen Krug von rund 1,5 l Fassungsvermögen gießen. Das aufgefangene Fruchtfleisch wegwerfen. Wer seine Limonade lieber mit Fruchtstücken mag, kann das Sieben weglassen. 80 g flüssigen Honig zum Saft hinzufügen. Nun sollte der Tee fertig sein. Das Zitronengras entfernen, die Teebeutel mit Hilfe eines Löffels ausdrücken und den Tee durch ein feines Sieb auf die Orangen-Honig Mischung gießen. Den aufgefangenen Ingwer wegwerfen. Alles mit einem langstieligen Löffel gut durchmischen, damit sich der Honig auflöst.
Nun die Eiswürfel beigeben und alles gut durchrühren, um die Limonade hinunter zu kühlen. Bei Bedarf die Limonade noch mit kaltem Wasser auffüllen, bis der Krug voll ist.

Notizen
Diese Limonade könnte ich an heissen Sommertagen literweise trinken, so gut ist das Rezept. Wenn man den Ingwer nicht zu dominant mag (Schärfe!), dann den frischen Ingwer in Scheiben schneiden, anstatt ihn zu reiben und die Teebeutel nicht ausdrücken. Im Kühlschrank hält die Limonade mehrere Tage.

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Gegrillte Garnelen mit Knoblauch und Frühlingszwiebeln

Veröffentlicht von Vio am 19. August 2019 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fisch

500 g küchenfertige Riesengarnelen (TK), 2 EL Zitronensaft, 2 EL Sesamöl, 2 Knoblauchzehen, 2 TL geriebener Ingwer, 2 Frühlingszwiebeln, Meersalz, Pfeffer

Zubereitung
TK Garnelen in einem Sieb antauen lassen. Garnelen schälen, dabei darauf achten, dass die Schwanzflosse intakt bleibt. Kontrollieren, ob der Darm gänzlich entfernt wurde.

Frühlingszwiebeln von den äusseren Blättern befreien, Wurzeln abschneiden und alles in feine Ringe schneiden.

Für die Marinade Zitronensaft, Sesamöl, Knoblauch und Ingwer in einer kleinen Schüssel mischen.

Garnelen und Frühlingszwiebelwürfel in eine Schüssel, ein Plastiksackerl oder ein Plastikgefäß mit Deckel füllen. Mit der Marinade übergießen und zugedeckt mind. 1h im Kühlschrank ziehen lassen.

Vor dem Grillen die Garnelen mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen. Garnelen samt Marinade in eine hohe Grilltasse ohne Löcher füllen. Auf dem Grill bei indirekter Hitze etwa 5 Minuten grillen, bis die Garnelen rosa und durchgegart sind.

Notizen
Ich habe das Glück, gleich ums Eck von einer Nemetz Filiale zu wohnen. Zum Grillen sind wir in Sachen Fleisch also bestens versorgt. Den Tipp, auch mal die Tiefkühlgarnelen zum Grillen zu probieren, habe ich von meinen Nachbarn erhalten, und jetzt gehören Riesengarnelen zu meinen heimlichen Favoriten aus dem Tiefkühler.

Eine Schale dieser gegrillten Garnelen und dazu ein gutes Stück Weißbrot ergibt eine sehr feine Vorspeise für 2 Personen. Man kann das Gericht außerhalb der Grillsaison natürlich auch in einer Pfanne oder einem Wok zubereiten.

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Kartoffelgulasch mit Ansatz

Veröffentlicht von Vio am 19. August 2019 in Alle Rezepte anzeigen, Rezepte mit Fleisch
Kartoffelgulasch

Kartoffelgulasch

800 g Kartoffeln, 3 EL Butter, 3 mittelgroße Zwiebeln (ca. 200 g), 1 TL Majoran, 1 TL Kümmel (ganz), 1 TL Tomatenmark, 2 EL Paprikapulver, 750 ml Wasser, 1/2 Brühwürfel, 1 Spritzer Essig (ca. 1 TL), 2 Lorbeerblätter, 3 Knoblauchzehen, Salz, Pfeffer, 100 g Speck (im Ganzen mit Schwarte), 250 g Frankfurter oder Knacker, 2 Essiggurken, 2 Eier, 6 EL Mehl, 1/2 TL Salz

Zubereitung
Zwiebel in Würfel schneiden. Butter in einem großen Topf zerlassen und die Zwiebelwürfeln darin glasig anbraten. Tomatenmark und Paprikapulver beigeben und kurz durchrühren. Mit Essig ablöschen und mit Wasser aufgießen. Den Knoblauch fein würfeln und mit Brühwürfel, Majoran, Kümmel, Lorbeerblätter und Speck beigeben. Diesen Ansatz zugedeckt für 1/2 Stunde köcheln lassen.

Inzwischen die Kartoffeln schälen, und je nach Größe halbieren oder vierteln. Bis zur Verwendung in einer Schüssel mit Wasser lagern.

Lorbeerblätter und Speck aus dem Gulaschansatz entfernen und die Flüssigkeit mit dem Stabmixer pürieren. Nun die Kartoffeln einlegen und mit aufgelegtem Deckel 25 Minuten kochen lassen.

Inzwischen aus 2 Eiern, 6 EL Mehl und 1/2 TL Salz in einer Schüssel einen Nockerlteig rühren. In den letzten 10 Kochminuten von diesem Teig teelöffelweise kleine Nockerln abstechen und nebeneinander ins köchelnde Gulasch setzen. Den Deckel wieder auflegen die Nockerln bei niedriger Hitze im Gulasch mitgaren.

Die Würstel in grobe und die Gurkerln in kleine Würfel schneiden. Am Ende der Kochzeit den Herd abdrehen, Würsterl und Gurken unter das Gulasch rühren und alles mit aufgelegtem Deckel nochmal 10 Minuten durchziehen lassen.

Zuletzt das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um eine sämige Bindung zu erhalten eventuell noch ein paar der Kartoffelstücke mit einer Gabel am Topfrand zerdrücken und unter das Gulasch rühren.

Notizen:
Meine Kochbuchsammlung ist inzwischen viel zu groß. All die enthaltenen Rezepte kann man in einem Leben garnicht nachkochen. Muss man aber auch nicht. Mein Dad meinte mal, wenn ein Kochbuch nur ein einziges gutes Rezept enthält, hat sich die Anschaffung schon ausgezahlt. So halte ich es inzwischen auch. Aber ich halte mich inzwischen bei der Anschaffung neuer Bücher etwas zurück, weil mir langsam daheim der Raum für neue Bücherregale ausgeht. Trotzdem gibt es auch Bücher, nach denen ich auch zukünftig gezielt meine Augen offen halten werde. Die Rezepte von Andrea Karrer etwa – da weiss ich schon vor dem Kochen, dass mir das Ergebnis schmecken wird.

Das vorliegende Kartoffelgulaschrezept hat sich über die Zeit aus einem Karrer Rezept und meiner Liebe zu Nockerln im Gulasch entwickelt. Eines meiner Lieblingsrezepte.

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Mischbrot

Veröffentlicht von Vio am 19. August 2019 in Alle Rezepte anzeigen, Beilagen
Mischbrot

Mischbrot

Tipp: Den Vorteig am Vorabend des Backtages ansetzen, da der Sauerteig 12-18h bei Zimmertemperatur rasten soll.

Nachfolgende Mengenangabe ergibt einen Brotlaib von ca. 650 g:
Am Vortag: 1 TL Anstellgut (Roggen-Sauerteig, siehe Notizen), 100 g Wasser, 100 g Roggenmehl
Am Backtag: 160 g Roggenmehl, 160 g Weizenmehl (glatt), 4 g frische Hefe, 1 gehäufter TL Salz (9 g), 200 g lauwarmes Wasser

Zubereitung
Am Vortag für den Vorteig 1 TL Anstellgut, 100 g Wasser und 100 g Roggenmehl in einer mittelgroßen Rührschüssel vermengen. Dazu einfach einen Löffel verwenden, intensives Rühren ist nicht notwendig.
Bei dieser Gelegenheit am besten auch gleich das Anstellgut auffrischen – Details siehe Notizen.
Die Schüssel zudecken, dafür je nach Verfügbarkeit Deckel, Teller oder Geschirrtuch verwenden oder die Schüssel in ein Plastiksackerl stecken und zubinden. Den Vorteig bei Zimmertemperatur mind. 12h rasten lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Ein Backblech auf der 2. Schiene von Unten einschieben. Falls vorhanden, einen Pizzastein auf dem Backblech platzieren.

Nun alle verbleibenden Zutaten für das Brot in die Schüssel zum Vorteig geben und mit einem Löffel zu einem Teig rühren. Intensives Rühren ist dabei wieder nicht notwendig, die Zutaten sollen nur grob vermengt sein.
Die Schüssel wieder zudecken und bei Zimmertemperatur 30 Minuten rasten lassen.

Einen Gärkorb bemehlen (dafür ist ein kleines Sieb recht praktisch). Wenn kein Gärkorb zur Hand ist, kann man auch eine Rührschüssel verwenden.

Den Brotteig von der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte befördern und „rundwirken“. Dafür den Teig bemehlen, mit der Hand ein wenig flach drücken und die Seiten in die Mitte falten. Nach jeder Faltung den Teig ein wenig weiter drehen. Auf der Unterseite entsteht dabei eine glatte Oberfläche, auf der Oberseite entsteht eine Nahtstelle, der sogenannte Schluss. Für ein rustikales Brot mit aufgerissener Kruste, den Teig später mit dem Schluss nach unten in den Korb legen. Am Ende des Rundwirkens sollte der Teig eine Kugel formen, die eine entsprechende Spannung aufweist. Die Teigkugel in den bemehlten Gärkorb legen.

Den Gärkorb in ein Küchentuch einschlagen und das Brot zugedeckt bei Zimmertemperatur nochmals 1h rasten lassen.

Nach der Rastzeit das Brot auf ein Backpapier stürzen und mit Hilfe des Papiers in den Backofen befördern. Mit einem Pflanzensprüher Wasser an die Innenseiten des Ofen sprühen (ca. 15 Stöße pro Seite), damit Dampfschwaden entstehen. Nach den ersten 10 Minuten Backzeit den Ofen kurz öffnen, um den Dampf abzulassen und die Temperatur auf 200 Grad zurückdrehen. Das Brot in weiteren 50 Minuten fertig backen.

Das frische Brot auf einem Backgitter auskühlen lassen.

Notizen
Dieses Rezept ist inzwischen mein Lieblingsrezept für Sauerteigbrot und wird regelmäßig gebacken. Auch wenn die Zubereitung auf den ersten Blick sehr umständlich wirkt, sind es – hat man den Bogen raus- in Wahrheit nur wenige Handgriffe. Wochenende ist daher bei mir Brotbackzeit, und das fertige Brot wird dann mit guten Aufstrichen und Aufschnitten den Rest der Woche genossen.

Das Anstellgut für den Sauerteig frische ich im Zuge des Anrührens des Vorteiges 1x die Woche auf. Dafür 1 TL altes Anstellgut in ein frisches Schraubglas füllen, 50 g lauwarmes Wasser und 50 g Roggenmehl dazugeben und alles gut durchrühren. Das Glas mit leicht aufgelegtem Deckel bei Zimmertemperatur 12h stehen lassen (also so lange, wie der Vorteig für das neue Brot). Am nächsten Tag kommt das Glas mit dem Anstellgut dann verschlossen in den Kühlschrank und kann dort bis zu 2 Wochen auf seinen nächsten Einsatz warten. Beim nächsten Brotbacken entweder die Menge des entnommenen Anstellgut mit Wasser und Roggenmehl auffüllen (also z.B. bei 20 g entnommenem Anstellgut wieder 10 g Wasser und 10 g Roggenmehl unterrühren) – man nennt das Füttern- oder das Anstellgut gleich komplett verjüngen, in der zuerst beschriebenen Art, indem ein neues Glas angesetzt wird. Nachdem die Treibkraft des Anstellguts mit der Zeit nachlässt und ich nur 1x die Woche backe, verjünge ich das Anstellgut meistens gleich.
Anstellgut erhält man entweder bei einem netten Brotbäcker aus dem Bekanntenkreis (einfach mal rumfragen) oder man kann es auch einfach selber herstellen.

Beim ersten Kauf kann man sich leicht mit der Größe des Gärkörbchens verschätzen. Bei der Entscheidung für einen Korb daher lieber zur kleineren Variante greifen. Ob runde oder ovale Form hat keine Auswirkung auf den Geschmack. Ich präferiere die ovale Form, weil dabei eine kompaktere Brotscheibe herauskommt.

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Weissgebäck (Semmerl, Mohnflesserl, Salzstangerl)

Veröffentlicht von Vio am 19. August 2019 in Alle Rezepte anzeigen, Beilagen
Weissgebäck

Weissgebäck

Tipp: Den Vorteig am Vorabend des Backtages ansetzen, da der Teigansatz 12h bei Zimmertemperatur rasten soll. Zutaten reichen für ca. 15 Stück Weissgebäck

Am Vortag: 240 g Weizenmehl (glatt), 240 g Wasser, 2 g Hefe
Am Backtag: 480 g Weizenmehl (glatt), 8 g Hefe, 14 g Salz, 7 g Zucker, 20 g weiche Butter, 80 g Milch, 115 g Wasser, Roggenmehl zum bestreuen

Zubereitung
Am Vortag für den Vorteig Wasser, Mehl und Hefe in einer großen Rührschüssel vermengen. Dazu einfach einen Löffel verwenden, intensives Rühren ist nicht notwendig. Die Schüssel zudecken und den Vorteig bei Zimmertemperatur 12-18h rasten lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 230 Grad vorheizen. Blech auf mittler Schiene einschieben, falls ein Pizzastein vorhanden ist, diesen auf dem Blech platzieren.

Nun alle verbleibenden Zutaten für den Teig in die Schüssel zum Vorteig geben. Mit einem Mixer mit Knethaken (ja, hier ist der Mixer tatsächlich ausnahmsweise die bessere Wahl, mit der Küchenmaschine ergibt es meiner Erfahrung nach kein so schönes Ergebnis) den Teig 8 Minuten auf kleinster Stufe kneten. Dann die Geschwindigkeit auf Stufe 2 erhöhen und 5 Minuten weiterkneten, bis der Teig elastisch wird und sich vom Rand der Schüssel löst.

Die Schüssel wieder zudecken und den Teig bei Zimmertemperatur 30 Minuten rasten lassen.

Nun den Teig in gleich große Stücke aufteilen (1 Stück Weissgebäck sollte ca. 80 g wiegen) und mit der hohlen Hand auf der Arbeitsplatte zu Kugeln schleifen.
2 Geschirrtücher mit Backpapier auslegen, die Teiglinge darauf legen und mit 2 weiteren Geschirrtüchern abdecken. Nun den Teig 15 Minuten rasten lassen (dabei entspannt sich der Teig und lässt sich danach gut formen).

Die Teiglinge zu Semmeln, Flesserln oder Salzstangerln formen und nochmals zugedeckt 30 Minuten rasten lassen.

Gebäck mit dem Backpapier auf das heisse Blech oder den heissen Backstein ziehen. (Hilfreich ist es, das Backpapier zuvor auf der Rückseite/Unterseite eines Blechs zu beladen – von hier aus gleitet das Gebäck leichter auf das heisse Blech, weil kein Rand überwunden werden muss).
Das Gebäck bei fallender Temperatur 15 Minuten backen, d.h. nach 5 Minuten Backzeit die Temperatur auf 210 Grad zurückdrehen. Ich backe auf Sicht, denn manchmal benötigt das Gebäck eine Minute mehr oder weniger. Ich nehme es raus sobald es appetitlich goldbraun ist. Wenn das Gebäck aus dem Ofen kommt, sofort mit einem Pflanzensprüher mit frischem Wasser besprühen: das verschafft nochmal etwas Glanz.

Das frische Gebäck auf einem Backgitter auskühlen lassen.

Notizen
Weissgebäck ist im Gegensatz zu Brot doch eine etwas zeitintensivere Angelegenheit bei der Herstellung. Ich backe daher 1x im Monat und friere das Gebäck ein. Im Ofen bei 200 Grad sind die Stücke in wenigen Minuten wieder kross aufgebacken.

Hier noch ein paar Tipps, die sich bewährt haben:

-) Die Teigstränge für geknotete Semmerln und Flesserln vor dem Formen mit Roggenmehl stauben, dann klebt der Teig beim anschließenden Aufgehen nicht unschön an sich selber an (ist übrigens auch ein super Tipp für das Flechten von Hefezöpfen).

-) Bei Mohnflesserln eine Mischung aus ungemahlenem Graumohn und Meersalzflocken (z.B. Maldon Sea Salt Flakes) verwenden. Die geflochtenen Flesserln mit Wasser besprühen und mit einer Seite in diese Mohn-Salz Mischung dippen.

-) Bei Salzstangerln eine Mischung aus grobem Salz und ganzem Kümmel verwenden. Die Teiglinge rund auswalken aber die Arbeitsfläche davor nicht mit Mehl stauben, dann lassen sich die Stangen besser rollen. Geformte Stangerln nur leicht mit Wasser befeuchten und dezent mit der Salz-Kümmel Mischung bestreuen.

-) Für Schinken-Käse-Stangerl die ausgerollten Teigfladen mit einer Schinkenscheibe belegen, zum Stangerl einrollen und mit geriebenem Käse (Pizzakäse, Gauda) bestreuen.

-) Aus der Teigmenge können auch 2 Sandwichwecken geformt werden. Diese kurz bevor sie in den Ofen kommen mit Wasser besprühen und mit einer Rasierklinge oder einem Bäckermesser ein paar mal schräg einschneiden. Die Backzeit bei einem Wecken beträgt 25 Minuten. Sandwichwecken benötigen keinen Gärkorb, die Form wird durch Falten und Rundwirken erarbeitet.

-) Das Formen von Handsemmerln habe ich aufgegeben, es will mir einfach nicht gelingen. Ich schummel also gerne und forme Knöpfe, die sind mindestens so schön wie Handsemmerln. Eine Anleitung findet sich hier.

-) Die obligatorische Semmerl-Form (Stern) kann auch gestempelt werden, z.B. mit der stumpfen Seite eines Teigschabers, mit einem Apfelteiler oder mit einem speziellen Semmelstempel. Letzteres findet man z.B. bei Interspar im Online Shop.

-) Schöne Anleitungen für das Formen von Weissgebäck hat die Bäckerei Brandl in Linz auf YouTube online gestellt, da schau ich insbesondere bei Mohnflesserln immer gerne nochmal zu, aber auch bei Salzstangerln.

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